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Erläuterungen und Dokumente zu Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen [Sondereinband]

Werner Bellmann
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Januar 1996 3150081505 978-3150081501
Klassiker aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Vorrede*** Der Atta Troll entstand im Spätherbste 1841 und ward fragmentarisch abgedruckt in der Eleganten Welt, als mein Freund Heinrich Laube wieder die Redaktion derselben übernommen hatte. Inhalt und Zuschnitt des Gedichtes mußten den zahmen Bedürfnissen jener Zeitschrift entsprechen; ich schrieb vorläufig nur die Kapitel, die gedruckt werden konnten, und auch diese erlitten manche Variante. Ich hegte die Absicht, in späterer Vervollständigung das Ganze herauszugeben, aber es blieb immer bei dem lobenswerten Vorsatze, und wie allen großen Werken der Deutschen, wie dem Kölner Dome, dem Schellingschen Gotte, der preußischen Konstitution usw., ging es auch dem Atta Troll - er ward nicht fertig. In solcher unfertigen Gestalt, leidlich aufgestutzt und nur äußerlich geründet, übergebe ich ihn heute dem Publiko, einem Drange gehorchend, der wahrlich nicht von innen kommt. Der Atta Troll entstand, wie gesagt, im Spätherbste 1841, zu einer Zeit, als die große Emeute, wo die verschiedenfarbigsten Feinde sich gegen mich zusammengerottet, noch nicht ganz ausgelärmt hatte. Es war eine sehr große Emeute, und ich hätte nie geglaubt, daß Deutschland so viele faule Äpfel hervor bringt, wie mir damals an den Kopf flogen! Unser Vaterland ist ein gesegnetes Land; es wachsen hier freilich keine Zitronen und keine Goldorangen, auch krüppelt sich der Lorbeer nur mühsam fort auf deutschem Boden, aber faule Äpfel gedeihen bei uns in erfreulichster Fülle, und alle unsere großen Dichter wußten davon ein Lied zu singen. Bei jener Emeute, wo ich Krone und Kopf verlieren sollte, verlor ich keins von beiden, und die absurden Anschuldigungen, womit man den Pöbel gegen mich aufhetzte, sind seitdem, ohne daß ich mich zu einer Widerrede herabzulassen brauchte, aufs kläglichste verschollen. [...]
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Sondereinband: 205 Seiten
  • Verlag: Reclam (Januar 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150081505
  • ISBN-13: 978-3150081501
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,8 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

"Wenn es um Heine ging, wurde in Deutschland seit eh und je scharf geschossen. Ein geborener Provokateur war er und ein ewiger Ruhestörer ... Er ging ins Exil, um nie in Deckung gehen zu müssen. Seine Biographie reicht vom jüdischen Mittelalter bis zur europäischen Neuzeit, sein Werk führt von der deutschen Romantik zur Moderne der Deutschen ... Stets setzte er sich zwischen alle Stühle. Und fast will es scheinen, als sei da immer noch sein Platz. Aber es spricht nicht gegen Heine, dass sein Werk uns immer wieder beunruhigt. Dass es noch ist, was es war: eine Provokation und eine Zumutung."
Marcel Reich-Ranicki -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Heine, 1797 in Düsseldorf geboren, kam im April 1821 nach Berlin, wo er sich zwei Jahre lang aufhielt. 1829 kehrte er noch einmal hierher zurück, bevor er Deutschland 1831 für immer verließ. 1856 ist er in Paris im Exil gestorben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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4.0 von 5 Sternen Geniale Satire auf deutsche Zustände 19. Juli 2005
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" (nicht zu verwechseln mit dem Versepos "Atta Troll") ist eine - 1844 gedruckte - Satire auf deutsche Zustände um 1840. Das Werk, das nach Heines Deutschland-Reise 1843 entstanden ist (er lebte seit 1831 im Pariser Exil), ist in Form einer Reisebeschreibung organisiert; die wichtigsten Stationen sind Aachen, Köln, Teutoburger Wald, Minden, Hannover und Hamburg. Jeder Ort wird von Heine mit einem speziellen Thema verknüpft, mit einem spezifischen Aspekt seiner Deutschland-Kritik, z.B. Aachen mit dem stocksteifen preußischen Militär, Köln mit der Kritik am Katholizismus etc. Im Zentrum stehen vier Barbarossa-Kapitel, die im Kyffhäuser (Thüringen) angesiedelt sind. In diesen Kapiteln geißelt Heine die politische Instrumentalisierung der Barbarossa-Sage, wie sie von zeitgenössischen Autoren vorgenommen wurde (z.B. Geibel). Für ihn ist Barbarossa ein anachronistisches Idol, und deshalb wird er als vertrottelter Antiquar, als "altes Fabelwesen" karikiert. Eigentlich treffen aber will er mit seiner Satire Friedrich Wilhelm IV., den reaktionären König von Preußen (seit 1840), den er im Schlusscaput direkt attackiert. Das Reiseepos ist überaus witzig, aber es trifft unerbittlich Heines Gegner mit beißendem satirischem Spott (neben dem preußischen König u.a. Ernst August, den König von Hannover). Sehr witzig! Sehr amüsant! Sehr polemisch! Deutschtümelnde Kritiker sprachen von einem schlimmen Pamphlet, das "alles Deutsche höhnend in den Schmutz" trete. Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schöne Gesänge 4. März 2013
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Atta Troll: Ein Sommernachtstraum sollte nicht mit Shakespeares "Sommernachtstraum" verwechselt werden, wie ich es tat. Ich dachte zuerst an die Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und dachte mir, hat Heinrich Heine auch eine Übersetzung von Shakespeare gemacht? Nein hat er natürlich nicht. Aber dann war ich überrascht von der Dichtung, die den zauberhaften Geist der Romantik wiederspiegelt.
Ja, da unten in den düstren Jammersphären der Gesellschaft, In den niederen Tierweltschichten, Brütet Elend, Stolz und Groll... so liest man erstaunt in Caput VI und es erinnert sehr an unsere Tage. Atta Troll erscheint als Beschwörer der Einheit des tierischen Lebens: Einheit, Einheit ist das erste Zeitbedürftnis ... Damit bearbeitet er bereits 1847 unser heutiges Problem mit Europa dichterisch, allerdings erst mal mit dem Blick auf das damalige zersplitterte Deutschland... Eine Fundgrube für Europapolitiker !
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atta Troll - ein Sommernachtstraum 17. Oktober 2008
Von M. Thomas
Format:Taschenbuch
Atta Troll ist der Name eines Bären. In Ketten gefesselt wird das edle Tier, auf Jahrmärkten als Tänzer vorgeführt. Begleitet wird er von seiner "Gattin", der schwarzen Mumma. Plötzlich reißt sich das Tier von seiner "Slavenfessel" los und entdeckt die Freiheit. Er flieht in die Berge zu seinen Kindern und erzählt von seinen Erlebnissen und warnt vor dem Menschen, der sich "Herrn der Schöpfung dünket". Ein Bärentöter bringt Meister Isegrim zur Strecke.

