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Kundenrezensionen

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am 14. September 2014
Bei diesem Thriller handelt es sich um den 3 Fall einer Reihe. Die vorangegangenen Teile kenne ich leider (noch) nicht. Ich bin zwar ein Fan von chronologischer Reihenfolge, aber da ich dieses Buch gewonnen habe, wollte ich erst einmal reinlesen, ob's überhaupt etwas für mich ist.
Soviel sei schon mal verraten: Man muss die ersten Teile nicht kennen, um die Handlung hier zu verstehen. Sobald sich etwas auf die Vergangenheit bezieht wird es kurz angerissen, so dass auch der grade erst eingestiegene Leser versteht worum es geht.

Das Cover wird von einem blutigen Stacheldraht geziert. So wirklich passen will es zu dem Inhalt des Buches nicht ganz. Optisch ist es aber dennoch nett anzuschauen.
Was ich sehr gut finde ist, das die ganze Reihe farblich passend gestaltet ist. Ich finde (fast) nichts schlimmer, als Reihen die optisch nicht zusammen passen. ;)

>>> ACHTUNG! SPOILER! <<<

Mehr durch Zufall landet auf dem Schreibtisch des Polizisten Carl Moerck eine Flaschenpost. Diese entpuppt sich als Hilfeschrei aus der Vergangenheit, denn in der Flaschenpost befindet sich ein Brief aus dem hervorgeht das "P." zusammen mit seinem Bruder entführt wurde - und er ist sicher getötet zu werden. Leider haben die Zeichen der Zeit ihre Spuren hinterlassen und auch die Rechtschreibung lässt zu wünschen übrig. Carl denkt erst an einen Streich, doch seine Mitarbeiterin lässt nicht locker und versucht alles, um hinter das Geheimnis dieser Flaschenpost zu kommen.
Schnell entwickelt sich eine kuriose Jagd nach einem Entführer und ebenso schnell wird eines klar: Er hat noch nicht aufgegeben!

Das ermittelnde Team ist eine bunte Mischung durch die Charakterzüge:
Während Carl als Chef eher direkt ist und "frei nach Schnauze" sagt, was er denkt ist sein Kollege Assad jemand der in seiner Landessprache so scheinbar jeden Fluch beherrscht. Rose leidet offenkundig an einer Art Persönlichkeitsstörung. Diese Mischung des "Hauptteams" ist so kurios, dass alle paar Seiten Lacher seitens des Lesers garantiert sind.

Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Die Perspektiven wechseln. Auf der einen Seite begleitet der Leser das "Sonderdezernat Q", auf der anderen den Entführer. Solange bis die Fäden irgendwann zusammen laufen ...
Der Spannungsbogen ist dabei sehr gut aufgebaut. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!

~°~ Fazit ~°~

Ich mag spannende Thriller. Auch wenn dieser nicht vor blutig-bildlichen Beschreibungen strotzt (wie ich es liebe), so ist es doch sehr spannend und hat, ab und ab, tatsächlich eine überraschende Wendung aufzuweisen. Mit der Mischung der Charaktere bleibt auch der Humor nicht auf der Strecke.
Ich werde mir auch die anderen Bände zulegen. :)
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TOP 500 REZENSENTam 21. Juni 2011
Auch mit seinem dritten Band"Erlösung"konnte der Autor Adler Olsen mich wieder begeistern. Der Wechsel zwischen knisternder Spannung und humorvollen Schilderungen der Befindlichkeiten seiner Hauptprotagonisten Assad, Carl Mork und Rose, sind die Grundessenzen seiner unwiderstehlichen Thiller. Auch dosiert er seine blutigen Beschreibungen hier auf ein erträgliches Maß, ohne es an Spannung fehlen zu lassen.Die baut er langsam auf, so auch in diesem Buch.Die Abgründe der menschlichen Psyche,tiefe Verletzungen im Kindesalter, falsch verstandener Glaube und Sekten, sind die Basis für dieses spannende Leseerlebnis.

