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Erlöse uns von dem Bösen - Deliver us from Evil

Amy Berg    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Erlöse uns von dem Bösen - Deliver us from Evil + Beautiful [Deluxe Edition] [2 DVDs]
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Amy Berg
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: AV Visionen GmbH
  • Erscheinungstermin: 27. April 2009
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001QU60MU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.627 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Erlöse uns vom Bösen" ist eine ehrliche und behutsame Behandlung des schwierigen Themas Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.
In "Deliver Us From Evil" interviewt die Regisseurin Amy Berg Pater Oliver O'Grady, den notorischsten Pädophilen in der Geschichte der modernen katholischen Kirche. Ohne Scham- oder Schuldgefühl nutzte O'Grady seinen Charme und seine Autorität, um Dutzende Opfer aus katholischen Familien in ganz Nordkalifornien zu missbrauchen. Über mehr als zwei Jahrzehnte hinterging O'Grady Mütter und Väter, damit er an ihre Kinder gelangen konnte. Interne Kirchendokumente beweisen, dass die Kirche seit 1973 über O'Gradys Vergewaltigungen und Sodomie Bescheid wusste. Trotzdem unternahm man nichts, außer den Pater von Gemeinde zu Gemeinde zu versetzen. Gemeindemitglieder und die kommunale Polizei wurden systematisch belogen
Die wahre Geschichte eines Verbrechers im Mantel der Religion. In der ergreifenden Dokumentation "Erlöse uns von dem Bösen" erhalten die Opfer ein Forum und wird eine Debatte über den erschreckenden Umfang der Krise der modernen Kirche geführt.

VideoMarkt

Der aus Irland stammende katholische Geistliche O'Grady ist in den 70er-Jahren mit dem Dienst im US-Bundesstaat Kalifornien betraut. Um seine pädophilen Neigungen zu befriedigen, nutzt er seine Stellung aus. Er lässt Eltern im guten Glauben und missbraucht deren ihm anvertraute Kinder. Dieses Szenario zieht sich sage und schreibe mehr als 20 Jahre hin. Die einzige Reaktion seiner offenbar auch noch in Kenntnis dieser Situation befindlichen Übergeordneten besteht darin, ihn mehrfach zu versetzen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von HL1603
Von Amazon bestätigter Kauf
Inhaltlich mag der Film sehr gut sein. Ich habe es mir aber nicht angetan, das Video länger als 15 min anzusehen: Der Inhalt wird "erzählt", Sprache Englisch, dürftige Simultanübersetzung mit und ohne deutsche Untertiltel. Sehr nervig, da man immer den englischen Orighinaltext deutlich im Hintergrund hört und dabei feststellen muß, daß ganze Passagen in der gesprochenen deutschen Übersetzung fehlen.
Ich habe das Video zurückgeschickt, obwohl es ja geöffnet war, und erhielt von Amazon den vollen Kaufpreis zurück.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schock !!! Aber auch ein Wachmacher 13. Februar 2010
Von Batista
Von Amazon bestätigter Kauf
Zunächst einmal muss ich sagen das der Film sehr gut gemacht ist.
Vor allem finde ich gut das sich bei diesem Film auch intesiv mit dem Täter beschäftigt wird und auch dieser zu Wort kommt.
Was mich geschockt hat war das Verhalten von O'Grady bei dem ich immer das Gefühl hatte,
dass er sich gar nicht richtig bewusst gemacht hat was er seinen Opfern damit angetan hat.Ich verstehe auch nicht wie er meinen kann das es reichen würde, wenn er den Opfern einen Brief schreibt und sie zu sich einlädt.
Dieser Film ist wirklich verstörrend wenn man bedenkt das die meisten Opfer von Geistlichen oder generell sich gar nicht melden, sondern schweigen.
Pater O'Grady hat sein Amt ausgenutzt und die Menschen haben ihm geglaubt was auch verständlich ist.
Man sollte sich auch vor Augen führen, das die Vorgesetzten von O'Grady die ganze Zeit von seiner Neigung wussten und ihn dann wenn er einmal angezeigt wurde einfach nur versetzt haben wo er dann weiter seiner Neigung nachgehen konnte.
Wenn auch bei diesem Film hart mit der Kirche ins Gericht gegangen wird, so ist er keine gegen die Kirche gerichtete Propaganda sondern ein Wachrüttler und Klarsteller von Tatsachen, die viel zu lange verschwiegen wurden.
Was mich gestört hat war als die zwei Frauen in den Vatikan kamen um mit dem Papst in Verbindung zu treten und abgewiesen wurden. Es ist klar das sie nicht sofort zum Papst können aber man sollte den Frauen die Chance geben mit dem Papst in Verbindung zu treten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Dann brach eine Welt für mich zusammen" 21. April 2009
Von Eliraneb
Ich kann nur eines sagen: "Erlöse uns von dem Bösen" ist einer der besten und beeindruckendsten Dokumentarfilme, den ich gesehen habe. Er ist gut recherchiert, und gut geschnitten und seine zahlreichen Auszeichnungen sind verdient.