Heinrich Heine bringt im Atta Troll seine Forderungen nach Freiheit, Bürgerrecht und Einheit des Volkes als Tierparabel zu Papier. Der in Ketten gefesselte Mensch muss sich von den "Erz-Aristokraten", die frech und "adelsstolz" auf ihn herunterschauen befreien und seine Rechte erkämpfen: "Menschenrechte! Menschenrechte!", ist sein Aufschrei und "Einheit! Einheit!" sein Weckruf an die Nation. Heine begehrt gegen jede Form von Diskriminierung auf: "Grundgesetz sei voll Gleichheit aller Gotteskreaturen, ohne Unterschied des Glaubens und der Fells und des Geruches."

Die Menschheit ist nach seinem Urteil immer noch blutrünstig, jedoch haben sich die Motive geändert: "Jetzt sind freilich aufgeklärter diese Menschen, und sie töten nicht einander mehr aus Eifer für die himmlischen Interessen ... sondern Eigennutz und Selbstsucht treibt sie jetzt zu Mord und Totschlag". Am Ende des Liedes stirbt der Held, Heines Sommernachtstraum aber lebt weiter. Das deutsche Volk wird geeint und die Gleichheit im Grundgesetzt verankert. Leider war es dem Dichter nicht mehr vergönnt, dies zu erleben.

"In dem großen Viehstall Gottes,
Den wir Erde nennen, findet
Jegliches Geschöpf die Krippe,
Und darin sein gutes Futter!"
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super 10. März 2013
Von Kati
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Ich habe mir dieses Buch als Ebook gekauft. Schön das es, dies Kostenlos gab. Ich bin super zufrieden.
Kaufen, herunterladen und schon kann das Lesen losgehen.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Spaß 14. Mai 2004
Von Klaus Grunenberg VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Heinrich Heine erlaubt sich mit diesem herrlichen Werk in Versmaß einen genialen Spaß.

Ersteinmal setzt es gegenüber seinem Dichterkollegen Freiligrath einige Spotthiebe ab, und zwar gegen dessen "Mohrenfürst" (im Anhang als Gedicht enhalten). Dann versucht Heine, wie sollte er auch anders, dieses Werk als Allegorie "konträrer, sozialutopischer und konservativer Vorstellungen" zu bringen, es ging ja wirklich nicht weiter auf dem Weg zu mehr politischer Mitsprache einerzeit.

Alles in allem aber handelt es sich um einen unglaublich genialen Spaß, diesen Atta Troll, den Bärenhelden gleichsam als (treudeutsches?) "Dichtersymbol" seiner Zeit zu charakterisieren.

Und alles, wie gesagt im Versmaß der Romanze, wobei es scheint, als reime sich alles mehr oder weniger. Es ist aber beileibe nicht immer so - und das ist die große vergnügliche Kunst des Dichters.

Atta Troll, der Tanzbär, entkommt seinem Peiniger (seine Frau schafft es leider nicht) und erzählt seinen Kindern herrliche Geschichten. Gleichzeitig aber hat er natürlich Sehnsucht nach seiner Frau, der geliebten Mumma und macht sich auf die Suche zu ihr.
Natürlich ist das alles köstlich geschildert (mit gelegentlichen Seitenhieben auf den "Mohrenfürsten", dessen unglaublich banalen Stil er imitiert, aber wie!) und es kommt zu einem gar fürchterlichen Ende.

Mehr soll nicht verraten werden.
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