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Erklärt Pereira. Brigitte-Edition Band 26
 
 
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Erklärt Pereira. Brigitte-Edition Band 26 [Gebundene Ausgabe]

Antonio Tabucchi , Karin Fleischanderl
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Gruner + Jahr (August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570195279
  • ISBN-13: 978-3570195277
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.480 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Antonio Tabucchi
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Lesezeichen

Lissabon, August 1938

Antonio Tabucchis Roman «Erklärt Pereira»

Von einem raffinierten und subtilen Erzähler wie Antonio Tabucchi, der von klaren Konturen und unumstösslichen Gewissheiten wenig hält, hätte man eigentlich alles andere als einen politisch engagierten Roman erwartet. Mit Erstaunen stellt man aber fest, dass ihm in «Erklärt Pereira» gelungen ist, ohne Stilbruch und ohne seiner zweiflerischen Natur untreu zu werden, die Geschichte eines Journalisten zu erzählen, der sein ganzes Leben unter einem totalitären Regime gelebt hat, bis zum Moment, da er sich entscheidet, seiner Meinung freien Ausdruck zu geben. Der Schauplatz der Handlung ist Lissabon im August 1938, zu einem Zeitpunkt also, da der Faschismus nicht nur in Portugal, sondern auch in Deutschland, Italien und Spanien siegreich war.

Pereira ist ein gebildeter älterer Herr, der die Kulturseite einer Tageszeitung redigiert, ohne sich mit der unangenehmen Realität der Diktatur, in der er lebt, auseinanderzusetzen: lieber verkehrt er mit den Toten, indem er mit dem Photo seiner verstorbenen Frau plaudert und die französischen Schriftsteller des neunzehnten Jahrhunderts, die er verehrt, ins Portugiesische übersetzt. Zur Konfrontation mit der Realität kommt er durch den jungen Monteiro Rossi, der über den Tod in der Literatur promoviert hat und ihm anbietet, Nekrologe berühmter Schriftsteller zu schreiben. In Wirklichkeit organisiert er jedoch den antifaschistischen Widerstand, mit dem sich Pereira zwischen Widerstreben und Anteilnahme ebenfalls zu solidarisieren beginnt. In einer gefährlichen Situation versteckt er Monteiro Rossi in seiner Wohnung, wo dieser kurz darauf von Schlägern des Regimes umgebracht wird. Pereira rächt ihn mit einem Augenzeugenbericht, den er auf seiner Kulturseite erscheinen lässt. Dann flieht er mit einem falschen Pass ins Ausland.

Tabucchi erzählt diese Geschichte einer politischen Bewusstwerdung, die sich im heissen August 1938 abspielt, als ein komplexes und widersprüchliches Geschehen, das Fragen, Vermutungen, Hypothesen und Deutungen zulässt; er erzählt nicht als allwissender Autor, sondern als einer, der aufschreibt, was Pereira konstatiert, bezeugt oder aussagt, eine Situation, auf die der Titel «Erklärt Pereira» («Sostiene Pereira») anspielt. Der Roman beginnt mit der Feststellung «Pereira erklärt» und endet mit den Worten «erklärt Pereira»; und zwischen Anfang und Ende gibt es keine Seite, auf welcher der Leser durch diesen Einschub nicht mindestens einmal daran erinnert wird, dass der Autor nur das, was Pereira zu Protokoll geben will, berichtet. Es gibt in der italienischen Literatur der Gegenwart seit Italo Calvino keinen andern Autor, der einen so einfachen stilistischen Kunstgriff mit so sicherer Eleganz einzusetzen vermöchte wie Tabucchi: der unzählige Male wiederholte Satz erstarrt ihm nicht zur leeren Floskel, sondern gewinnt durch die dramatische Präzipitation der Handlung eine beklemmende Sogwirkung. In der Fiktion des Romans ist nicht auszumachen, wer Pereiras Aussagen eigentlich protokolliert; ein Polizist, eine höhere Instanz, der Erzähler? Sicher ist, dass sich in seinen Bekenntnissen die drückende Atmosphäre des Polizeistaates spiegelt, wo Bespitzelung, Verdächtigung und Verhör zum Alltag gehören. Sicher auch, dass Pereira, indem er die Aussage ab und zu verweigert – vor allem, wenn es um Privates geht – die Ambivalenz seiner Erfahrungen schützt. Nach seiner ersten Begegnung mit dem jungen Revolutionär heisst es: «Pereira erklärt, dass er nicht weiss, warum er das sagte, vielleicht einfach, weil er die Portiersfrau und die salazaristische Polizei verabscheute, jedenfalls war es ihm ein Bedürfnis, es zu sagen, aber nicht um eine eingebildete Komplizenschaft mit diesem jungen Mann herzustellen, den er nicht kannte: nicht deshalb, aber den genauen Grund kennt er nicht, erklärt Pereira.»