In seinem dritten Thriller startet Adler Olsen gemächlich. Er läßt sich viel Zeit, um über seine Hauptprotagonisten zu berichten,die sich behaupten müssen, um ihr Sonderdezernat Q in den Kellerräumen der Kriminalstation behalten zu dürfen, da der Keller mit Asbest verseucht ist.Auch Assad gibt Carl Mork wieder Rätsel auf was seine Vergangenheit angeht und dass die Sekretärin Rose dann plötzlich verschwindet und angeblich durch ihre nicht weniger nervige Zwillingsschwester Yrsa ersetzt wird, läßt Morks Laune auch nicht gerade steigen.Die restlichen Kollegen sind mit ungereimten Brandfällen und Bandenkriegen beschäftigt, sprich, das Chaos ist perfekt.In dieser Situation gibt eine Flaschenpost, die schon vor Jahren gefunden, dann aber vergessen wurde, Karl Mork und seinem Team Rätsel auf.Die Analyse des Papiers ergibt, dass diese Botschaft mit Menschenblut geschrieben wurde und sie von einem Entführungsopfer stammt. Nur der Hartnäckigkeit Assads ist es zu verdanken, dass das Team sich auf Spurensuche begibt und eine spannende Ermittlung nimmt ihren Anfang.

Auch in diesem Buch ist der Mörder,bzw. Täter wieder früh bekannt , obwohl das der Spannung keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, dem Leser wird vor Augen geführt, welche Dinge dazu führen, aus einem normalen Kind einen hasserfüllten,rachsüchtigen Menschen werden zu lassen, der auch vor Mord nicht zurückschreckt.

Spannend, unterhaltsam und mit fantastisch gezeichneten Charakteren, die es an angemessener Tiefe nicht fehlen lassen, begeistert Jussi Adler Olsen sein Lesepublikum. Die Mitglieder des Sonderdezernats Q werden authentisch, menschlich und sympatisch gezeichnet, was sie zu Sympathieträgern macht und den Leser bei der Stange halten. Gerade Carl Mork, ein bärbeissiger und bei seinen Kolegen nicht gerade beliebter Kollege, zeigt sich sensibel und menschlich, indem er seinen querschnittsgelähmten Kollegen Hardy, für dessen Behinderung er sich verantwortlich fühlt, bei sich zu Hause aufnimmt.Ich glaube diese Mischung aus glaubhaften Charakteren und sich immer mehr steigender Spannung, die häufig den Abgründen der menschlichen Psyche geschuldet ist, macht den Erfolg des Autors aus.

Ich muss sagen, dass ich diesen dritten Band, als den bisher Besten empfunden habe, auch deshalb, weil er mit einem sehr spannenden Finale endet.

Eine volle Leseempfehlung für dieses Buch.

Hier noch euinmal die Bücher in Reihenfolge:

1. Erbarmen
2. Schändung
3. Erlösung
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am 23. Oktober 2012
Ich habe das dritte Buch über Carl Mørck, den Leiter des Sonderdezernats Q der Kopenhagener Kriminalpolizei, seinen syrischen Mitarbeiter Hafez el-Assad und Yrsa, der Zwillingsschwester der allseits bekannten und beliebten Rose, innerhalb von zwei Monaten 2 Mal gelesen - und beide Male war es spannend vom Anfang bis zum Ende. Wie kann das dem Autor nur gelingen?

Der Plot hört sich dramatisch, beinahe überzogen an. Ein Mann lebt mit seiner jungen Ehefrau und seinem Sohn Benjamin in einem kleinen, hübschen Haus in Roskilde, einer idyllischen Stadt etwa 30 km vom Kopenhagen entfernt. Und hinter den Mauern seines so unscheinbar durchschnittlichen Hauses gebiert das Hirn dieses Mannes die schlimmsten Verbrechen: er lebt von Entführung und Mord! Jahrelang unerkannt und offensichtlich recht erfolgreich.

Jussi Adler-Olsen wechselt wie in seinen beiden bisherigen Büchern mit Carl Mørck auch in diesem Kriminalroman beständig die Perspektiven und Zeiten. Der Leser kann so die Bewegungen und Gedanken des Psychopathen und seiner immer näher kommenden Verfolger hautnah in einer sehr realistisch beschriebenen Umwelt verfolgen.

