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Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

127 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Brad Pitt, Casey Affleck, Sam Shepard, Mary-Louise Parker, Sam Rockwell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. Februar 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 150 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (127 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0010ZODMA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.034 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

1880 - ganz Amerika kennt Jesse James. Er ist der berühmteste Outlaw des Wilden Westens, gejagt in 10 verschiedenen Staaten. Aber gleichzeitig ist er auch Amerikas größter Held, von vielen gelobt als Robin Hood der Nation. Und Robert Ford? Ihn kennt niemand. Noch nicht. Doch das Ziel des ehrgeizigen 19-Jährigen ist es, dies zu ändern. Er wird Jesse James' Freund werden und zusammen mit seiner Bande reiten. Und wenn dies Ford immer noch nicht den Ruhm bringt, den er sich erhofft, wird er einen tödlichen Weg finden.

VideoMarkt

Jesse James ist der meistgesuchte Mann im Wilden Westen. Nach einem letzten großen Zugüberfall kehrt ihm sein Bruder Frank als letztes Urmitglied der James Gang den Rücken und Jesse ist gezwungen, fortan mit Männern zu reiten, denen er nicht wirklich vertraut - und das zurecht. Gleichzeitig lässt er den unscheinbaren Robert Ford, jüngster der drei Ford-Brüder, immer näher an sich heran. Ford träumt davon, wie Jesse James zu sein. Und er glaubt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, so berühmt zu werden wie er.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah H. TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 11. März 2011
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
"Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" [Originaltitel:The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford] ist ein Westerndrama vom Regisseur Andrew Dominik elches 2007 erschien.

Jesse James ist auf grund zahlreicher Überfälle im ganzen Land bekannt. Nachdem bis auf seinen Bruder Frank keiner der ursprünglichen James-Bande mehr übrig ist, umgeben sie sich mit diversen Taugenichtsen, die ihnen bei ihren Überfällen helfen. Unter der Gruppe befindet sich auch Robert [Bob] Ford. Bob Ford bewundert Jesse und beobachtet alles was er macht genau. Doch Jesse misstraut Bob von Anfang an und hat ausser Hohn nichts für den jungen Mann übrig. Bald erkennt Ford, dass James nicht der Held ist, den er vermutete und seine anfängliche Bewunderung kehrt sich ins Gegenteil um. Und schließlich kommt es zur "Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford".

Nachdem ich von vielen hörte, dass der Film sehr langweilig sein soll, habe ich lange überlegt ob ich ihn mir auf BluRay kaufe. Am Ende überwog meine Neugier und wass ich sah gefiel mir sehr.
Wer den Namen "Jesse James" hört, denkt fast automatisch an den wilden Westen, Pistolen, Showdowns und einen heroischen Helden in Gestalt eines Ganoven. Die Wahrheit in diesem Film sieht anders aus. Es gibt einen Ganoven, der menschlich aber nicht heroisch ist und einen Westen, der realistisch ist. Es gibt keine Revolverhelden keine Showdowns um 12Uhr mittags. Es gibt nur das Leben in all seiner Form. Der Film ist ruhig ohne Spezialeffekte er zeigt keine wilden Schießereien und Fluchten. Er zeigt 2 Männer deren Schicksal miteinander verknüpft ist.
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37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von brudervomweber am 22. Mai 2009
Format: DVD
Der Titel lässt es erahnen: DIE ERMORDUNG DES JESSE JAMES DURCH DEN FEIGLING ROBERT FORD ist ein langer Film. Was er nicht erahnen lässt: Er ist kein Western. Er erzählt über eine Zeit, in der der "Wilde Westen", jene Zeit wilder Schießereien und Legenden über Revolverhelden und Banditen im Niedergang war und in Buffalo Bills Wild West Show konserviert werden musste, weil es ihn in der wirklichen Welt immer seltener gab.

Entsprechend beginnt der Film auch mit dem letzten Beutezug der James-Brüder Frank und Jesse. Beide sind der Heldenverehrung müde, die ihnen als vermeintlichen Robin Hoods des Westens zuteil wurde, sie sind die Legenden leid, die in Groschenromanen über sie Verbreitung finden und junge, enthusiastische Möchtegern-Banditen wie den jungen Robert Ford anlocken. Das Bild, das der Film von Jesse James zeichnet, ist nicht das eines Helden. Es ist das Bild eines Mannes, der an sich selbst zusehends verzweifelt, der sein Leben als Outlaw hinter sich lassen will, um Familienvater zu sein, jener Thomas Howard, in dessen Identität er von Stadt zu Stadt zieht und diese wieder verlässt, sobald das Pflaster dort zu heiß wird. Er ist sich selbst und diese Robert Fords leid, die ehrerbietig zu ihm aufblicken und doch irgendwann beginnen, jenes glorifizierte Zerrbild der Legenden mit dem mangelhaften Menschen zu vergleichen, der Jesse James ist. Und enttäuscht zu sein.

Der Film ist kein New Western, keiner dieser Filme, der die Mythen des guten alten Western begräbt, der mit den Heldenbildern der großen Western-Ära aufräumt, er ist kein
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Format: DVD
Es werden tatsächlich auch heutzutage noch hervorragende Westernfilme produziert! "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" (2007) von Regisseur Andrew Dominik erzählt in epischen Bildern aus den letzten Tagen im Leben des berüchtigten Outlaw Jesse James (Brad Pitt) und wie es dazu kam, dass er schließlich von den beiden Ford-Brüdern Robert (Casey Affleck) und Charley (Sam Rockwell) erschossen wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen und Klassikern aus dem Genre wird der Wilde Westen hier nicht romantisiert, sondern stattdessen schonungslos realistisch gezeigt. Der Film wirft für mich auf ethischer Ebene außerdem die Frage auf, ob es sein kann, dass die Moral manchmal nicht auf Seiten des Gesetzes steht? Gibt es bestimmte Situationen im Leben, in denen man aus moralischer Sicht das Recht auf ein Weiterleben innerhalb der Gesellschaft einbüßt, wenn man inhuman und amoralisch gehandelt hat? Die Kernaussage des Films beläuft sich für mich letztendlich darauf, dass selbst der größte Außenseiter einen höheren Wert für eine Gesellschaft besitzt als der kleinste Feigling. Brad Pitt zähle ich zwar nicht zu den Schauspielern, die ich unbedingt so gerne mag, aber in der Rolle des Jesse James hat er mir ausnahmsweise mal sehr gut gefallen und konnte mich als tragische Westernikone überzeugen. Auf positive Weise gewagt und ziemlich mutig finde ich, einen depressiven Desperado zu zeigen, der zum Lebensabend hin in Handeln und Tun durch seine melancholischen Verstimmungen beeinträchtigt wird.Lesen Sie weiter... ›
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