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Ernst Jünger: Die Biographie
 
 
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Ernst Jünger: Die Biographie [Gebundene Ausgabe]

Helmuth Kiesel
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: Siedler; Auflage: 2 (20. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886808521
  • ISBN-13: 978-3886808526
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Helmuth Kiesel
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit Erleichterung liest man dagegen die wohltuend sachliche, elegant geschriebene Biographie des renommierten Jünger-Forschers Helmuth Kiesel. Mit profunder Textkenntnis und unter Auswertung bislang wenig beachteter Quellen stellt der Heidelberger Philologe vor allem den jeweils notwendigen historisch-politischen, soziologischen und geistesgeschichtlichen Kontext her, in dem Jüngers Auffassungen und Prägungen entstehen." (Deutschlandradio )

"Helmuth Kiesels brillante Jünger-Biografie meidet jede Kumpanei mit ihrem Gegenstand, hält sich aber mit vorschneller Besserwisserei zurück." (Abendzeitung )

"Stärker als Schwilk schöpft Kiesel aus dem akademisch-philologischem Fundus der Jünger-Forschung, rekonstruiert Kontroversen, ordnet und ordnet ein, arbeitet Listen von Anregern wie Nietzsche, Hamann, Huysmans "Und Goethe" ab. ...Kiesels Analysen der intellektuellen Vita werden der akademischen Erschließung gute Dienste tun." (Die Zeit )

Kurzbeschreibung

Ernst Jünger – der umstrittenste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts

Der Schriftsteller Ernst Jünger war eine Jahrhundertgestalt. Geboren im Kaiserreich und gestorben erst nach der Wiedervereinigung , spiegelt sein Leben wie kaum ein zweites die zentralen Wendungen und Widersprüche der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zehn Jahre nach Jüngers Tod schildert Helmuth Kiesel lebendig und kenntnisreich Jüngers Leben und Werk im Kontext seiner Zeit.

Ernst Jünger (1895–1998) hat stets polarisiert und fasziniert, weil er sich in kein Schema fügt: Er war ein typischer Bildungsbürger und zugleich ein Feind des Bürgertums. Er war ein unermüdlicher Arbeiter und experimentierte mit Drogen. Er galt als der Exponent des rechten Konservatismus und wurde trotzdem für manche Achtundsechziger »eine Art Geheimtipp, umgeben von der Aura des intellektuell Obszönen«, wie Joschka Fischer einmal bemerkte.
Berühmt und berüchtigt sind Jüngers ästhetisierende Darstellungen von Krieg und Gewalt, die ihm den Ruf einbrachten, ein Militarist zu sein und dem Nationalsozialismus den Weg bereitet zu haben. In der Tat vertrat Jünger in den zwanziger Jahren extreme nationalistische und anti-liberale Positionen, vom NS-Regime distanzierte er sich jedoch schon vor Hitlers Machtübernahme im Jahr 1933. In seiner Biographie entwirft Helmuth Kiesel ein neues Bild dieser großen Reizfigur des 20. Jahrhunderts. Er führt die intellektuelle und ästhetische Reichhaltigkeit seiner Schriften vor Augen, ohne deren brisante politische Implikationen zu unterschlagen. Die erste Biographie, die den umstrittensten deutschen Autor weder hofiert noch verteufelt – sondern ihm im wahrsten Sinne des Wortes gerecht wird.


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Leben eines Dandys, 15. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ernst Jünger: Die Biographie (Gebundene Ausgabe)
Was war Ernst Jünger? Krieger, Waldgänger, Anarch? Oder Dandy? Man könnte auch fragen: Wer war Ernst Jünger? Dieser deutsche Schriftsteller, eine Ausnahmepersönlichkeit in jeglicher Hinsicht.

IN SEINEM MUT. Er wuchs unter dem Druck eines strengen und rationalen Vaters auf, der an seinen ältesten Sohn einige Erwartungen hatte. Der hingegen war ein miserabler Schüler, ein Träumer, ein unverbesserlicher Romantiker. Anstatt dem Unterricht zu folgen, las er unter der Schulbank Reiseberichte über Afrika. Da war es nur logisch, dass er sich zur Fremdenlegion absetzte. Kaum in Sidi-Bel-Abbès angekommen, zog es ihn schon wieder zur Flucht. Dann der Erste Weltkrieg. Hier konnte er beweisen, wie sehr er die bürgerliche Welt ablehnte. Er war radikal in seinem Kampfesmut, vielleicht gar in seiner Todessehnsucht. Seinem Bruder Friedrich-Georg rettete er unter Gefahr seines eigenen dessen Leben. Die von ihm beschriebenen Notizhefte bildeten die Grundlage späterer Weltliteratur: 'In Stahlgewittern'.