Der Film entfaltet methodisch die schreckliche Geschichte des pädophilen Priesters Pater O'Grady. O'Grady missbrauchte über ein Vierteljahrhundert lang kleine Kinder in Nordkalifornien. Trotz mehrfacher Anzeigen durch die Opfer war die offizielle Antwort der katholischen Kirche nur, O'Grady von Gemeinde zu Gemeinde zu versetzen. Einfach so. Ohne zu verhindern, dass er weiterhin Kontakte zu Kindern haben konnte. So bekam O'Grady neue Opfer sozusagen auf einem Silbertablett von der Kirche gereicht.

Was den Film so überwältigend macht ist, dass O'Grady selber im Film zu Wort kommt. Glaubt mir, wenn ich sage, dass dieser Mann ein unglaubliches Monster ist. Seine Geschichte ist dennoch nicht nur schwarz und weiß. Er wurde selber sexuell missbraucht, was den Schluss nahelegt, dass dies seine kriminelle Tat beeinflusst hat. Und das ist ein schlauer Schritt der Regisseurin: dem Zuschauer erscheint das Monster so sanfter. Die sanfte Stimme O'Gradys, und seine freundliche Art zu erzählen, bestätigen diesen Eindruck. Beide Sichtweisen mischen sich dann in einem sehr verwirrenden Bild: Wer ist eigentlich dieser O'Grady und was für ein Mann ist er? Eine Frage, die ihm im Laufe des Interviews gestellt wird, ist, ob er sich von seinen Taten distanzieren kann. Ich glaube, das ist das Schockierendste: Während er zugibt, dass er schreckliche Dinge getan hat, scheint er überhaupt keine Reue zu empfinden oder gar ein schlechtes Gewissen zu haben. Er schreibt sogar seinen Opfern einen Brief, in dem er sie zu ihm nach Irland zu einem "Versöhnungsgespräch" einlädt. So nach dem Motto: "Ja, ja, ich hab was Böses gemacht, aber ich werde euch davon erlösen."

Natürlich vertritt der Film eine Meinung und wirkt damit sowohl durch den Schnitt als auch die Wahl der zu Wortkommenden subjektiv. Die Kirche als Institution selbst erscheint nicht im Film, außer in den Auszügen der unter Eid stattgefundenen Anhörung zweier Bischöfe im Fall O'Grady. Die teilnehmenden Theologen haben eine sehr klare Meinung zum Thema, die die Politik der Kirche klar verurteilt. Und auch die interviewten Anwälte verteidigen die pädophilen Priester nicht. Aber: Die katholische Kirche wollte nicht am Film mitwirken und ein Dokumentarfilm muss nicht unbedingt ein objektiver Bericht sein (Und ehrlich, wie will man einen Film zum Thema Kindesmissbrauch auch objektiv halten?), sondern kann auch einen Standpunkt verteidigen. Und der von Amy Berg ist klar: Der Film ist keine Kirchenvorwurfsvolle Propaganda, aber da was passiert ist, ist absolut inakzeptabel und wenn der Film dazu beitragen kann, dass die Kirche endlich reagiert, dann ist das Ziel erreicht.
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