Doch dem Autor geht es nicht nur um das Vordergründige: das Verbrechen und dessen Aufklärung. Nein, Adler-Olsen sucht Ursachen und Abhängigkeiten für menschliches Verhalten. Er beschreibt eine zunehmend asymmetrische Gesellschaft beispielhaft an den religiösen Sekten, aus deren Mitte sich der Mörder seine Opfer sucht. Sekten, die sich von der Gesellschaft abkapseln, sich eigene Normen geben und sich gegen die angeblich so teuflische Umwelt stellen, regelrecht abschotten. Die in ihrer Binnenintegration, in ihrer Bigotterie, Intoleranz und Heuchelei gefangen sind; deren Auswüchse, deren Fanatismus, deren Unterdrückung Adler-Olsen mit schonungsloser Offenheit seziert. Inwieweit diese unerfreulichen Symptome auf Sekten mit ihren einfachen, unangreifbaren Wahrheiten und Wirklichkeiten beschränkt sind oder sich auch auf andere religiöse oder ethnische Gruppen ausdehnen lässt, bleibt der Vorstellungswelt des Lesers, der Leserin überlassen.

Doch der Autor bleibt nicht in diesem Dunstkreis autoritärer Weltsichten stecken. Er beschreibt psychologisch gut nachvollziehbar Entwicklungen und Verstrickungen aller seiner Protagonisten. Völlig konträr oder äquivalent dazu verwendet er sarkastische Ironie, um seine meist eigenwillig schrägen, aber sympathischen Charaktere zu beschreiben. Ohne auch hier auf alles eine Antwort zu geben; er lässt ganz bewusst manches unerklärt, unerklärlich, rätselhaft. Dabei benutzt der Autor eine klare, schnörkellose, kraftvolle und doch bildhafte Sprache.

So entsteht ein absolut lesenswertes, gesellschaftskritisches, spannendes und anregendes Puzzle mit einem erneut zugespitzten Finale.
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am 27. Mai 2013
Man wird in eine völlig unbekannte Religions- und Glaubenswelt versetzt. Die häuslichen Brutalitäten, die sozialen Kälten der Eltern ihren Kindern gegenüber, alles unter dem Mantel der Gläubigkeit, lassen beinahe Mitleid und Verständnis mit dem Hass des Täters aufkommen. Aber eben nur beinahe, weil seine Taten noch viel schrecklicher sind als die morbiden Erziehungsmethoden der Eltern und deren sozialem Umfeld. Schon bald fiebert man mit Carl Mörck, er möge diesem Ungeheuer schnellstens das grausame Handwerk legen.
Ein Buch, das in die dunkelsten Winkel völlig falsch geleiteter Gehirne entführt, das nur in vernünftigen Dosen konsumiert werden sollte, da man sonst Gefahr läuft, daran zu zweifeln, dass der Mensch auch gute Seiten hat. Spannend, schrecklich spannend und schrecklich schrecklich, eine Hochschaubahn für Gefühle und Emotionen.
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Jahrelang stand die Flaschenpost unbeachtet auf der Fensterbank einer kleinen Polizeiwache. Ihr Finder ist schon lange verstorben und erst eine Sekretärin hat sich des unscheinbaren Fundes angenommen und herausgefunden, dass darin eine Nachricht enthalten ist, die jedoch kaum zu entziffern ist. Eine labortechnische Untersuchung ergibt, dass die Nachricht mit menschlichem Blut geschrieben wurde. So landet die Flaschenpost auf dem Schreibtisch des Sonderdezernats Q, dessen Leiter Carl Morck gerade aus seinem wohlverdienten Urlaub zurückgekehrt ist. Auf Drängen seines Assistenten Assad nimmt er sich des Falles an und involviert auch ihre gemeinsame Mitarbeiterin Rose, die allerdings ein höchst sonderbares Verhalten an den Tag legt. Trotzdem findet das ungleiche Trio schnell heraus, dass die Nachricht mit dem Verschwinden eines Studenten vor einigen Jahren zusammenhängt. Der wurde gemeinsam mit seinem Bruder entführt. Die Familie gehörte zu einer Gemeinde der Zeugen Jehovas. Bald stellt sich heraus, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt, der seine Opfer ausschließlich in solchen Gemeinden sucht und die Eltern mit dem Leben der Kinder erpresst. Auch jetzt sind wieder zwei Kinder verschwunden und für Carl und seinen Assistenten Assad beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...