IN SEINEM ÄSTHETIZISMUS. Meist übersehen wird Jüngers Affinität zum Schönen. Er studierte genauestens die großen Dandys George Bryan Brummell, Oscar Wilde, Stendhal und war nicht zuletzt selbsterzogener Schüler der großen Theoretiker des Dandytums Charles Baudelaire ' und Friedrich Nietzsche. Jüngers Einstellung zum DANDYSME ' wie zu vielen anderen Dingen ' änderte sich im Laufe seines Lebens. Während seiner Arbeit an der Rivarol-Studie war er der Auffassung, der Dandy verharre in einem Vorraum, bliebe eine Art Puppe, weshalb ihm im Alter etwas Unfertiges, Unerfülltes anhafte. 'Das fällt an Brummell, Pückler, Pelham auf. Im Dorian Gray hat Wilde das literarische Muster gezeichnet: die goldene, unveränderliche Maske über den Schrecken des Nichts.' Später hat Jünger stärker die Essenz des dandyistischen Daseinsentwurfs gesehen, wenn er am 3. Februar 1983 in sein Tagebuch einträgt: 'Zur Selbstkritik. Den Dandy kränkt mehr, wenn er ästhetisch, als wenn er moralisch nicht genügt. Die Unverschämtheit, falls sie gut placiert ist, schafft ihm den nötigen Respekt im Umgang mit Leuten, die ihm durch eine geschmacklose Krawatte mißfallen, wie Brummell sie an Georg IV. rügt.

Dorian Gray vernichtet sein Bildnis nicht seiner Untaten wegen, sondern weil es häßlich geworden ist. Die Blutflecke darauf werden größer und bedecken nun auch die Hand, die das Messer geführt hat ' das quält ihn, weil die Haut runzlig geworden ist.

Dazu Wilde: 'Nicht der Mord, sondern sein Bild hatte die Rolle des Gewissens übernommen; es hatte die Schönheit verloren, darum zerstörte er es ' er löschte sich aus.''

IN SEINEM BEHARRUNGSVERMÖGEN. Besaß er doch die Cruzpe, die brav-biedere Bundesrepublik fast bis zum 103. Lebensjahr allein mit seinem Dasein zu ärgern.

Einige Monate vor dem 10. Todestag Ernst Jüngers brachte der Siedler Verlag, der zur US-amerikanischen Random House-Gruppe gehört, die erste Biographie über diesen Doyen des deutschen 20. Jahrhunderts heraus. Der Literaturprofessor Helmuth Kiesel war kurz vor Heimo Schwilk fertig, der seine Biographie wenig später bei Piper veröffentlichte.

Dies Haus als Heimstatt des Buches ist nicht ganz unpassend, fällt der Name des Verlagsgründers und von dessen Vater doch darin. Jünger hatte mit Siedler sen. seinen Sohn und den mit ihm befreundeten Wolf Jobst Siedler 1943 im Gefängnis besucht. Sie saßen ein, weil sich Ernst Jünger jun. despektierlich über das Naziregime geäußert hatte und denunziert worden war.

Dass Kiesel Jünger verehrt, wurde dem größeren Publikum bereits 1995 bekannt, als er an seiner Universität Heidelberg einen Festakt aus Anlass von Jüngers 100. Geburtstag ausrichtete. Kiesels hier gehaltene Rede nahm den Duktus seiner monumentalen Biographie vorweg: Der professorale Biograph ist doch sehr bemüht, einer längst zuende gegangenen political correctness zu genügen, indem er immer wieder Vorwürfe gegen Jünger aufnimmt, um diese dann zu bestreiten. Gern würde man schreiben, zu entkräften, doch das tut Kiesel nicht.

