Kurzbeschreibung
Michael Schmidt-Salomons Buch ist ein interdisziplinärer Beitrag zur Diskussion über die Gestaltung der Zukunft. Angesichts der offensichtlichen Unfähigkeit des politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Establishments, angemessen auf die sich zuspitzenden ökonomischen, sozialen und ökologischen Krisen zu reagieren, entwickelt der Autor eine "Theorie der Neomoderne", die sich sowohl gegen konservative Schablonen als auch gegen postmodernes Beliebigkeitsdenken wendet. Er fordert eine grundlegende Neuorientierung aller gesellschaftlichen Verhältnisse im Sinne einer humanistischen, weltlichen Ethik und erläuert dies anhand aktueller Auseinandersetzungen über die notwendige Neuordnung von Bildung und Erziehung oder die Verantwortung der Wissenschaft im Zeitalter der globalen Revolution."Ohne konsequenten Abschied von dem derzeit vorherrschenden Möglichkeits-Fanatismus, ohne radikale Abkehr von der bürgerlichen Sachzwangfixierung werden wir die nötige Phantasie zur Bewältigung der anstehenden Probleme nicht aufbringen können. Anders formuliert: Wir müssen den bürgerlichen Extremismus der Mitte überwinden und statt dessen sowohl im Denken als auch im Handeln radikaler werden, das heißt: die Probleme zunehmend an der Wurzel packen. Für kosmetische Scheingefechte an der Oberfläche ist es heute zu spät."
Über den Autor
Dr. phil. Michael Schmidt-Salomon, geb. 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
"Ohne konsequenten Abschied von dem derzeit vorherrschenden Möglichkeits-Fanatismus, ohne radikale Abkehr von der bürgerlichen Sachzwangfixierung werden wir die nötige Phantasie zur Bewältigung der anstehenden Probleme nicht aufbringen können. Anders formuliert: Wir müssen den bürgerlichen Extremismus der Mitte überwinden und statt dessen sowohl im Denken als auch im Handeln radikaler werden, das heißt: die Probleme zunehmend an der Wurzel packen. Für kosmetische Scheingefechte an der Oberfläche ist es heute zu spät."