Dies ist der dritte Fall des Sonderdezernats Q und zugleich die dritte deutsche Übersetzung eines Romans von Jussi Adler-Olsen. Das 'Cold-Case'-Konzept des dänischen Autors scheint aufzugehen, denn mittlerweile wird jeder neue Band zum Selbstläufer und automatisch zum Bestseller. Dabei gelingt es dem Schriftsteller immer wieder neue, überraschende und wendungsreiche Plots zu erfinden. In diesem Fall handelt es sich um einen Serienmörder von beispielloser Intelligenz, Gerissenheit und Skrupellosigkeit. Geschickt nutzt er die Schwächen seiner Opfer aus, und seine Taten stürzen ganze Familien ins Unglück. Wie viele seiner schwedischen und norwegischen Kollegen ist das Setting der Geschichte sehr düster und beinahe trostlos. Jussi Adler-Olsens Thriller 'Erlösung' ist nicht nur ein gut durchdachter Thriller, sondern auch eine deutliche Warnung vor der Leichtgläubigkeit der Menschen. Das Vorgehen des Entführers und Serienkillers ist erschreckend glaubwürdig und nachvollziehbar, ein solcher Fall wäre absolut denkbar. Weniger glaubwürdig hingegen ist das Verhalten von Carl und Assad zum Schluss. Statt über Handy oder Funk Verstärkung anzufordern versuchen sie die Kinder auf eigene Faust zu befreien und den Killer dingfest zu machen. Hier scheinen die beiden sonst so gewieften Ermittler nichts aus ihren Erfahrungen gelernt zu haben, denn erst im letzten Fall ('Schändung') sind beide nur mit knapper Not einem schrecklichen Tod entronnen. Obwohl einige Passagen unnötig langwierig erscheinen, wie Assads Ermittlungen in Sachen Brandopfer, ist die Geschichte erstaunlich vielschichtig und schlüssig. Ausgestattet mit interessanten Charakteren zeigt auch dieser Roman von Jussi Adler-Olsen, dass es sich manchmal lohnt genauer hinzuschauen. Ein weiterer beklemmender Kriminalfall, der von Wolfram Koch außergewöhnlich gut gelesen wurde. Nur Kinderstimmen sollte er in Zukunft vermeiden. Hier hat der Schauspieler ganz offensichtlich Schwächen. Allerdings wirkt der Epilog ohnehin sehr konstruiert. Für Fans des Sonderdezernats Q ist dieses Hörbuch jedenfalls Pflicht.
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Eine Flaschenpost, geschickt von zwei Kindern. Nein, nicht aus dem Urlaub. Nicht, um eine Brieffreundschaft anzufangen. Nicht, um zu sehen, wie weit die Flasche gekommen ist. Diese Flaschenpost ist anders. Sie ist ein Hilferuf von entführten Kindern. Kindern, die gefesselt in einem Bootshaus vor sich hin vegetieren, bis das Lösegeld gezahlt ist. Und eines wird auf jeden Fall sterben.
Manchmal dauert es lange, bis eine Flaschenpost gefunden wird. In diesem Fall dauert es zu lange. Jahrelang stand die Flasche unbeachtet herum, bis sie endlich geöffnet und der mit Blut geschriebene Hilferuf gefunden wurde.
Ein alter Fall also, und damit genau das Richtige für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Carl Mørck erhält seltsame Informationen. Die entführten Kinder wurden nicht von ihren Familien als vermisst gemeldet. Woran liegt das? Die Spuren führen Mørck in ein ihm völlig unbekanntes Milieu und zu weiteren Morden eines kaltblütigen Psychopathen.
Unterstützt wird Carl dabei wieder von seinem Assistenten Assad und der seltsamen Rose. Beziehungsweise ihrer Schwester Yrsa, die für die erkrankte Rose einspringt und noch schräger ist als diese. Aber ist Rose wirklich krank? Und warum wohnt Assad nicht unter der angegebenen Adresse? Was verheimlicht er?
Auch der dritte Band dieser hervorragenden dänischen Thriller-Reihe ist wieder äußerst spannend. Ich habe ihn in einem Rutsch verschlungen und war stundenlang nicht ansprechbar. Die Geheimnisse um Assad und Rose machen mich neugierig auf die nächsten Fälle, und Carl ist mir vom ersten Buch an sehr sympathisch. Während mir andere skandinavische Krimis oft zu düster sind, gefällt mir in diesen Romanen die Mischung aus Spannung, Realismus und Witz.
Ein verwickelter Fall, skurrile Protagonisten, viel dänisches Lokalkolorit und ein erschreckend normaler Psychopath verbinden sich zu einem lesenswerten Buch, das ideal für die Urlaubszeit ist. Besonders natürlich für die Glücklichen, die in Dänemark Urlaub machen und die Schauplätze des Thrillers besuchen können. Alle anderen haben zum Trost ein kleines Gimmick im Buch: Der Schlüssel zu einer interaktiven Landkarte im Internet mit Erläuterungen des Autors. Ich sollte mal wieder nach Dänemark fahren'
44 Kommentare|56 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2016
Inhaltsangabe:
Jahrelang bleibt der Hilfeschrei ungehört, als Brief im Inneren einer verwitterten Flaschenpost verborgen. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Entsetzt stellen Kommissar Carl Mørck und sein Assistent Assad fest, dass der Brief mit menschlichem Blut geschrieben wurde. Offenbar ist er das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt wurden. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: Der Täter läuft noch immer frei herum.

