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Ermitteln verboten!: Warum die Polizei den Kampf gegen die Kriminalität aufgegeben hat
 
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Ermitteln verboten!: Warum die Polizei den Kampf gegen die Kriminalität aufgegeben hat (Broschiert)

von Jürgen Roth (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 335 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: 3 (1. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499623099
  • ISBN-13: 978-3499623097
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 24.232 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dass die organisierte Kriminalität hierzulande mittlerweile eine sehr ernste Gefahr darstellt, hat Jürgen Roth schon in Die Gangster aus dem Osten sehr anschaulich vor Augen geführt. Schon damals meldete der Autor erhebliche Zweifel daran an, dass unsere Behörden für den Kampf gegen die erstarkenden Verbrecherkartelle hinreichend gerüstet sind.

Für Ermitteln verboten! hat Roth eine Unzahl von Belegen dafür zusammengetragen, dass die deutsche Polizei und Staatsanwaltschaft den Kampf gegen die organisierte Kriminalität tatsächlich schon längst aufgegeben haben. Dies nicht zuletzt deshalb, weil die Ermittler nicht im Ansatz über die Mittel verfügen, die sie für eine effektive Verbrechensbekämpfung bräuchten. Schlimmer noch: "Viele Vorgänge erhärten den ungeheuren Verdacht (…), dass bestimmte Kriminalitätsformen wegen inniger Verflechtungen mit der politischen und wirtschaftlichen Elite nicht mehr bekämpft werden sollen." Einiges werde aufgeboten, "um die konsequente Arbeit qualifizierter Ermittler in der Polizei oder kundiger und erfahrener Staatsanwälte zu erschweren oder zu blockieren."

Roth hat mit zahlreichen Vertretern von Polizei und Staatsanwaltschaft (freilich "nicht der administrativen Führungselite") über ihre Erfahrungen gesprochen. Ein Großteil des Buches stützt sich unmittelbar auf Auskünfte frustrierter Beamter, die durch Fallbeispiele und Zahlen aus offiziellen Statistiken unterfüttert werden. -- Sagen wir es frei heraus: Die Lektüre von Ermitteln verboten! bereitet kein Vergnügen. Trotzdem sollte man sie sich nicht ersparen! -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Mörder laufen frei herum, Menschen-, Waffen- und Drogenhandel nehmen ebenso zu wie Bandenkriege oder die Zahl der Wirtschaftskriminellen. Die Polizei kann die Kriminalität nur noch verwalten und dahinter steckt Absicht: Die Ohnmacht der Polizei ist politisch gewollt - so Jürgen Roth, einer der besten Kenner der kriminellen Szene in Deutschland.

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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aufklärung pur, 11. September 2004
Von Jürgen Roth (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Jürgen Roth bechreibt welche hochkarätigen Verbrecher in Deutschland frei herumlaufen und warum. Er zeigt auf, dass die Polizei und Staatsanwaltschaft dann in ihrer Arbeit massiv behindert werden, wenn hohe Politiker und Wirtschaftsführer direkt mit kriminellen Strukturen zusammenarbeiten, ob in bestimmten Rotlichtvierteln Deutschland oder bei Wirtschaftskontakten. So klar und überzeugend wurde das noch nie beschrieben. Und er nennt viele Namen, geht also ein hohes Risiko ein. Wenn er von Ministerpräsidenten spricht die mit der italienischen Mafia kungeln oder russischen Kriminellen - das ist schon einzigartig. Gleichzeitig schreibt er ja spannend und dokumentiert die Doppelmoral der politischen Elite. Spannend wird nun sein, wie diese politische Elite auf das Buch reagieren wird. Wahrscheinlich überhaupt nicht.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenwert, 23. September 2004
Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre erklärt werden: aufschlussreich, ungewöhnlich und spannend.

Der kompetente und gründlich recherchierende Autor Roth zeigt die „konsequente Untätigkeit" weiter Bereiche von Politik, Justiz und Polizei gegen organisierte Politik in Deutschland auf. Das Buch ist spannend geschrieben und berichtet schonungslos über die mangelnde Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Detailliert und anhand zahlreicher Quellen fundiert recherchiert schildert der Autor die Aufgabe der deutschen Justiz bei dem Kampf gegen die organisierte Kriminalität.

