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Erleuchtung durch Ekstase. Frauen im tantrischen Buddhismus
 
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Erleuchtung durch Ekstase. Frauen im tantrischen Buddhismus [Gebundene Ausgabe]

Miranda Shaw
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 314 Seiten
  • Verlag: Krüger, Frankfurt (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810518786
  • ISBN-13: 978-3810518781
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 536.469 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Miranda Shaw versucht anhand von historischen und zeitgenössischen Texten sowie Zitaten aus bisher weitgehend unveröffentlichten tantrischen Texten, die Rolle der Frau im tantrischen Buddhismus neu zu bewerten: Die Frau war nie nur Dienerin des Mannes oder Mittel zum Zweck, sondern sie hatte von Anfang an eine gleichberechtigte, zumeist sogar führende Rolle.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
....nicht erhellend.... 20. Juli 2011
Vorweg einige allgemeine Gedanken.
Tantra ist heutzutage in aller Munde und Genitalien, bin ich fast geneigt zu sagen.
Tantra ist meines Wissens eine der Künste, die laut Buchtitel zur Erleuchtung führen
sollen. Was aber heute im Westen unter Tantra verstanden wird ist eine zwar über das
Mittelmaß erhobene, aber doch "nur",eine Sexualpraktik. Diese mag im allerbesten Falle auch ein glückseliges Verschmelzen zweier Körper sein. Der dahinterstehende Geist wird in den meisten Fällen in von westlichen "Tantrikern und Tantrikerinnen" geleiteten Seminaren nur als eine Art Vorspiel des sexuellen Kontaktes mißverstanden...... "Jedem Tierchen sein Plaisierchen." Jeder möge nach seiner Fasson glücklich und gescheiter werden.
Tantra erfordert Körperbeherrschung UND geistige Konzentrationskraft,wobei die Qualität der letzteren an erster Stelle steht. Erst nach meist (jahre)langen
Übungen unter einem(r) wahrhaften Lehrer od. Lehrerin und der daraus entstandenen Reife findet sich ein Paar für eine beim Körper beginnende, den Geist einschließende, und diesen dann auch überschreitende Vereinigung ihrer Energien zusammen. Das ist äußeres Tantra. Das innere Tantra ist die Vereinigung, die
Aussöhnung der Gegensätze in einem selbst. So auch der weiblichen und männlichen Energien, die beide, zwar in unterschiedlichen Ausmaßen, in jedem Körper und in jedem Denken vorhanden sind. Beide Energien ergeben erst das Ganze. Das Ganze ist
jenseits der Diversität, dem in der Erleuchtung "errungenem Ziel". Und dieser
beständig zu erreichende Bewußtseinszustand wird m.E. nicht in einem noch so
freudig-sinnlichen Liebesspiel wirklich errungen werden. Im Kularnava Tantra steht:

stri sambhogena devesi yadi moksam labhate vai
sarvepi jantavo loke muktah syu stri nisevanat
(zitiert aus Jnana Sankalini Tantra
von Paramahamsa Prajnanananda)

Übersetzung : If by enjoyment of women, oh Divine, people would attain liberation,
then all animals would be liberated as they live a life of copulation.
Gegenargument wäre aber, daß Tiere nicht die Möglichkeiten eines unterscheidenden,
reflektierenden Bewußtseins besitzen und ihre Lernfähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten deswegen sehr begrenzte sind.
Ein auch noch zu beachtender Aspekt wäre, daß eine Einzelperson ohne Partner angeblich weniger Chancen zur Erleuchtung hätte. M.M. ist es genau umgekehrt der Fall, da man im äußeren Tantra auch noch von einem Partner abhängig ist.
Soviel in unvollständiger Kürze - und nun zum Buch.

Dr. Miranda Shaw, Harvard Absolventin und selbst Universitätsprofessorin, hat ein
für mich nichtssagendes Buch geschrieben. Selbst in Anbetracht des Erscheinungsjahres 1997.
Sie beleuchtet zwar den Aspekt der Frau als selbstständiger und gleichwertiger Part von zweien, und der daraus richtigen Ableitung, daß die Frau im tantrischen Ritual
niemals in einer Opferrolle sich befunden hat, aber man spürt m.E. in jedem Satz, daß sie nur wenig eigene Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Das würde nichts
ausmachen, wenn die Texte der angeführten Beispiele dann gekennzeichnet wären.
90% der Textbeispiele sind überhaupt nicht angegeben, worauf sie sich stützen und die restlichen 10% unvollständig. Da steht dann nur z.B. Chandamaharoshana Tantra.
Keine Angabe der Textstelle. Vielleicht das ausschließliche Versäumnis des deutschen Lektorats, das in der Einleitung schreibt, alle im amerikanischen Original
im Glossar erschienenen tibetischen und indischen Quellenangaben der Übersichtlichkeit (!?) wegen weggelassen zu haben. Auch die innerhalb des Buches?
Da Bücher in vergangenen Jahrhunderten und die Geschichte der Menschheit fast
ausschließlich von Männern geschrieben wurde (bedauerlicher Weise), kann leider
vieles, die weibliche Seite betreffend, nur spekuliert werden. Dieser Aspekt wird
ausführlich behandelt. Und die nicht näher zitierten Textstellen werden beim
unbedarften (männlichen) Leser wahrscheinlich falsche Assoziationsketten auslösen.
Daß Dr. Shaw viele Gesprächspartner nicht zitieren darf, weil ja so vieles geheim
sei, möge zwar stimmen, trägt aber schon gar nichts zur "Aufklärung" bei. Und
Aufklärung wäre bei dieser Thematik ganz wichtig, da Tantra aufgrund der darum herum
entstandenen Geheimniskrämerei und mißverstandenen Sexualakrobatik leider, aber zu Unrecht, in Verruf geraten ist.
Die Autorin unternimmt m.E. viel zu wenig dem entgegenzuwirken. Schade.

wenig eigene Erfahrung auf diesem Gebiet hat.
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