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Ernst sein ist alles [VHS]
 
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Ernst sein ist alles [VHS]

Rupert Everett , Colin Firth , Oliver Parker    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Videokassette
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Rupert Everett, Colin Firth, Reese Witherspoon
  • Regisseur(e): Oliver Parker
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 6. August 2003
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000067FZ1
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.066 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach seiner sehr zurückhaltenden, sich ganz dem Stück unterordnenden Version von Ein perfekter Ehemann hat Oliver Parker nun mit Ernst sein ist alles eine weitere Komödie Oscar Wildes verfilmt. Doch diesmal hat er sich dabei weit größere Freiheiten erlaubt. So setzen hier zwei der Hauptfiguren ihrer Liebe ein dauerhaftes Zeichen, indem sie sich den Namen des anderen an eine höchst intime Stelle tätowieren lassen. Zudem gibt es hier auch noch einige Traum- und Fantasiesequenzen, die den Rahmen jeder Bühne sprengen würden; und einige der Charaktere haben nun einen ganz neuen Hintergrund. Bedenkt man dann noch die kurze Verfolgungsjagd, die rasanten Ortswechsel und den Jazz-Score aus den 20er-Jahren, kann kein Zweifel mehr bestehen: Oliver Parker wandelt bei seinem dritten Kinofilm erstmals auf den Spuren Baz Luhrmanns.

Gäbe es nicht schon eine Shakespeare-Komödie dieses Titels, dann hätte Ernst sein ist alles auch "Viel Lärm um nichts" heißen können. Die Irrungen und Wirrungen, in denen sich Algernon "Algy" Moncrieff (Rupert Everett), seine Kusine Gwendolen Fairfax (Frances O'Connor), sein bester Freund Jack Worthing (Colin Firth) und dessen Mündel Cecily Cardew (Reese Witherspoon) eine Zeit lang zu verlieren scheinen, sind letztlich ganz und gar unbedeutend und lösen sich dann auch wie in Luft auf. Oscar Wilde hat mit den Eskapaden seiner beiden leichtlebigen Gentlemen und den seltsamen Vorlieben ihrer Auserwählten, die glauben, einen Mann nur dann lieben zu können, wenn er Ernst heißt, die Albernheiten der englischen Salonkomödie auf ihre aphoristische Spitze getrieben. Jeder Dialog gleicht hier einem regelrechten Feuerwerk sprachlichen Witzes.

Anders als viele Stücke, die an Modernisierungen, wie Oliver Parker sie hier vorgenommen hat, zweifellos scheitern würden, ist Ernst sein ist alles so ziemlich für jeden Regieeinfall offen. Wilder, fast schon maßloser Unernst lädt einen Filmemacher geradezu ein, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Auch wenn längst nicht jede Idee Oliver Parkers zu überzeugen vermag, so fällt das nicht weiter ins Gewicht, denn am Ende sind Oscar Wildes Sprache sowie sein unvergleichlicher Witz das Entscheidende. Und gerade auf dieser Ebene überzeugt Ernst sein ist alles voll und ganz. Rupert Everett ist sowieso der geborene Wilde-Schauspieler. Wie er jedes Wort durch Mimik und Gestik entweder unterstreicht oder konterkariert und so eine Figur erschafft, die weitaus vielschichtiger ist, als man zunächst glaubt, ist einfach phänomenal. Aber auch seine Mitspieler stehen Everett in nichts nach. Sie alle sind von einer schier unglaublichen Spielfreude erfüllt, die diese reizende Petitesse zu einem großen Vergnügen macht. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

"Lauter echte Liebende treffen auf dem Landsitz von Jack und Cecily unter manch falschem Namen aufeinander. Was folgt ist ein spannendes Verwirrspiel, in das auch der Zuschauer bis über beide Ohren hineingerissen wird. Lassen Sie sich ein, auf die Verwechslungsbeschichte von Oscar Wilde, in der alle Ernst lieben, wer auch immer er sein mag..."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Woodstock
Format:DVD
Das ist ein Film mit absoluter britischer Spitzenbesetzung und dem genialen Oscar Wilde als Autor – das musste ja ein Stück voll trockener Ironie, geistreichen Dialogen und herrlichen Verwicklungen werden.
Wie habe ich mich amüsiert!

