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Seit den 70er Jahren arbeitet Doris Dörrie nun schon als Filmemacherin. Mit "Erleuchtung garantiert" aus dem Jahre 2000 widmete sich die Regisseurin abermals dem typisch "Deutschen", diesmal aber in der Ferne, nämlich in Japan, wo die beiden Brüder Gustav (Gustav-Peter Wöhler) und Uwe (Uwe Ochsenknecht) amüsant unbeholfen durch Tokyo stolpern. Die auf Video festgehaltenen Episoden machen Spaß und befassen sich über die Auseinandersetzung mit dem Buddhismus humorvoll mit dem Thema "Selbstfindung". "Erleuchtung garantiert" wurde mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.Fazit Spirituelle Komödie
Moviemans Kommentar zur DVD: Das auf Videoformat setzende Bild bringt für das Format typische Probleme mit; vor allem die Kompressionsrate leidet deutlich. Akustisch legt die DVD aber eine gute Leistung ab und auch die Extras können befriedigen.
Bild: Die Produktion entschied sich bewusst für Videoästhetik, was natürlich die üblichen Probleme mit sich bringt, mit denen Filmmaterial weniger zu kämpfen hätte. So gestalten sich die Farben recht unterkühlt und leicht graustichig. Gesichter wirken etwas blass (00:16:22). Auch Überbelichtungen bleiben nicht aus, sondern stellen sowohl in Innen-, als auch Außenszenen praktisch die Regel dar (Fenster, 00:18:36 oder Gesicht links, 00:22:08). Zwar lassen sich häufiger Einstellungen mit sehr kernigen Schärfewerten finden (Rotkohl, 00:11:30), jedoch überwiegt die Anzahl der Bilder, deren Schärfe sich durch Artefakte stark eingetrübt sieht (Gesicht löst sich in Klötzchen auf, 00:21:07 oder Moiréeffekte auf kariertem Jackett, 00:22:58). Auch Kanten und generelles Bildzittern dürfen bemängelt werden (gesamtes Bild, 00:18:05 oder gestreifter Kimono, 00:24:18). Alles in allem muss man dem Bildmaterial diese Probleme aber gestatten, schließlich entschied man sich bewusst dafür, nicht auf Film zu drehen. Der rote Record-Button ist sogar häufiger rechts unten im Bild zu sehen.
Ton: Der in Dolby Digital 5.1 vorliegende Ton stellt zahlreiche Umgebungsgeräusche plastisch und vor allem räumlich gut besetzt aus. Dabei fällt aber auf, dass der linke hintere Kanal stärker ausgespielt wird, als der rechte (Zug hinten links, 00:18:05 oder 00:01:19, Krähenrufe hinten links). Erfreulicherweise klingen sämtliche Signale stets sehr dynamisch und das akustische Spiel ist auch in der Front sehr variantenreich (Straßenverkehr, 00:31:07). Sprachlich gibt sich das Programm sehr akkurat und lässt noch reichlich Platz für stimmliche Feinheiten. Auch einzelne Details finden sich stets voluminiert in den Gesamtklang eingebettet (Feuerzeug, 00:30:28).
Extras: Die Bonusausstattung beginnt mit Interviews, die neben der Regisseurin Doris Dörrie (3:29 Min.) auch die Darsteller Uwe Ochsenknecht (4:09 Min.) und Gustav Peter Wöhler (3:33 Min.) zu Wort kommen lassen. Hier geht es hauptsächlich um die Dreharbeiten in der fremden japanischen Kultur. Im weiteren Verlauf bieten die Extras einen „Blick hinter die Kulissen“ (3:35 Min.), der die Stimmung an drei unterschiedlichen Sets dokumentiert. Darauf folgen Starinfos in Textform, in denen der Zuschauer über die Bio- und Filmografien folgender Schauspieler in Kenntnis gesetzt wird: Uwe Ochsenknecht, Ulrike Kriener, Anica Dobra, Heiner Lauterbach und Gustav Peter Wöhler. --movieman.de
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Ein ungleiches Brüderpaar, der eine frisch von seiner Frau getrennt, der andere fernöstlichen Lebensweisen nicht abgeneigt, bricht nach Japan auf, um in einem Zen-Kloster "erleuchtet" zu werden. Doch in Tokio angekommen, können die zwei erst ihr Hotel nicht mehr finden, dann werden ihre Kreditkarten vom Automaten geschluckt und schließlich verspielen sie in einem Casino ihr letztes Bargeld. Mit Hilfe einer freundlichen Belgraderin, die seit drei Jahren in Tokio lebt, wird das Ziel, ein abgeschiedenes Zen-Kloster, aber dann doch noch erreicht.