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Der Baum der Erkenntnis. Die biologischen Wurzeln des menschlichen Erkennens
 
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Der Baum der Erkenntnis. Die biologischen Wurzeln des menschlichen Erkennens [Broschiert]

Humberto R. Maturana , Francisco J. Varela
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 280 Seiten
  • Verlag: Scherz, Mchn. (November 1989)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502194467
  • ISBN-13: 978-3502194460
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.857 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Leichte Gebrauchsspuren am Umschlag und Buchschnitt. K 162.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Selbstbezüglichkeit ist ein Phänomen, das in der Wissenschaft lange verpönt war, weil sie zu Paradoxa führt. In der Biologie gibt es das Henne-Ei Problem, das immer wieder auf sich verweist. In der Mathematik gibt es die Russelsche Antinomie, die die naive Mengenlehre ad absurdum führt, und die Soziologie hat das Problem, das eine Theorie der Gesellschaft zugleich erklären muß, wieso die Gesellschaft diese Theorie hervorbringen muß. Bücher von Leuten, die sich mit solchen Problemen beschäftigen (Luhmann, Gödel, Spencer-Brown) sind oft schwer verständlich. Diesem Problem versuchen die Biologen Humberto Manurana und Francisco Varela durch didaktisch durchdachte Randbemerkungen, Zeichnungen, Zusammenfassungen, Comics und Fotos zu begegnen. Um sich den Kerngedanken zu nähern, wird man aber um einige gedankliche Anstrengungen nicht herumkommen. Die Autoren setzen die Selbstbezüglichkeit an den Beginn und definieren Lebewesen als autopoitische - also sich selbst produzierende - Systeme. Es werden dann systemtheoretische Begriffe wie operationale Geschlossenheit, strukturelle Kopplung oder Perturbation eingeführt, um nach und nach die Entstehung von Leben, Anpassung und Entwicklung, den Aufbau von "Metazellern", soziale und schließlich psychische Phänomene zu erklären. Dabei sind die Modelle nicht als Gegensatz zB zur darwinschen Evolutionstheorie aufgebaut, sondern als Abstraktion davon. Diese abstrakte Ebene wird durch das Bemühen der Autoren, mit zahlreichen praktischen Beispielen zu arbeiten, nicht unbedingt leichter zu erfassen. Das Buch ist ein Rundgang durch die gesamte Biologie mit einer völlig neuen Sichtweise und vielen interessanten Einblicken. Es ist auch Nicht-Biologen, sie sich mit Systemtheorie in anderen Bereichen auseinandersetzen müssen aufgrund der bei diesem Thema seltenen Populärwissenschaftlichkeit unbedingt als Einführung zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
H. Maturana und sein Schüler F. Varela fassen in diesem Werk die wichtigsten Erkenntnisse ihrer (neuro)biologischen Forschungen für ein breites Publikum zusammen. Die ungemein gute Lesbarkeit steht dabei im Gegensatz zu den sonst sehr anstrendenden Werken H. Maturanas, dessen komplexe Darstellung die Sprache des öfteren in die Knie zwingt. Nicht so im "Baum der Erkenntnis"! Die wichtigsten ihrer bahnbrechenden Konzepte der autopoietischen Organisation lebender Systeme und der Gedanken zu einer konstruktivistischen Erkenntnistheorie sind klar und faszinierend dargestellt und machen das ausder Hand legen dieses Buches schwierig!
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Buch, dass einen sicher nicht kalt laesst. Gerade fuer 'Mystiker', die immer noch mit 'abendlaendischer' Philosophie kuscheln, ein sanfter Schocker. Dass es Menschen gibt, denen Konstruktivismus eher Unwohlsein bereitet sollte einen nicht davon abhalten, den Baum der Wissens zu Lesen. (Sowohl Titel als auch der deutsche Verleger sind vielleicht etwas ungluecklich gewaehlt und irrefuehrend - nicht abschrecken lassen...) Als Einstieg in die Systemtheorie sehr gut geeignet, auch wenn man spaeter (falls man sich mit sozialen Systemen beschaeftigt) von den biologischen Metaphern wieder loskommen muss. Schliesslich geht es gar nicht haarspalterisch um die Frage, ob Maturana und Varela bis ins letzte Detail recht haben, sondern was dem Leser dieses Buch bringt - an neuen Sichtweisen, Denkanstoessen, und auch einfach Spass am Lesen. Von alledem gibt es mehr als genug.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Richtungsweisendes Werk
Das Buch ist - anders als viele andere Veröffentlichungen der Autoren - angenehm zu lesen. Außerdem werden die Texte durch zahlreiche Bilder und Tabellen aufgelockert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2007 von Lena Waider
Wegweisend auf dem Gebiet des Konstruktivismus
Was ich allgemein zum Buch sagen soll... naja. Zum einen gibt es viele umständliche Erklärungen und Fachbegriffe(Das ist bei Biologen wohl normal). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2007 von Klaus Roth
Brilliant
Zumindest die ersten 8 Kapitel dieses Buches sind von bestechender Stringenz und vermitteln ein übersichtliches und klar aufgebautes Bild der Theorie autopoietischer Systeme... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2006 von Andreas
Maßgeblich
für jede Diskussion über Erkennen. Natürlich wird hier ein Fokus gesetzt(die Biologie) und anderes ausgeklammert(die Philosophie zB, die Gehirnforschung, die zT ja... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2004 von "sebloboy"
trotzdem ein wichtiges buch
um es vorweg zu sagen: eins ist dieses buch mit sicherheit NICHT: "in allgemeinverständlicher form" (klappentext). Lesen Sie weiter...
Am 26. März 2001 veröffentlicht
Deterministische Zwanghaftigkeit
"Wenn der Leser die Aussagen in diesem Buch ernst genommen hat, wird er sich gezwungen sehen, alles, was er tut - ob beim Sehen, Schmecken, Auswählen, Ablehnen oder... Lesen Sie weiter...
Am 14. November 2000 veröffentlicht
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