Unsere Namen sind Kristina Weihe und Heidrun Saathoff. Wir wollen in dem folgendem Text das Buch „ Jugend ohne Gott" von Ödön von Horvath rezensieren.
Wie werden Menschen zu kalten Fischen ? Diese Frage wird durch die Beschreibung des Nationalsozialismuses im oben genannten Buch beantwortet. Das Buch handelt von einem Lehrer, der immer mehr erkennt, dass seine eigenen Schüler durch die nationalsozialistisch geprägte Umwelt zu gefühlskalten Menschen erzogen werden. Das Buch bildet neben schulischer Historikliteratur eine gelungene Abwechslung, da es die Zeit des Dritten Reiches gesellschaftsnah beschreibt und nicht realitätsfremd, wie es oft durch sture Aneinanderreihung von Geschichtsdaten geschieht. Daneben ist „ Jugend ohne Gott" in einem für jedermann leicht verständlichen Sprachstil geschrieben, daher wird es zu einem puren Lesevergnügen. Das Buch ist unserer Meinung nach sehr zu empfehlen, da es neben dem historischen Gesichtspunkt auch noch eine Kriminalgeschichte aufweist, die auch dem größten „Historikmuffel" eine gewisse Spannung aufzwingt.