Carl Morck bekommt mal wieder einen spannenden Fall. Jussi Adler-Olsen zeigt wiedermal wie grausam Menschen sein können. Wiedermal war ich stellenweise geschockt und riss mich mit in die Welt der Lügen. Stellenleise war das Hörbch doch etwas langgezogen, aber das hat mich persöhnlich nicht großartig gestört. Es war für mich noch tragbar und trotzdem angenehm zu hören.
Die Story selber ist sehr gut ausgearbeitet worden und ich habe bis zum Schluss mitgerätselt. Jussi Adler-Olsen versteht es die Spannung aufrecht zu erhalten und einen mitzureißen.
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am 12. März 2015
Inhalt:
Carl Mørck vom Sonderdezernat Q bekommt es wieder mit einem neuen Fall zu tun. Im Band 3 Erlösung dreht sich alles zunächst um eine rätselhafte, alte Flaschenpost. Der darin enthaltene Hilferuf zweier entführter Jungen wurde schon vor vielen Jahren abgeschickt, doch die Flasche stand lange unbeachtet auf einer Fensterbank. Durch einen glücklichen Zufall landet die kaum lesbare Nachricht bei Carl und seinem Team. Sie machen sich mit Eifer daran, die mit Blut geschriebene Botschaft zu entziffern und merken dass es sich bei der Flaschenpost nicht um einen Dummejungestreich handelt, sondern um bitteren Ernst. Was ist mit den Jungen geschehen? Leben sie eventuell sogar noch? Und warum hat sie niemand als vermisst gemeldet?
Bei ihren Nachforschungen findet das Team schnell heraus das mehr als ein Fall dahintersteckt.

Meinung:
Mit dem dritten Teil der Serie ist Jussi Adler-Olsen wieder eine Steigerung zum zweiten Band gelungen. Eine spannend erzählte Geschichte, über den Glauben und menschliche Abgründe. Besonders der Glaubensbezug ist spannend vermittelt und lehrreich.
Auch das Ermittlerteam nimmt hier wieder einen größeren Stellenwert ein als im zweiten Teil. Das freut mich, denn nach wie vor bin ich ein großer Fan vom Sonderdezernat Q. Auch das Privatleben von Carl wird wieder mehr thematisiert und man merkt das er es nicht immer ganz leicht hat.
Assad glänzt in Erlösung wieder mit Sprachverwirrungen. was ihn noch sympathischer macht und eine gute Portion Humor in die Geschichte bringt.

Für mich der einzigste wirkliche Kritikpunkt an Erlösung ist der "Nebenfall" der Kollegen von oben. Den hätte es für mich nicht unbedingt gebraucht.

Fazit:
Wieder ein gelungener nordischer Krimi/Thriller mit skurrilen Charakteren und einer schönen Auseinandersetzung mit dem Thema Fanatismus. Für mich eine Leseempfehlung.
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am 16. Januar 2015
Die hervorragende Mischung aus einzigartigen Charakteren, Zwerchfell erschütterndem Humor, Hochspannung bis zur Schmerzgrenze und mitreißende Plots haben Jussi Adler Olsen berühmt gemacht, und in diesem Teil seiner Carl Morck Reihe, setzt er allem noch eins oben drauf.

