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Erleuchtung garantiert
 
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Erleuchtung garantiert

Uwe Ochsenknecht , Gustav Peter Wöhler , Doris Dörrie    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Movieman.de

Seit den 70er Jahren arbeitet Doris Dörrie nun schon als Filmemacherin. Mit "Erleuchtung garantiert" aus dem Jahre 2000 widmete sich die Regisseurin abermals dem typisch "Deutschen", diesmal aber in der Ferne, nämlich in Japan, wo die beiden Brüder Gustav (Gustav-Peter Wöhler) und Uwe (Uwe Ochsenknecht) amüsant unbeholfen durch Tokyo stolpern. Die auf Video festgehaltenen Episoden machen Spaß und befassen sich über die Auseinandersetzung mit dem Buddhismus humorvoll mit dem Thema "Selbstfindung". "Erleuchtung garantiert" wurde mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.Fazit Spirituelle Komödie

Moviemans Kommentar zur DVD: Das auf Videoformat setzende Bild bringt für das Format typische Probleme mit; vor allem die Kompressionsrate leidet deutlich. Akustisch legt die DVD aber eine gute Leistung ab und auch die Extras können befriedigen.

Bild: Die Produktion entschied sich bewusst für Videoästhetik, was natürlich die üblichen Probleme mit sich bringt, mit denen Filmmaterial weniger zu kämpfen hätte. So gestalten sich die Farben recht unterkühlt und leicht graustichig. Gesichter wirken etwas blass (00:16:22). Auch Überbelichtungen bleiben nicht aus, sondern stellen sowohl in Innen-, als auch Außenszenen praktisch die Regel dar (Fenster, 00:18:36 oder Gesicht links, 00:22:08). Zwar lassen sich häufiger Einstellungen mit sehr kernigen Schärfewerten finden (Rotkohl, 00:11:30), jedoch überwiegt die Anzahl der Bilder, deren Schärfe sich durch Artefakte stark eingetrübt sieht (Gesicht löst sich in Klötzchen auf, 00:21:07 oder Moiréeffekte auf kariertem Jackett, 00:22:58). Auch Kanten und generelles Bildzittern dürfen bemängelt werden (gesamtes Bild, 00:18:05 oder gestreifter Kimono, 00:24:18). Alles in allem muss man dem Bildmaterial diese Probleme aber gestatten, schließlich entschied man sich bewusst dafür, nicht auf Film zu drehen. Der rote Record-Button ist sogar häufiger rechts unten im Bild zu sehen.

Ton: Der in Dolby Digital 5.1 vorliegende Ton stellt zahlreiche Umgebungsgeräusche plastisch und vor allem räumlich gut besetzt aus. Dabei fällt aber auf, dass der linke hintere Kanal stärker ausgespielt wird, als der rechte (Zug hinten links, 00:18:05 oder 00:01:19, Krähenrufe hinten links). Erfreulicherweise klingen sämtliche Signale stets sehr dynamisch und das akustische Spiel ist auch in der Front sehr variantenreich (Straßenverkehr, 00:31:07). Sprachlich gibt sich das Programm sehr akkurat und lässt noch reichlich Platz für stimmliche Feinheiten. Auch einzelne Details finden sich stets voluminiert in den Gesamtklang eingebettet (Feuerzeug, 00:30:28).

Extras: Die Bonusausstattung beginnt mit Interviews, die neben der Regisseurin Doris Dörrie (3:29 Min.) auch die Darsteller Uwe Ochsenknecht (4:09 Min.) und Gustav Peter Wöhler (3:33 Min.) zu Wort kommen lassen. Hier geht es hauptsächlich um die Dreharbeiten in der fremden japanischen Kultur. Im weiteren Verlauf bieten die Extras einen „Blick hinter die Kulissen“ (3:35 Min.), der die Stimmung an drei unterschiedlichen Sets dokumentiert. Darauf folgen Starinfos in Textform, in denen der Zuschauer über die Bio- und Filmografien folgender Schauspieler in Kenntnis gesetzt wird: Uwe Ochsenknecht, Ulrike Kriener, Anica Dobra, Heiner Lauterbach und Gustav Peter Wöhler. --movieman.de

VideoMarkt

Ein ungleiches Brüderpaar, der eine frisch von seiner Frau getrennt, der andere fernöstlichen Lebensweisen nicht abgeneigt, bricht nach Japan auf, um in einem Zen-Kloster "erleuchtet" zu werden. Doch in Tokio angekommen, können die zwei erst ihr Hotel nicht mehr finden, dann werden ihre Kreditkarten vom Automaten geschluckt und schließlich verspielen sie in einem Casino ihr letztes Bargeld. Mit Hilfe einer freundlichen Belgraderin, die seit drei Jahren in Tokio lebt, wird das Ziel, ein abgeschiedenes Zen-Kloster, aber dann doch noch erreicht.

Video.de

Skurriles Road Movie, das "Männer"-Macherin Doris Dörrie auf dem Amateur-Video-Format DV realisierte. Dank des Einsatzes dieser flexiblen Kamera erreichte sie ein Höchstmaß an Authentizität und konnte beim Drehen auf Unvorhersehbares reagieren. Dörries mit köstlichen Dialogen gespicktes und vor Situationskomik überbordendes Werk ist gleichzeitig auch eine augenzwinkernde Referenz an die Faszination der Deutschen für buddhistische Lebensformen. Mit deutschen Stars wie Uwe Ochsenknecht, Anica Dobra oder Heiner Lauterbach hochkarätig besetzt, können Fans einheimischer Kinokost interessiert zugreifen.

Blickpunkt: Film

Zwei ungleiche deutsche Brüder wollen in Japan in einem Zen-Kloster Erleuchtung finden, haben aber erst einmal Schwierigkeiten, das Kloster überhaupt zu erreichen. Witziges Road-Movie von Doris Dörrie ("Männer"), das durch die Verwendung des Amateur-Video-Formates ein hohes Maß an Authentizität vermittelt.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Kleiner Film über zwei gegensätzliche Brüder, die Erleuchtung suchen, mit digitaler Videokamera gefilmt.

Kurzbeschreibung

Zwei Brüder - der Feng-Shui-Experte (Gustav-Peter Wöhler) und der frisch von seiner Ehefrau verlassene Uwe Ochsenknecht - wollen in einem Zenkloster in Japan inneren Frieden finden. Unterwegs wird aus ihrer Midlife- ganz abrupt eine Midnight-Krise, als sie sich nachts in Tokios Neondschungel rettungslos verirren. Ohne Pässe und Kreditkarten und inzwischen völlig abgebrannt laufen sie wie auf einem fremden Planeten orientierungslos durch die Straßen. Selbst die einfachsten Dinge werden zu größten und aberwitzigsten Herausforderungen. So hatten sie sich die erste Stufe zum höheren Bewusstsein "alles zurücklassen" nicht vorgestellt. Aber Not macht erfinderisch und sie schlagen sich durch.
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