Dennoch ist Kiesels allein vom Umfang beachtliches Werk eine äußerst lesenswerte Biographie. Zwar will ihm der sprachliche Tonfall einer anziehenden Erzählung nicht recht gelingen. Die Materialfülle und das Vermeiden von voreiligen und flachen Wertungen sprechen dagegen für das Buch. Der Leser bekommt einen Eindruck vom Leben dieses Ernst Jünger wie kaum zuvor. Kiesel hat seine Auswertung der verschiedenen, immerhin sechs Fassungen der Stahlgewitter noch ergänzt durch eine Einbeziehung der Originalaufzeichnungen. Hierdurch ergibt sich ein noch treffenderes Bild über Jüngers damalige Wahrnehmung und die späteren Stilisierungen. Dies hat allerdings auch eine kritische Seite: Man hätte sich an vielen wichtigen Stationen in Jüngers Leben ein wenig Mehr an Schilderungen seines Lebens und seines Alltags gewünscht. Stattdessen merkt man dem Biographen seine Herkunft als Literaturwissenschaftler an. Immer wieder zieht sich Kiesel in sekundäre Nacherzählungen des von Jünger selbst beschriebenen und publizierten Erlebten zurück. Für den, der Jüngers Werk bereits kennt, ein wenig ermüdend.

Erfrischend dagegen lesen sich Sätze wie: '"In den siebziger und achtziger Jahren konnte im akademischen Bereich über Jünger nur 'kritisch' gesprochen werden; eine Beschäftigung mit seinem Werk bedurfte der Legitimation, und eine Publikation über ihn mußte mit salvierenden Erklärungen beginnen."'

Die Bühne ist abgeräumt, die Front ist bereinigt. Nun können wir uns mit dem geistigen Jünger beschäftigen.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Biographie eines außergewöhnlichen Schriftstellers, 29. Oktober 2007
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ernst Jünger: Die Biographie (Gebundene Ausgabe)
Ernst Jünger, allein schon diese beiden Worte umgeben die Aura des Ungewöhnlichen. Ernst Jünger und sein Leben steht für die geschichtliche Entwicklung Deutschlands im 20. Jahrhundert, seine Werke, insbesondere die der frühen Jahre waren Meinungsbildend für Generationen und begeisterten sogar die Größen des 3. Reiches. Mit ERNST JÜNGER von Helmuth Kiesel erschließt sich dem Leser ein zentraler Teil der neueren Deutschen Geschichte.

Das Buch versucht sich in der Gradwanderung zwischen Ablehnung und Verehrung für einen Menschen, welcher schon zu Lebzeiten die Leser spaltete. Ernst Jünger galt schon in der Weimarer Republik als Kultfigur der Nationalen Rechten und seine Schilderungen des 1. Weltkriegs (In Stahlgewittern) war ein Verkaufsschlager der Besonderen Art.

Der Autor Helmuth Kiel, Professor für Neuere Deutsche Literatur in Heidelberg, hat sich mit Ernst Jünger sachlich und objektiv 10 Jahre nach dessen Tod auseinandergesetzt. Heraus gekommen ist eine Biographie, welche den politischen Extremismus, den Ernst Jünger so lange frönte, zeigt ohne die epochalen Gedanken Ernst Jüngers zu unterschlagen.

Ernst Jünger faszinierte sowohl die extreme Rechte wie auch die extreme Linke und seine Gewalt verherrlichenden Schilderungen von Krieg und Kampf gaben schon oft den Anlass für seine Verbannung aus der Literatur. Doch dies wird seinem Werk und seinem Wirken nicht gerecht. Deshalb versucht sich Helmuth Kiesel hier nun in einer gerechten Darstellung des Lebens und Wirkens Ernst Jüngers um das Werk in Gänze darzustellen, es zu würdigen ohne jedoch die negativen Implikationen zu vergessen, welche es hervorrief.

Ernst Jünger hat sich schon vor der Machtergreifung von Adolf Hitler distanziert, wurde jedoch, wie so viele, als Ikone des deutschen Schriftstellertums vereinnahmt. Er war sowohl dafür wie auch dagegen, was dann in der Folgezeit passierte, deshalb hatte er im Nachgang nach dem 3. Reich, so einen fragwürdigen Ruf.

Das Buch informiert umfassend über seine frühen Jahre, die Familie, sein Umfeld, seine Teilnahme am epochalen 1. Weltkrieg und den daraus hervorgegangenen Literarischen Werken, seine Zeit im 3. Reich und dem folgenden 2. Weltkrieg sowie seine bedeutenden Aussagen zur Zeitgeschichte und Entwicklung im Neuen Deutschland nach 1945.