Über die Lieblingslisten anderer Rezensenten bin ich auf diesen Film gestoßen und nachdem ich ihn gesehen hatte, wunderte ich mich doch sehr, warum ich nicht schon viel früher von ihm gehört hatte und warum er so unbeachtet geblieben ist, denn das ist wirklich britischer Humor auf höchstem Niveau.

Colin Firth, der sich als Ernst ausgibt, spielt zum Kringeln witzig und Rupert Everett, der auch gerne Ernst sein möchte, ergänzt ihn darin wie ein Alter Ego, einfach unübertrefflich, die beiden.
Dies soll das Lob für die anderen Schauspieler nicht schmälern, denn natürlich gibt es da noch die göttliche Judi Dench als kratzbürstige Lady Bracknell, sowie Reese Witherspoon und Frances O’Connor als herrliches Gespann verliebter Misses, nicht zu vergessen den schmachtenden Pfarrer, die steife Gouvernante, ja sogar der Butler und die anderen Lakaien, sie alle spielen überragend komisch!

Natürlich hat die Geschichte keine bedeutsame Handlung. Sie ist aber eine vollendete Komödie über das Verlieben und Verloben und die dazugehörigen Irrungen und Wirrungen gewürzt mit allerlei Unfug und Spaß. Und nirgendwo habe ich eine so nichtige Geschichte so witzig und köstlich in Szene gesetzt gesehen wie in diesem Film.

Fazit: Wer Colin Firth liebt, wer britischen Humor mag, wer die Elite der britischen Schauspieler in Bestform sehen möchte, wer einem zauberhaften Schwank aus der Feder des großartigen Oscar Wilde nicht abgeneigt ist, der MUSS diesen Film haben!

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wilde pur 22. Juni 2003
Von Ein Kunde
Format:DVD
"The Importance of Being Earnest" bzw. "Ernst sein ist alles" ist (nicht nur meiner Meinung nach) die beste Komödie, die Oscar Wilde geschrieben hat. Wie immer ist es auch hier die feine englische Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts, über die Wilde sich mockiert. Anders als in seinen anderen (ebenfalls brillianten) Stücken sind hier jedoch nicht bloß die Charaktere herrlich oberflächlich, sondern auch ihre Probleme. Zentrales Problem: Was tut man, wenn man allein des Umstandes wegen, dass man den wunderbaren Namen Ernst (!) trägt, geliebt wird, tatsächlich aber nicht Ernst heißt? Von diesem tragischen Schicksal sind in diesem Film gleich zwei falsche Ernste betroffen - selbstverständlich eigenverschuldet. Unglücklicherweise halten sich die beiden falschen Ernste dann auch noch an ein und demselben Ort auf, an dem sich außer ihnen noch ihre beiden herrlich oberflächlichen Verlobten befinden. Diese Verlobten wissen nun widerum jeweils von dem Ernst, mit dem sie nicht verlobt sind, dass er nicht Ernst ist. Dumm gelaufen für die falschen Ernste. Sie fliegen auf und drohen die Liebe ihrer Verlobten zu verlieren. Da hilft nur noch eins: ab zum Taufbecken...
Ob es tatsächlich soweit kommt, wird hier der Spannung wegen natürlich nicht verraten :-). Nur soviel: Selbstverständlich fehlt diesem Stück nicht das obligatorisch kitschige Ende.

Nach "An Ideal Husband" ist "The Importance of Being Earnest" bereits das zweite Stück, das Oliver Parker blendend umsetzt. Erneut spielt Rupert Everett eine der Hauptrollen, die andere spielt Colin Firth. Beide wissen als falsche Ernste zu überzeugen, wobei Everett der Charmantere und Firth der Englischere von beiden ist. Die oberflächlichen Verlobten werden von Reese Witherspoon (ohne ihren amerikanischen Akzent) und Frances O'Connor überzeugend gespielt, Witherspoon ist die niedlichere Jüngere, O'Connor die bissigere Ältere. Am bissigsten und ältesten ist allerdings immer noch Judi Dench, die den Hausdrachen Tante Augusta spielt, der den Ernsten noch zusätzlich das Leben schwer macht.

