Mit verschiedensten Förder- und Beratungsangeboten, werden Sie zur Gründung ermutigt, wenn Sie aber in eine Krise geraten, finden Sie kaum Unterstützungsangebote. Immer wieder melden sich bei mir Gründer, die nach Auslaufen der Gründungsförderung ein Geschäft aufgebaut haben, auf das sie stolz sind und das Sie weiterentwickeln wollen, mit dem sie aber ihren Lebensunterhalt noch nicht decken können.
Viele Gründer sind in der Krise also auf sich alleine gestellt. Doch was tun, wenn der eine große Kunde abspringt? Wenn das Finanzamt mit Pfändung droht, weil man auf die Steuernachzahlung nicht vorbereitet ist? Wieso macht man überhaupt ein Minus, wo der Umsatz sich doch scheinbar so schön entwickelt hat?
Wichtig ist vor allem, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, auch wenn die Situation ausweglos erscheinen mag. Die beiden Berliner Autorinnen, die schon zahlreiche kleine Unternehmen in Krisensituationen beraten haben, zeigen Ihnen, wie Sie sich zu Ihrem eigenen Krisenmanager entwickeln und die Probleme bei den Hörnern packen.
Wunder können die Autorinnen natürlich keine vollbringen. Von daher geht es in dem Buch zum großen Teil darum, Sensibilität dafür zu entwickeln, dass etwas schlecht läuft und Ideen zu geben, was Sie möglichst frühzeitig tun könnten, um gegenzusteuern. Das Motto lautet: Agieren statt reagieren. Die entsprechenden Tipps sollten Sie eigentlich schon aus den Büchern zur Unternehmensgründung kennen!
Wichtig: Ein Kapitel erklärt den "Abgang mit Anstand". Ein weiteres listet auf, wer Hilfestellung geben kann (von Kammern und Berufsverbänden bis Erfolgsteams). Denn es ist wichtig, in der Krise Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese wird allerdings meist die Form (oft kostenpflichtiger) Beratung haben und nur sehr selten in Form von finanziellen Zuwendungen stattfinden.