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Produktinformation
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1974 veröffentlichte Martin Seligman sein bahnbrechendes Erklärungsmodell über den Zusammenhang zwischen Hilflosigkeit, Angst, Depression und Apathie. Es wurde zum Ausgangspunkt ungezählter Untersuchungen und Abhandlungen in der Klinischen Psychologie, der Entwicklungs- und Sozialpsychologie, der Pädagogik und auch der Soziologie. Seligmans Theorie der "erlernten Hilflosigkeit", die er an vielen anschaulichen Beispielen entwickelt, erklärt psychische Störungen, aber auch gesellschaftliche Zustände wie Armut und Arbeitslosigkeit. Ein Standardwerk der Sozialwissenschaften.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eindrucksvoll, doch bisweilen etwas trocken,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Erlernte Hilflosigkeit (Taschenbuch)
Seligman führt zunächst mit einigen Anekdoten zum Thema hin. Er veranschaulicht die Bedeutung von Kontrolle für das Individuum, um dann experimentelle Untersuchungen zu thematisieren. Des weiteren bringt Seligman erlernte Hilflosigkeit mit Depressionen, Angst und Unvorhersehbareit und Tod in einen Zusammenhang. Auch Heilung und Prävention kommen nicht zu kurz. Am Schluß erörtert Franz Petermann neuere Forschungsergebnisse.Insgesamt ist das Buch sehr interessant und beeindruckend! Es ist recht gut lesbar, also auch für den Laien geeignet. Das Buch hat allerdings auch seine Längen, da Seligman (natürlich) akribisch die unterschiedlichen Versuchsanordnungen aufzählt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Falsch und gefährlich,
Rezension bezieht sich auf: Erlernte Hilflosigkeit (Taschenbuch)
Ich habe auf Empfehlung dieses Buch gelesen und war schockiert, einmal über die gruseligen 'Experimente' ( das Buch wurde offenbar von einer Bande von Sadisten geschrieben) deren wissenschaftlichen Wert ohnehin höchst zweifelhaft ist, da man die Seele eines Hundes wohl schwerlich mit der eines Menschen vergleichen kann. Die meisten Thesen in diesem Buch sind auch einfach Behauptungen zumal die angeführte Daten und Untersuchungen oft im Widerspruch zu der seligmann'sche Interpretation stehen. Es wird ja auch mit unwissenschaftlichen und schwammigen Begriffen operiert z.B. des Kernbegriffs der 'Hilflosigkeit'. Wie die Menschheit schon seit Anbeginn weiss, ist diese grundsätzliche 'Hilflosigkeit'angesichts der eigenen Sterblichkeit ein Teil der 'condition humaine' und keine 'Krankheit'.Und das macht dieses Buch auch so gefährlich denn die Grundthese ist letzendlich die, daß jede Form von Traurigkeit, Hilflosigkeit oder Verzweiflung 'krankhaft' ist. Also das ganz normale auf und ab des Lebens, Phasen der Dunkelheit und Phasen des Lichts, die fast jeder Mensch kennt, werden pathologisiert. Nach Seligman wäre fast jeder grosser Künstler und jeder spiritueller Mensch 'depressiv' , Franz von Assissi, Theresa von Avila, Buddha, Jesus Christus - alles depressive, die am besten medikamentös oder mit Elektroschocks (!) behandelt werden müssten. Hier ist auch der Begriff der 'Krankheit' besonders tückisch, da die 'Depression' letzendlich aus einem Stimmungstief besteht. Somit wäre jeder, der gerade guter Stimmung ist nicht mehr 'krank', wenigstens nicht an dem Tag, aber Seligman geht den umgekehrten Weg und behauptet , daß ein 'Depressiver', der sich wohl und glücklich fühlt immer noch 'krank' sei nur eben gerade in einer 'neutralen' oder 'manischen' Phase d.h. aus dieser 'Krankheit' gibt es kein Entrinnen. Ich muss dringend jeden 'Depressiven' davor warnen, dieses Buch zu lesen da es zu grosser Hoffnungslosigkeit führen kann -also erst recht 'depressiv' macht. Vielleicht liegt die Ursachr der 'Volkskrankheit Depression' in den Thesen von Büchern wie diesem. Meine Erfahrung ist, daß jede 'Depression' eine plausible Ursache hat, die der Betroffene meistens schwer erkennt oder oft nicht erkennen möchte ( desewegen 'endogen'). Heilung kommt dann mit der Einsicht und Erkenntniss . 'Erkenne dich selbst'war schon immer die Befreiung aus der 'Hilflosigkeit'. Dieses Buch ist letzendlich selbst ein einziges Zeugniss der grossen Hilflosigkeit der modernen Psychologie / Psychiatrie angesichts der ewigen Herausforderung der Transzendenz. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erstaunliche Einsichten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Erlernte Hilflosigkeit (Taschenbuch)
das Buch ist zwar sehr wissenschaftlich und etwas trocken geschrieben, könnte beinahe ein Lehrbuch sein, doch wenn man sich davon nicht abschrecken lässt, erstaunlich präzise mit sehr tiefgreifenden Einsichten und daraus resultierenden Erkenntnissen über eigene, mangelbehaftete Verhaltensweisen oder Emotionsstörungen. Auf jeden Fall lesenswert, wenn man sich daran machen möchte, das eigene Leben und Handeln besser zu verstehen, um es vielleicht doch in eine positivere Richtung zu wenden. Keine "leichte Kost" aber hilfreich auch was das Verständnis von seinen "lieben" Mitmenschen angeht.
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