Ich empfehle dringend, die anderen Teile vorher gelesen zu haben. Denn nur dann versteht man die Charaktere Carl, Assad und Rose und deren sehr interessante Entwicklung im dritten Teil der Reihe und kann sie voll genießen.

Jussi Adler Olsen schreibt keine klassischen WHODUNIT Krimis, indem es darum geht heraus zu finden, wer der Täter ist. Vielmehr gibt uns der Autor die Chance in die Köpfe des Ermittlers, des Täters und sogar seiner Opfer zu schauen. Dadurch weiß man augenscheinlich schon fast alles von vornherein, aber gerade dadurch erzeugt Adler Olson noch mehr Spannung. Wie wird der Täter weiter vorgehen? Wer von den Opfern wird überleben? Wie schnell wird Carl Morck dem Täter auf die Schliche kommen bevor er noch mehr Unheil anrichten kann?

Besonders möchte ich noch einmal auf Jussi Adler Olsons speziellen Humor eingehen. Sein Hauptprotagonist ist herrlich zynisch und lässt uns ständig an seiner miesen Laune teilhaben. Zu köstlich- zum tot lachen. Und auf der anderen Seite die Welt des Antagonisten, in der es gar nichts zu lachen gab. Der Kontrast in diesem Teil ist so stark, dass ich mich einge Male dabei erwischt habe, wie ich mich davor ein bisschen gefürchtet habe, dass ich bald Carl Morcks verrückt komische Welt verlassen und zurück in die Hölle muss. Funktionieren tut das deshalb so gut, weil Carl Mork und seine Kollegen grundsätzlich sehr alte unaufgeklärte Fälle aufarbeiten, die aber immer, wie es der Zufall (oder der Autor) will eigentlich aktuellen Bezug haben. Es brennt also dem Leser unter den Fingernägeln. Man wünscht sich das Carl und Assad schnell den Fall weiter aufklären, weil jemand in Lebensgefahr schwebt, während Carl erst mal gemütlich eine halbe Stunde ein Nickerchen mit hochgelegten Beinen im Büro macht und sich danach erst mal ne Zigarette zur Belohnung anmacht und dann über Assads Kaffeekochkünste innerlich ablästert. Ein eizigartiger Lesegenuss.

Wer die Reihe angefangen hat, kann sowieso nicht aufhören auch wenn der zweite Teil nicht ganz mit dem ersten und auch erst recht nicht mit diesem Teil mithalten kann.

P.S Nicht von den eher mittelmäßigen bis schlechten Kinoverfilmungen der Bücher abhalten lassen! Aber das wäre jetzt ein anderes Thema.....
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Juli 2014
Thrillerautor Jussi Adler-Olsen hat sich auch wieder für seinen dritten Fall "Erlösung" einen besonders prikären Fall für das Sonderdezernat Q um Assad und Carl Morck ausgedacht und macht dem Titel alle Ehre. Eine "Erlösung" aus den Fängen der Hochspannung und der Fesselung wird sich der Leser herbei wünschen. Ein Krimi, der die besonderen Züge eines Psychothrillers trägt.

Zum Inhalt:
"Der Hilfeschrei im Inneren einer verwitterten Flaschenpost blieb jahrelang unentdeckt. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Ihre mühsame Entzifferung führt Carl Mørck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens: Der Hilfeschrei, mit menschlichem Blut geschrieben, ist offenbar das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt worden waren. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: der Täter läuft noch immer frei herum …"

Schreibstil:
Der Star-Autor Jussi Adler-Olsen weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln. Ein Prolog, der genügend Rätsel aufgibt und schon zu Beginn für Beklemmung und Entsetzen sorgt. Unfreiwillig gerät man hier durch seinem Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Adler Olsen schreibt in seiner bekannten Manier und wird seinem Stil treu bleiben. Auch hier ist der Täter für den Leser schnell bekannt, doch die Spannung bleibt durch die besonderen Vorfälle auf höchstem Niveau. Adler-Olsen ist aber nicht nur in Sachen Spannung ein Garant, nein, er versteht es auch mit viel Charme, Witz und Esprit sehr gelungene Charaktere und Dialoge zu formen. Autor Jussi Adler-Olsen besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser genügend Futter für eigene Mutmaßungen zu geben. So darf, nein, so muss Krimi sein, so ist sogar Thrill garantiert. Adler-Olsen hat mit seiner skandinavischen Würze eine verstörende und grausamme Story erschaffen, die er mit gekonnten Worten, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, brutalen Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den durchaus perplexen Leser wiedergibt. Sein Schreibstil bringt die Handlungen, die Schauplätze und die Protagonisten sehr nahe an den Leser und fesselt ihn an die Seiten. Durch die Mischung aus Alltag des Ermittlers Carl Morck und seinem orientalischen Partner Assad und seinem Team bringt der Autor viel Abwechslung und genutztes Potential in die Handlung.

