Pressestimmen
"... Das Werk schließt eine wichtige dogmatische Lücke. Dem Verfasser ist zu seiner Arbeit sehr herzlich zu gratulieren. Er hat damit eine erstklassige wissenschaftliche Visitenkarte abgegeben ..." Zeitschrift für Verkehrsrecht 6/00 "... Man mag in dieser oder jener Einzelfrage anderer Ansicht sein als der Verfasser. Anerkennung verdient es aber in jedem Falle, daß er allenthalben kenntnisreich, auf hohem Niveau und unter sorgfältigem Abwägen des pro et contra argumentiert." Juristenzeitung "... Ob ihrer hervorragenden, tiefschürfenden, klar strukturierten, sprachlich wie inhaltlich flüssig geschriebenen, Lehre wie Rechtsprechung nicht nur referierenden, sondern diese auch eigenständig (und oftmals durchaus kritisch) hinterfragenden Durchleuchtung aller anstehenden Probleme und Rechtsfragen füllt Karner mit seiner Publikation in der Tat eine Lücke am juristischen Fachbüchermarkt und sollte das Werk damit in keiner einschlägigen Fachbibliothek fehlen. Dem Autor ist hiefür vorbehaltlos zu gratulieren ..." Österreichische Juristen-Zeitung
Kurzbeschreibung
Nach den schadenersatzrechtlichen Regeln hat der Schädiger dem am Körper Verletzten ein angemessenes Schmerzengeld für die eingetretenen körperlichen und seelischen Schmerzen zu leisten. Ein solches Schmerzengeld ist nicht zuletzt wegen der stets wachsenden Zahl von Verkehrsunfällen der praktisch wichtigste Fall eines Ausgleiches ideeller Schäden. Den Ausgangspunkt der Untersuchung bilden die gesetzlichen Grundlagen des Schmerzengeldanspruches sowie seine Stellung im System des Ersatzes immaterieller Nachteile. Vor diesem Hintergrund werden zahlreiche aktuelle Problembereiche umfassend erörtert: insbesondere der Ersatz ideeller Schäden bei psychischer Beeinträchtigung, einem ärztlichen Eingriff, dem völligen Verlust des Schmerzempfindens oder einer besonderen Schadensanfälligkeit des Verletzten. Darüber hinaus befaßt sich der Autor eingehend mit den besonderen Vorschriften, die bei sexuellem Mißbrauch sowie bei Verunstaltung eingreifen.