Wo die psychologischen Motive im Nebel des Unbewussten verschwimmen, drängen sich Umrisse der sichtbaren und beschreibbaren Wirklichkeit ins Zentrum: die Farben von Meer und Himmel, die Wetterlage, der Blick aufs Thermometer, das frühe oder späte Aufstehen, Bus- und Taxifahrten durch die sonnendurchglühte Stadt, die Rasten im Café Orquidea, wo Pereira sich über Mittag Kräuteromeletten und Zitronenwasser bestellt – die tausend kleinen Gesten und Rituale, die den Tag eines Menschen scheinbar ausfüllen und sich zur protokollarischen Auflistung eignen. Auch die geistige Atmosphäre von Lissabon 1938 wird geschildert: Tageszeitungen, die auf der ersten Seite über die Taufe einer Luxusjacht in New York berichten und die Streiks und die politischen Morde im eigenen Land mit keinem Wort erwähnen, halblaute Gespräche über die Entwicklung des Bürgerkriegs in Spanien und die Spaltung der französischen Katholiken, bei denen Mauriac und Bernanos sich gegen den franquistischen Claudel gewendet haben.

Seine besondere Lebendigkeit gewinnt der Roman aus der Verwendung der gesprochenen Sprache. Pereiras Geschichte wird in einem lockeren und beiläufigen kolloquialen Stil erzählt, den Tabucchi schon in seinem letzten Roman, dem «Lissabonner Requiem», ausprobiert hat. Ernst und Ironie, Wichtiges und Unwichtiges gehen darin unversehens ineinander über und fesseln den Leser, indem sie ihm Ausblicke ins Ungewisse geben. Wie kunstvoll der scheinbar kunstlose Roman strukturiert ist, zeigt der Kontrapunkt zwischen Tod und Leben, der Pereiras Bericht durchzieht. Die Waffe, mit der er am Ende seiner Geschichte das Regime herausfordert, ist der Nachruf auf seinen toten Freund. Tabucchis Roman ist ein ebenso überzeugendes wie seltenes Beispiel dafür, dass die Literatur die Geschichte herausfordern kann.