Sehr Empfehlenswert!
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24 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Keine wirklich kritische Biographie, 23. Februar 2008
Von 
Volker Blum (Bünde) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ernst Jünger: Die Biographie (Gebundene Ausgabe)
Unzweifelhaft war Ernst Jünger eine beeindruckende Persönlichkeit. Die Tatsache seines konsequent gestalteten und geführten Lebens, seine geistige Eloquenz noch im Alter von 100 Jahren, seine vielseitige und umfassende Bildung, all das und mehr muss einem Respekt abverlangen, auch wenn man mit Jüngers allgemeiner Geisteshaltung, die sich im Laufe seines langen Lebens zwar in manchem Aspekt veränderte, grundsätzlich sich selbst aber immer treu blieb, nicht einverstanden ist. Dass Ernst Jünger in so manch kritischer Phase seines Lebens (etwa zur Zeit der Weimarer Republik oder der Nazi-Herrschaft) nicht vollends in die rechts-faschistische Falle tappte und zum Täter wurde, ist sicherlich eines der ganz großen Kunststücke seines faszinierenden Lebens.

Helmuth Kiesel und der Siedler Verlag nehmen nun für sich in Anspruch, die erste Jünger-Biographie veröffentlicht zu haben, "die den umstrittensten deutschen Autor unsererer Zeit weder hofiert noch verteufelt - sondern politisch und ästhetisch ernst nimmt" (Klappentext).

Nun, davon kann, liest man diese Biographie genau, wohl in dieser Form ernsthaft keine Rede sein. Sicherlich, ernst genommen wird Ernst Jünger und sein Werk, manchmal vielleicht etwas zu ernst. Dass die von Ernst Jünger in seinen stilistisch oft arg gestelzt, ja manieriert geschriebenen Büchern dargelegten Sichtweisen und Schlussfolgerungen die eines Kindes des deutschen Kaiserreichs sind, aus deren mentalen Vorgaben sich Jünger Zeit seines Lebens nie wirklich lösen konnte, wird von Kiesel nicht ausreichend herausgearbeitet. Vielmehr behauptet Kiesel für Jüngers Werk eine immer noch aktuelle Gültigkeit, die man, liest man vor allem Jüngers geistes-und zeitgeschichtliche Essays, aber auch seine späteren arg symbolistischen Romane, heute mit einigem Recht zumindest anzweifeln darf.

Kritik an Jüngers Zeit seines Lebens gepflegter elitär-konservativer, ja bisweilen reaktionärer Weltsicht, nimmt Kiesel zwar zur Kenntnis, lässt sie aber nirgends wirklich gelten. Vielmehr relativiert er permanent die krtischen Aussagen zu Jüngers Werk, häufig wehrt er sie aber auch dadurch ab, dass er Kritik mit Gegenkritik beantwortet, ohne die Kritiker jemals wirklich ernst zu nehmen. Insofern ist sein Jünger-Buch eine einzige Ernst Jünger-Apologetik, die Kritik an ihm , seinem Werk und seinen zu recht durchaus umstrittenen Aussagen, an keiner Stelle wirklich richtig zulässt.

Liest man Kiesels Jünger-Biographie aufmerksam, so könnte man sogar einen Grund für Kiesels offenbar starke Affinität zum Autor Jünger und seinem Werk benennen: Kiesel schreibt über weite Strecken selbst in einem ähnlich blutleeren und sprachlich geschraubten Stil, wie der Gegenstand seines Buches selbst es getan hat. Sicher, die Fülle der von Kiesel zusammen getragenen Fakten zu Jüngers Leben sind erstaunlich und anerkennenswert. Aber weniger wäre hier mehr gewesen. Es ist ermüdend, wenn Kiesel über viele Seiten hin einzelnen Werken oder Büchern Jüngers eine detailierte Inhaltsangabe nebst dazugehöriger Interpretation liefert, und dies dazu noch in einer sehr akademischen und eben auch elitären Weise, die immer und immer wieder den Literatur-Professor herauskehrt, der seinem Leser fast alles minutiös erklären muss. Ein wenig mehr ironisch-humorvolle Distanz zum Gegenstand seines Buches und zum eigenen akademischen Anspruch hätte diesem Buch gut getan.

Alles in allem also ein durchaus informatives wenn auch vielfach zu unkritisches Buch über Ernst Jünger für denjenigen, der sich auf eine so lange und streckenweise ermüdende, ja manchmal sogar langweilige Lesereise einlassen mag.
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