Die Kapitelüberschriften fassen die ausführlichen Recherchen zusammen und geben dem Buch eine klare Struktur.

Ein Buch, das jeder gelesen haben muss: brilliant recherchiert und immer auf den Punkt gebracht.

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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen, 28. September 2004
Ein Buch wie dieses schreibt man nicht im stillen Kämmerlein.
Insbesondere dann nicht, wenn der Autor in seinen nicht an Aktualität verlierenden Büchern zur östlichen Mafia überprüfbare Quellen angegeben hat und zu dieser sensiblen Thematik die Bedrohung der Sicherheit Europas und seiner Bürger durch mafiose Strukturen aufzeigt.
In der logischen Konsequenz der bisherigen Recherchen stellt Jürgen Roth in seinem neuesten Buch „Ermitteln verboten" nun die Frage nach dem Kampf der deutschen Polizei gegen diese gefährlichste Form der organisierten Kriminalität.
Die Antworten der in diesem aus verständlichen Gründen nicht namentlich genannten, profunden Kenner dieser alles zerstörenden Scheinwelt, erscheinen dem Leser wie Orwells Vision von 1984.
Die Apokalypse wird nicht herbeigeredet, sie ist bereits zerstörender Bestandteil des europäischen Abendlandes.
Ausgeschlossen und mit einem Selbstschutz haben sich scheinbar jene politischen Entscheidungsträger umgeben, die dem Inhalt dieses Buches nicht nur seinen treffenden Namen gaben, „Ermitteln verboten".
Dieses Buch will nicht die Angst schüren, sondern die Mandatsträger auf allen Ebenen daran erinnern, die zu diesem Kampf notwendigen Bereiche nicht personell auszudünnen und die engagierten Staatsschützer auf diesem Gebiet nicht zu desillusionieren.
Dem Autoren ist mit den sachliche Darlegungen zu diesem hochbrisanten Thema ein in jeder Beziehung an Erkenntnissen reiches und zum Nachdenken anregendes Sachbuch gelungen, dass äußerst lesenswert ist. Ich kann die Lektüre des Buches nur empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Mutig !!! Glaubwürdig !!! Sensationell !!!
Das Buch Ermitteln verboten!" ist das zweite Buch, das ich von Jürgen Roth gelesen habe. Das erste Buch war Der Oligarch" .
Ermitteln verboten! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2007 von C.Bauer

4.0 von 5 Sternen Korrupte Netzwerke der Justiz- und Polit-Mafia in Deutschland...
Dieses Buch beschreibt sehr gut die massive Korruption und Interessenverflechtungen in unserer vom Finanzkapital (die Dresdener Bank und Bertelsmann stehen hinter Angela Merkel)... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2007 von Edessa

5.0 von 5 Sternen Ungeplant gelesen ...
Ich hatte eigentlich gar nicht vor das Buch zu lesen.
Ein bekannter kennt den Autor und meinte: Lesen!
Also begann ich am Freitag mit einem einfachen Reinlesen. Lesen Sie weiter...
Am 12. September 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Deutschland hat den Kampf gegen die OK aufgegeben
Roth, einer der besten Politskandal-Journalisten Deutschlands, hat sich in diesem Werk der organisierten und der Wirtschafts-Kriminalität in Deutschland gewidmet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2005 von Christian von Montfort

2.0 von 5 Sternen Märchenbuch
Zunächst schließe ich mich voll der Rezension von Nils Weissenbach an. Alles was er schreibt trifft m.E.n. voll zu. Lesen Sie weiter...
Am 2. März 2005 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Das Buch könnet man in einem mehrseitigen Aufsatz zusammenfassen. Die Grundthesen sind:

a) für Ermittlung und Strafverfolgung stehen keine ausreichenden finanziellen Mittel zur... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 14. Februar 2005 von nils_weissenbach

1.0 von 5 Sternen Alles Böse ist Neoliberal...
Der Autor behauptet, Effizienzdenken führe zu Ineffizienz. Dieses verquere "Argument" wälzt er auf 262 Seiten aus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2004 von Alexander Fürstenberg

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