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Die Erschliessung des dunklen Erdteils. Reisetagebücher aus Zentralafrika 1866-1873: Reisetagebücher 1866-1873
 
 
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Die Erschliessung des dunklen Erdteils. Reisetagebücher aus Zentralafrika 1866-1873: Reisetagebücher 1866-1873 [Taschenbuch]

David Livingstone
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: SDS Aktiengesellschaft; Auflage: Überarb. Neuaufl. (15. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935959001
  • ISBN-13: 978-3935959001
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 256.309 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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David Livingstone
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Tagebücher des David Livingstone berichten eindringlich von seiner letzten Entdeckungreise nach Ost- und Zentralafrika. Ein Abenteuer, das den Leser in seinen Bann zieht und ihm unmittelbar eine fremde Welt offenbart, mit ganz anderen Strukturen und Problemen. Ein Kleinod. Bitte beachten Sie auch unsere historische Karte Zentral-Afrikas, auf der diese Reise Livingstones eingezeichnet ist ( ISBN: 978-3935959063 )

Über den Autor

Bitte beachten Sie auch unsere historische Karte Zentral-Afrikas, auf der diese Reise Livingstones eingezeichnet ist ( ISBN: 978-3935959063 )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Herbert Huber TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Erkundung der Nilquellen und Erforschung von Zentralafrika war eines der aufregendsten Kapitel der Erschließungsgeschichte der Erde aus westlicher Sicht.
Hier wird die deutsche Übersetzung des Tagebuchs von David Livingstone zu seiner letzten Afrikareise von 1866 bis 1873 vorgelegt. Es beginnt in Sansibar am 28. Januar 1866 und endet mit Livingstones Tod am 1. Mai 1873.
David Livingstone war nicht nur Forscher, sondern auch Missionar; keine gute Voraussetzung für eine gelingende Reise. Er hat viele Widerstände zu überwinden.
Die Abneigung gegen die Unterdrückung der Afrikaner zeigt sich bei Livingstones Eintragungen öfters (28. Juli 1867: "Die Sklaverei ist ein großes Elend"), manchmal auch Arroganz oder gar Rassismus.
Neben den Stammeskämpfen liest man auch überreichlich völkerkundliche Einzelheiten. Die Verhaltensweisen ' soweit sie nicht schon durch die Forscher, Missionare und Händler verändert waren ' sind sehr aufschlussreich.
Ziemlich am Ende des Tagesbuchs findet der Journalist Henry Morton Stanley den kranken Livingstone im Urwald. Es ist der 24. Oktober 1871 und Stanley begrüßt ihn (nicht im Tagebuch) mit den legendären Worten: "Dr. Livingstone, I presume?"
Wer sich für die Erforschung Afrikas interessiert, auch gerne authentische volkskundliche Informationen aus erster Hand liest, ist mit den Tagebüchern Livingstones gut bedient.
Für andere Leser wird es manchmal zu detailliert und sich wiederholend.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lachen mit Livingstone 22. Mai 2008
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eigentlich wollte der 27jährige Schotte David Livingstone im Jahre 1840 als Missionar nach China gehen, doch weil ebendort der Opiumkrieg tobte, verschlug es ihn nach Südafrika, wo er zehn öde Jahre in einer Missionsstation in der Kalahari predigte, lebte und forschte. Als es ihm dort zu langweilig wurde, stieß er zum Sambesi vor, folgte dessen Lauf zwischen Angola und Mozambique, entdeckte 1855 die Viktoriafälle und versuchte, wenngleich vergeblich, den Sambesi von der Mündung bis zu den Viktoriafällen mit Schaufelradbaggern zu befahren.
Zu dem Zeitpunkt, in dem die vorliegenden Reisetagebücher Livingstones einsetzen, ist der schottische Entdecker also schon weltberühmt, und als "Champion der zeitgenössischen Entdeckerzunft" macht er sich im Jahre 1866 von Sansibar aus zu den Quellen des Nil auf, um das letzte große Rätsel der afrikanischen Geographie zu lösen.
Um es gleich vorweg zu sagen: er hat es nicht gelöst, und ist stattdessen in den Bangwueleo Sümpfen 1873 gestorben. Was er für das Quellgebiet des Nils gehalten hatte, stellte sich infolge der Forschungen seines Nachfolgers Stanley als das Quellgebiet des Kongo heraus. Livingstones Herz liegt heute noch in Afrika begraben, während sich seine sterblichen Überreste in Westminister Abbey befinden.
Ist der große Humanist, Missionar und Entdecker also letztendlich gescheitert, sind die Aufzeichnungen seiner letzten Reise auch heute noch mit Gewinn zu lesen. Manches wird man sogar noch heute vor Ort wiedererkennen können. So heißt es etwa am 24.5.1870: "Der Afrikaner hat ein anderes Temperament, er neigt zu idyllischer Lebensweise. Wenn man ihn in Ruhe lässt, treibt er seinen Ackerbau mit Ruhe und Vergnügen. Von anderen Ländern weiß er wenig, aber die Vorstellung ist tief in ihn eingepflanzt, dass ein Mensch Eigentum eines andern werden kann." Und weiter: "Das Land ist von romantischer Schönheit. Berge, die sich wohl 8oo m über die Hochfläche erheben, zeichneten eine zackige Silhouette. Mit einiger Phantasie könnte man sich in einen ländlichen Distrikt Englands versetzt fühlen."
Auf seiner jahrelangen Reise durch das Innere Afrikas erlebt der nimmermüde Forscher aber auch durchaus Erheiterndes So notiert er etwa am 9.10.1866: "Es gilt aber hier als höchst unhöflich, einen Menschen reden zu lassen, ohne irgendetwas zu antworten. So wurde mir also während meiner Erzählungen ein Knabe gegenübergestellt, der nach jedem Satz, den ich vorbrachte, antwortete: hem!" Auch nicht schlecht: die Sitte, dass jungen Mädchen den Häuptlingen nach jedem Tafelgenuss die Bäuche reiben, um die richtige Verteilung der Säfte zu gewährleisten. Ob und wie oft sich dabei evtl. die falschen Säfte regen, hat der Froscher leider nicht berichtet. Er war eben zu sehr mit der Suche nach den Quellen des Nil beschäftigt.
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