Kurzbeschreibung
Ernst Wilhelm Nay ging unbeirrt seinen Weg und schuf ein imponierendes Werk. Seine Bedeutung für die Moderne Malerei wird mit dem Blick auf sein Gesamtwerk, den dieses Werkverzeichnis ermöglicht, für die Zukunft bestätigt.
Klappentext
Ernst Wilhelm Nay (Berlin 1902 Köln 1968) ist einer der bedeutendsten Künstler der zweiten Generation der Moderne. Mit seinem vom gegenständlichen zum abstrakten Bild fortschreitenden Oeuvre schlägt er eine Brücke von Expressionismus zur freien Setzung der Farbe, die er in höchster Meisterschaft beherrschte. Das Museum Ludwig in Köln besitzt dank privater Stiftungen eine umfangreiche Sammlung aus allen Werkphasen Nays und hat dem Künstler seit der Eröffnung des Neubaus im Jahre 1986 einen eigenen Saal gewidmet. Nay, der von 1951 bis zu seinem Tode in Köln lebte und arbeitete, wurde 1945 eine ständig wachsende Aufmerksamkeit zuteil. Das Museum Ludwig hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Werkkatalog der Gemälde Nays herauszugeben. In zwei Bänden werden mehr als 1300 Gemälde publiziert, deren Gliederung den Werkabschnitten des Künstlers folgt. Der erste Band enthält die sechs Schaffensphasen der Jahre 1922 bis 1951: Frühe Bilder, Dünen- und Fischerbilder, Lofoten-Bilder, in Frankreich entstandene Werke, Hekate- und Fugale Bilder. Der zweite Band umfaßt die großartige Vielfalt der Kölner Jahre: Rhythmische Bilder 1952-1953, Scheibenbilder 1954-1962, Augenbilder 1963-1964 und das Spätwerk 1965-1968. Der unter dem Nationalsozialismus verfemte Künstler ging unbeirrt seinen Weg und schuf ein imponierendes Werk. Sein unverwechselbarer Beitrag zur Entfaltung der Farbe in der modernen Malerei wird durch das Werkverzeichnis in seiner Frische und Aktualität bestätigt.