Alice Vollenweider -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Erklärt Pereira
OT Sostiene Pereira. Una testimonianza OA 1994 DE 1995 Form Roman Epoche Gegenwart
Der Roman von Antonio Tabucchi, der in seiner Ich-bezogenen Sichtweise unter dem Einfluss des Schriftstellers Fernando R Pessoa steht und den Wandel eines Menschen erzählt, stellt das anonyme Protokoll einer Zeugenaussage (so der Untertitel) dar. Weder der Vorname des Zeugen Pereira noch die Gegebenheiten, unter denen er aussagt, werden erwähnt.
Inhalt: Schauplatz ist Lissabon im Sommer 1938 zur Zeit der Salazar-Diktatur. Pereira, verantwortlich für die neue Kulturseite der katholischen Abendzeitung Lisboa, sucht einen freien Mitarbeiter, der Nachrufe auf bedeutende Schriftsteller schreiben soll. Er stellt den begabten, jungen Monteiro Rossi an, der gerade seine Dissertation in Philosophie publiziert hat und dringend Geld benötigt. Sein erster Nachruf auf den spanischen Schriftsteller Federico Garía Lorca (1898–1936), der von seinen politischen Gegnern ermordet wurde, ist wegen seiner antifaschistischen Ansichten »nicht zur Veröffentlichung geeignet« und würde niemals die Zensur passieren. Obwohl Pereira auch alle weiteren Nachrufe Monterios wegen ihres revolutionären Inhalts für unbrauchbar hält, bewahrt er sie auf und bezahlt Monteiro für seine Arbeit.
Das bisher ruhig verlaufene Leben des unpolitischen Pereira, der in der Vergangenheit lebt, wird durch die Nachrufe seines Mitarbeiters und durch weitere Begegnungen mit regimekritischen Menschen in seinen Grundfesten erschüttert. Die Freiheitsideale Monteiros erwecken das Interesse des alternden Journalisten am Leben und an den gegenwärtigen politischen Ereignissen. Monteiro gelingt es, ihn zu überreden, einem spanischen Widerstandskämpfer ein sicheres Versteck zu besorgen. Schließlich ist es der völlig erschöpfte Monteiro, der Zuflucht in Pereiras Wohnung sucht. Doch die Salazar-Polizei entdeckt ihn dort und bringt ihn im Beisein des machtlosen Pereira auf brutale Weise um. Mit Hilfe des befreundeten Arztes Cardoso, der vorgibt, Funktionär der Zensurbehörde zu sein, kann Pereira in der Lisboa einen mutigen Nachruf auf Monteiro veröffentlichen und so die Verbrechen des Regimes publik machen. Danach verlässt er mit einem gefälschten Pass das Land.
Wirkung: Der antifaschistische Roman, der Tabucchi international bekannt machte, wurde u. a. mit dem Premio Viareggio ausgezeichnet und 1995 mit Marcello Mastroianni in der Titelrolle verfilmt. Der Amtsantritt des Medienzaren Silvio Berlusconi (* 1936), der 1994 unter Beteiligung der Neofaschisten an die Macht kam, verlieh dem Buch größte Aktualität. C. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Weltliteratur 30. April 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Diese "Zeugenaussage" des Lissaboner Journalisten Pereira ist mehr als seine Geschichte, sie fängt die Atmosphäre der Zeit ein, sie zeichnet das Bild eines ganz normalen Menschen, der sich aus seinem Alltagstrott herausreißen läßt, als er die Grausamkeit des Regimes erkennt. Dabei wird er nicht zum Heros, der sich mit seinem Leben für seine Ideale opfert, nein er bleibt der Journalist und wirkt als Journalist dieser Regierung entgegen. Seine Entwicklung wird in "Erklärt Pereira" geschildert, so daß der Titel eine Doppeldeutigkeit gewinnt, er ist Ausdruck der Zeugenaussage Pereiras und gleichzeitig erklärt das Buch Pereiras allmählichen Sinneswandel von dem lethargischen, ängstlichen Kulturredakteur, der keine Artikel abdrucken lassen will, die sich gegen das Regime wenden, zu einem Redakteur, der nun die mit seinen Waffen das Regime bekämpft. Ich habe dieses Buch sehr genossen und spürte eine Faszination, die schon vom Titel ausging.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Einfach nur genial, dieses Werk. Und ich gestehe: ich hasse eigentlich solch extreme Behauptungen, zumal sie ja fast keinen Spielraum einer Verbesserung zulassen - aber nach Gault Millau-Art mal mindestens 19 Punkte.
Warum? Es ist eben diese Gesamtkomposition aus Erzählstil, wundervoll Alltäglichem vor dem Hintergrund eines hässlichen menschenverachtenden Antlitzes der Gesellschaft, dieser liebevoll-skurillen Gestalt des alten Journalisten, der unspektakulären Auseinandersetzung mit der eigenen Überzeugung und der Courage, einer gelungenen Verneigung vor der Unbekümmertheit der Jugend, und dieser tränenrührenden Tat, den Nachruf des ermordeten Studenten in die Zeitung zu setzen. Diese Tat am Ende ist im Grunde auch nicht spektakulär, sehr wohl aber mutig und kämpferisch. Spätestens jetzt sollten wir uns fragen, ob wir so handeln könnten... Überaus leise erzählt, besser berichtet, aber welch eine Nähe wird bei uns Lesern erzeugt, die uns in den Bann zieht ...
Die Szenerie: Portugal in den 30ern in faschistischen Klauen, eine rebellierende Gruppe jugendlich-Unschuldiger, und einer amorphen Masse der Mitschwimmer. Und unser Journalist, der sich bereits lieber mit einer Schein- und Totenwelt beschäftigt als mit der Realität, der muss sich entscheiden!
Leicht zu lesen, spannend erzählt und eigentlich am wichtigsten: es gibt Kraft für den Glauben an die Menschheit!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pflichtlektüre 18. Juli 2009
Von Anke Przybilla VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Über einen Book-Ray von bookcrossing bin ich in Genuß dieses Klassikers gekommen. 1995 wurde das Buch mit Marcello Mastrioanni verfilmt und ist eines von Harenbergs Buch der 1000 Bücher.