Charaktere:
Viel Geschick und Können beweist der Autor wie bekannt bei der Ausführung der Charaktere und allem voran natürlich dem Sonderdezernat Q mit Carl und Assad. Alle Protagonisten sind sehr authentisch und detailliert dargestellt. Autor Jussi Adler-Olsen hat eine gelungene Mischung aus Rollen und Nebenrollen geschaffen. Wir erleben Familientragik, Schuld und Unschuld, Rache und Vergeltung und aber auch ehrliche Gefühle und zerstörtes Leben. In diesem Krimi bringt der Autor eine überaus interessante und intelligente Mischung aus Protagonisten und wichtigen Nebenrollen ins Spiel und wird uns noch häufig überraschen, er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit an den verzweifelnden Ermittlung teilhaben. Obwohl der Täter schnell ermittelt ist, treiben unvorhergesehene Ereiognisse die Spannung auf die Spitze.

Meinung:
Dieser Krimi bietet das, was Fans von Autor Adler-Olsen kennen und erwarten, und was der Leser und Genreliebhaber sucht. Der Schreibstil des Autors ist packend und nichts für schwache Nerven, die bildhafte Darstellung der Schauplätze, die Tragweite der Morde, die Folgen der Haft und der Schuld und Unschuld, die Fehler der Ermittlungen, die Rache, die skrupellosen Vorgehen, der Plan der hinter allem Steckt und zu guter Letzt das Auftauchen des eigendlichen Stars des Grauen.
Das Treiben rund um die Ermittlungen von Sympathieträger Carl Morck mit Partner Assad, die vielen Spuren, die falschen Verdächtigungen, die zueinanderlaufenden Handlungsstränge....und so vieles mehr machen dieses Buch zum Must have. Der Autor reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das eigene Ansehen... Wen kann man trauen? Was kommt als nächstes? Sonderbare Charaktere, eine bizzare Handlung, schlimme Taten. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart fatalen Schlußfolgerungen in den Ermittlungen und gestörten psychischkranken Seelen. Die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen in skandinavischen Gefilden lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken.

Cover:
Ein Cover passt hervorragend in die gesamte Reihe, sehr gut gewählt und hochwertig verarbeitet.

Der Autor:
"Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film und arbeitete anschließend in den verschiedensten Berufen. 1995 begann er mit dem Schreiben und landete bereits mit seinen ersten Büchern unter anderem in Schweden, Spanien und Südamerika auf den Bestsellerlisten, mit der Serie um das Sonderdezernat Q erlangte er seinen internationalen Durchbruch. Seine Bücher wurden in über 20 Länder verkauft.
In Deutschland kam Jussi Adler-Olsen mit dem ersten Fall für Carl Mørck, >Erbarmen< wie ein Orkan über Deutschland. Ebenso wie ,Schändung', der zweite Fall des Sonderdezernats Q, hält er sich seit Monaten auf den obersten Plätzen der Bestseller-Listen. Der dritte Fall >Flaskepost fra P< erscheint unter dem deutschen Titel >Erlösung< im Sommer 2011. Voraussichtlich Ende 2011 beginnen die Dreharbeiten zu der Carl-Mørck-Serie - eine europäische Co-Produktion (Zentropa und ZDF).
Jussi Adler-Olsen hat zahlreiche nationale und internationale Krimipreise erhalten, er wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für >Erlösung<, dem Reader's Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 - dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Das internationale Literaturmagazin Buchkultur wählte >Erbarmen< auf Platz 2 der besten Kriminalromane des Jahres 2010 aus aller Welt."

Fazit:
Eine spannende Fortsetzung im Sonderdezernat Q. In sich abgeschlossen und auch für Neuleser ein Krimigenuß ganz nach skandinavischer Manier. Sehr gut!
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