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Eroberung des Unsichtbaren
 
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Eroberung des Unsichtbaren [Gebundene Ausgabe]

Thomas Hrovat
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Ueberreuter (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800038145
  • ISBN-13: 978-3800038145
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 737.577 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.at-Redaktion

Bergsteiger können, so heißt es, wunderbare Geschichten erzählen. Thomas Hrovat, der 14 Jahre lang die steilsten Wände der Alpen erkletterte, ist einer dieser Erzähler. Doch seine Eroberung des Unsichtbaren ist viel mehr als eine bloße Chronologie spektakulärer Gipfelsiege. Das Buch handelt auch und vor allem von der Überwindung seelischer Abgründe: Der leidenschaftliche Kletterer Hrovat wird, am Höhepunkt seiner sportlichen Leistungsfähigkeit, plötzlich von beklemmenden Panikattacken heimgesucht. Er, der sich mühelos in den schwierigsten Felswänden bewegen konnte, wagt sich kaum noch aus seinem Zimmer, fürchtet ständig, von seinem plötzlich als völlig fremd erlebten Körper in Stich gelassen zu werden und sterben zu müssen.

Hrovat beschreibt seinen (Passions-)Weg über die Berggipfel bis ins abgedunkelte Zimmer. Schritt für Schritt wird der Anteil, den das Klettern am Denken, Fühlen, an seinem Leben fordert, größer und größer. Immer besessener verbeißt er sich in unscheinbare Felsen im Umland der Steirischen Hauptstadt Graz, schafft irrwitzige Wände -- und stürzt urplötzlich ab.

Hrovats Buch nimmt den Leser mit auf eine Berg-und-Tal-Fahrt durch die Psyche eines Extremsportlers. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen will, bis man nicht auf den letzten Seite angelangt ist. Zu den eindringlichsten Passagen des Buches zählt Hrovats steiniger Weg zurück zur Normalität. Mit der Hartnäckigkeit des Kletterers erobert sich Hrovat die Welt zurück, wagt sich Schritt für Schritt aus seinem Zimmer und beginnt ein neues Leben -- ein Leben ohne Klettern. Nur das Bergsteiger-Talent zum Erzählen hat er sich glücklicherweise aus seinem alten Leben herübergerettet. --Günther Strauss


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Klettere inzwischen über 20 Jahre und habe das Buch von einem Freund empfohlen bekommen. Im allgemeinen erzählt die alpine Literatur Geschichten von Personen ohne Wenn und Aber und persönlichen Kämpfen(wie der Untertitel zur Biographie über Reinhard Karl). Nun, die Geschichten hören immer dann auf, wenn die Protagonisten ins bürgerliche Leben zurückkehren. Davon handelt nämlich diese Geschichte, die ja keine Geschichte im eigentlichen Sinne ist, sondern ein persönliches Schicksal, das normal ausgeblendet wird, da es keinen Siegertypen gibt.

Aus Erfahrung weiß ich, dass die Vorgeschichte aller Kletterer immer gleich ist: Das Kletterfieber wird so stark, dass Klettern Lebensentwurf wird - egal welche Sozialisierung dahintersteckt. Kletterer zu sein bedeutet nicht selten, sich für einen bestimmten Lebensstil zu entscheiden (und gegen andere). Manchmal - wie bei Thomas Hrovath - fällt der Entwurf in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Von einem Tag auf den anderen, allen ignorierenden Selbsttäuschungsmanövern zum Trotz. Das Ergebnis: existentielles Vakuum (Bezeichnung aus dem Buch) und Desorientierung im Alltag.

Wer mehr über das Klettern erfahren will, als in den Bildbänden dargeboten wird, sollte dieses Buch unbedingt lesen. In den 80ern habe ich ihn am Felsen kurz kennengelernt, dann war er verschwunden. Weg! Ich kann vor seiner Aufrichtigkeit nur meinen Hut ziehen. Für mich ein anderes Kapitel der alpinen Literatur.

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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Extremes Leben 12. August 2002
Das Buch gibt zumindest teilweise einen Einblick in die Gefühlswelt von Extremen Leuten (es scheint egal zu sein ob Sportler, Bergsteiger etc.) Die Probleme die dadurch entstehen sieht man in dem Buch. Es fehlt mir persönlich aber die Vorgeschichte. Es muss etwas passiert sein, damit man so extreme Sachen macht. Außerdem weiß man am Ende auch nicht, warum er plötzlich geheilt ist und was er verändert hat, außer mit dem Klettern aufzuhören.
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