Pereira ist ein alternder Journalist, der im Jahre 1938 sehr zufrieden damit ist, die Kulturseite der "Lisboa" betreuen zu dürfen. Diese Zeitung ist eine recht unbedeutende kleine Zeitung, die Pereira selbst "apolitisch und unabgängig" nennt, dafür aber katholisch geprägt und an die Seele glaubend.

Aus diesem Grunde engagiert er einen jungen Mann namens Monteiro Rossi, der eine Abhandlung über den Tod geschrieben hat als Praktikanten. Er soll Nachrufe auf bedeutende Künstler im Voraus schreiben, die von einem auf den anderen Tag sterben könnten und dann ein Nachruf schnell nötig wird.

Der Praktikant sieht in Pereira schnell einen Vertauten, aber seine Arbeiten taugen in den Augen Pereiras nicht zur Veröffentlichung: zu subversiv, zu provokant und schon allein die Auswahl der Personen stößt bei Pereira nicht auf Zustimmung. Jedoch fühlt er sich zu dem jungen Mann hingezogen, der ihn auch mit einer Freundin und seinem Cousin bekannt macht. Diese sind offensichtlich in Schwierigkeiten, sie engagieren sich für politisch Verfolgte und im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, daß sie sogar Pässe fälschen.

Obwohl Pereira dies alles fremd ist und die Aktivitäten seiner neuen Bekannten sehr gefährlich ist, hilft er Ihnen, erst mit Geld, dann besorgt er Unterkünft und schließlich nimmt er Herrn Rossi auf, was für ihn und den Praktikanten weitreichende Folgen hat.

Die Wandlung des unpolitischen, recht phlegmatischen Journalisten in einen kleinen Helden in einer politisch mehr als wirren Zeit ist jederzeit das Lesen wert und sollte für jeden von uns Pflichtlektüre sein. Die Botschaft ist eindeutig: verschließt nicht die Augen vor den Verbrechen gegen die Demokratie!
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Vor 3 Monaten von Ulf Borkowski veröffentlicht
Ein großartiges Buch
Portugal zur Zeit der Salazar Diktatur: der altgediente Lokaljournalist und verwitwete Pereira glaubt sich als Redakteur der Kulturseite einer Zeitung in einen "unpolitischen"... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Marcus Assindia veröffentlicht
Über einen unwillentlichen Widerstandskämpfer
Der vollkommen unpolitische Limonaden-Trinker und Omelette-Esser Pereira wird gegen jede Absicht zum Beihelfer des Widerstands des Salazar Regimes in Portugal im Jahr 1938, was bis... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Dr. Rudolf Pichler veröffentlicht
Poltik im Zeichen des Krieges!! TOP
Ich habe dieses Buch während meiner Abiturzeit gelesen und fand es gut.

Story:
Pereira ist ein gebildeter älterer Herr, der die Kulturseite einer... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Sascha Berger veröffentlicht
Bestechend zeitlos
Auf eine Zusammenfassung des Inhalts möchte ich verzichten, da dies in den vorangegangenen Rezensionen hinreichend und gut geschehen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Colin Wood veröffentlicht
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Portugal unter der Diktatur Salazars und der Hauptprotagonist Pereira, ein einsamer, in die Jahre gekommener Lokalreporter, rahmen die Geschichte einer Zeugenaussage ein. Lesen Sie weiter...
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...und bestellt eine Kräuteromelette
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Unterwegs Richtung Mut
Lissabon 1938. Pereira, ein übergewichtiger herzkranker Mann Mitte 40, arbeitet als Redakteur für die Kulturseite der Zeitung Lisboa. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von marielan
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