Insgesamt also ein geniales Stück, dass mit guten Schauspielern vor sehr englischer Kulisse zu einem ausgesprochen gelungenen Film umgesetzt wurde. Meine Empfehlung: vor oder nach dem Film das Stück lesen! Es ist übrigens sehr kurz und liest sich sehr schnell :-)
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Film der Superlative! 21. Juni 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD
Über den Inhalt des Films „Ernst sein ist Alles" nach Oscar Wildes „The Importance of Beeing Earnest" aus dem Jahr 1883 ist auf dieser Seite schon genug zu lesen. Deswegen möchte ich nur ein kurzes Fazit ziehen: Für mich ist das ein Film der Superlative. Grandiose Schauspieler (Reese Witherspoon, Frances O'Conner, Rupert Everett, Colin Firth und nicht zu vergessen die wahrlich große Dame Judi Dench), denen der Spielspaß in diesem Stück richtiggehend anzusehen ist, kombiniert mit fantastischen Kulissen, herrlicher Musik und nicht zu vergessen einer verwirrenden Geschichte, die britischen Humor und britische Exzentrik auf eine sehr amüsante und ästhetische Art und Weise zum Besten gibt. Jeder der Freude an britischem Humor, spielfreudigen Schauspielern und an landschaftlich sowie architektonisch ansprechenden Bildern hat, ist bei diesem Film richtig. Absolut sehenswert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein guter Film
Eine schöne Komödie, vor allem für Frauen. Sehr Romantisch. Alle die Oscar Wilde gerne lesen, können sich den Film anschauen.
Vor 1 Monat von Mühlmann Philipp veröffentlicht
Perfekt!!!
Leider kommt es nicht so oft vor, dass die Adaption eines Buches so großartig in einem Film umgesetzt wird wie hier. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Barsai veröffentlicht
Sehr sehenswert
Also ich bin total begeistert von den beiden Oscar Wilde Verfilmungen "Ein perfekter Ehemann" und "Ernst sein ist alles". Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
The good ended happily, and the bad unhappily.
Das Stück von Oscar Wilde, das diesem Film zugrunde liegt, würde ich als grandios bezeichnen, mit exquisitem Wortwitz und herrlich übertriebenen Charakteren, die die... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Eleanor Rigby veröffentlicht
the importance of being earnest
ich liebe natürlich oscar wilde - sonst würde ich mir auch nie eine verfilmung seiner werke ansehen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von toma veröffentlicht
sehr lustig
Schöner lustiger Film!
Es wird einem zwar schnell klar was passieren wird, am ende gibt es dann aber doch eine kleine "Überraschung" (die einem auch relativ... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von robin_arndt veröffentlicht
You just have to love the Britsh Humour!
Eine wirklich gelungene Umsetzung des genialen Romans von Oscar Wilde.
Schon beim Lesen des Buches genoss ich Wildes Humor und erntete einige verwunderte Blicke, als ich... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von georgia n. veröffentlicht
Ernst sein
wieder ein Paradebeispiel für die Genialität von Oscar Wilde.
Das Buch (Theaterstück) ist schon der Hammer und er Film erst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2009 von Rene Hesser
Riesenspass ganz im Ernst
Eine gelungene Literaturverfilmung. Dass das Original ' ein Bühnenstück von Oscar Wilde - über hundert Jahre alt ist, merkt man dem Film von Oliver Parker nicht an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2008 von zopmar
Und wieder eine Enttäuschung...
Manchmal frage ich mich, ob dieser Klassiker der englisch-viktorianischen Gesellschaftskomödie, das Meisterwerk von Oscar Wilde, eines der komischsten und originellsten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2008 von Skywalker
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