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Erkenntnistheorie im 20. Jahrhundert: Klassische Positionen
 
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Erkenntnistheorie im 20. Jahrhundert: Klassische Positionen [Taschenbuch]

Norbert Schneider
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 334 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Februar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150097029
  • ISBN-13: 978-3150097021
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,8 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 249.615 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Norbert Schneider
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Voll geglückt ist Schneiders Publikation zur 'Erkenntnistheorie im 20. Jahrhundert - Klassische Positionen'. In ihr zeichnet er prägnant und übersichtlich in 21 Kapiteln den Gang der philosophischen Überlegungen über Probleme, Gegenstände, Bedingungen, Methoden und Grenzen der Erkenntnis nach. (...) Das Material ist reich - und wird hier staunenswert überschaubar ausgebreitet." -- Badisches Tagblatt

Kurzbeschreibung

Eine souveräne, überzeugend gegliederte und angenehm zu lesende Darstellung über die vielfältigen erkenntnistheoretischen Positionen im 20. Jahrhundert. Sie behandelt in 21 Kapiteln u. a. den Intuitivismus (Bergson), die Phänomenologie (Husserl), den kritischen Realismus (N. Hartmann), die Philosophie der symbolischen Formen (Cassirer), den kritischen Rationalismus (Popper), den hermeneutischen Ansatz (Gadamer), Wittgenstein, Ryle, Van Orman Quine, Rorty und Putnam, Davidson und Dummett, die genetische Epistemologie (Piaget), Luhmann, Habermas, Bourdieu und die Feministische Erkenntnistheorie in den USA.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "2844150"
Format:Taschenbuch
Neben den 21 Ansätzen zur Erkenntnistheorie des 20. Jahrhunderts steht eine lesenswerte Einleitung, die nicht nur Geschichte, Kernideen und -begriffe (Idee, Solipsismus, Leib-Seele Problem etc.) aufzeigt, sondern so auch die wichtigsten Pole zwischen denen sich Erkenntnistheorie seit Descartes (Realismus, Idealismus, Empirismus, Rationalismus, Kritizismus) bewegt.
Jedes Kapitel ordnet die in Frage stehende Position zu Beginn kurz und mit Gewinn anhand einer biographischen Episode oder durch Bezug auf weltgeschichtliche und fachliche Ereignisse in einen größeren Kontext ein. Wenn möglich werden Bezüge - Unterschiede, Kontinuitäten - zwischen den Ansätzen hergestellt. Offensichtliche Inkonsistenzen werden genannt, Stärken und Schwächen herausgearbeitet. Der Autor, Norbert Schneider, seines Zeichens Professor am Institut für Kunstgeschichte in Karlsruhe, versucht sich dabei einer eigenen Position zu enthalten.
Die Schilderung der 21 Positionen zeichnet sich durch eine klare Sprache aus. Vor allem im Zusammenhang mit der breiten Perspektive, die sich nicht nur auf anerkannte philosophische Ansätze beschränkt, sondern auch relevante soziologische, hermeneutische und feministische Positionen darstellt, wird das Buch zu einer nützlichen Präsentation für alle Wissenschaftler (besonders vielleicht Literaturwissenschaftler, Sozialwissenschaftler) und alle, die Orientierung in Bezug auf die neueren Positionen der Erkenntnislehre suchen und die Stärken und Schwächen der jeweiligen Ansätze voneinander abgrenzen wollen.
Die Aufsätze zur feministischen Position und zu Bourdieu können zwar nicht in der Qualität und Dichte mit den anderen mithalten; auch ist in der Form (328 Seiten, 21 Aufsätze zuzüglich einer Einführung) keine detaillierte Darstellung der jeweiligen Probleme möglich, dennoch wird Grundwissen vermittelt. Hierin ist das Buch mit Gottfried Gabriels Einführung "Grundprobleme der Erkenntnistheorie: Von Descartes zu Wittgenstein" vergleichbar. Im Unterschied zu dieser Publikation wird jedoch ein größeres und aktuelleres Feld abgedeckt.
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als Einstieg brauchbar 11. Juli 2010
Format:Taschenbuch
Die Kritik von "D.K.Dent" an den unnoetigen Fremdwoertern teile ich, aber das rechtfertigt keine so harsche Kritik, sonst muesste man Hegels "Phaenomenologie des Geistes" auch gleich als unverstaendlich verwerfen. Auffaellig ist auch, dass der Autor (65) wenig Verstaendnis fuer die Geistesgeschichte der Ekenntniskritik hat, und dazu neigt, alles wirtschaftlich zu erklaeren. Der Gedanke, dass Luther, Descartes, Leibniz und Kant in einer Epoche streitender Konfessionen und Denkschulen alle von dem gleichen Wunsch getrieben waren, die Erkenntnis auf ein sicheres Fundament zu stellen, scheint dem Autor nie gekommen zu sein, obwohl Descartes ja gerade das ausdruecklich als Motiv angibt. Die Ueberbetonung wirtschaftlicher Antriebe der Erkenntniskritik scheint auf eine marxistische Vorbildung hinzuweisen. Aber als Einfuehrung in 21 Denkschulen der aktuellen Wissenschaftstheorie ist das Buechlein brauchbar, falls man von jedem einzelnen Ansatz aus bei Google oder in Wikipedia und in Internet Encyclopedia of Philosophy und in der Stanford Encyclopedia ua. weiterforscht. Insofern halte ich 3 Sterne fuer angemessen.
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D.K.Dent
Format:Taschenbuch
Angeregt durch die sehr positiven Kommentare und meinen Interesse (ehemals 4 Sem. Phil.) kaufte ich dieses kleine Büchlein. Neulich scheiterte mein zweiter Lese-Anlauf: "Es ging in den ausgetauschten Polemiken also um die Validität der epistomologischen Legitimitationsbasis des Positivismus..." (Zitat S.211, willkürlich ausgewählt).
Ich möchte also der Produktbeschreibung und den Kommentaren widersprechen - "angenehm zu lesen" und "leicht zugänglich" ist dieses Büchlein wahrlich nicht. Für ambitionierte Einsteiger eher abschreckend, ein verständlicher Überblick über die erkenntnistheoretischen Positionen der Gegenwart sollte nicht erwartet werden. Und für die Philosophie-Profis (zu denen ich mich nicht zählen darf) wahrscheinlich zu dünn - hier wären eher Einzeldarstellungen oder Originallektüre geraten.
Daher mein Fazit: ein Büchlein, das die Welt nicht braucht...
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