Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DAS VIELLEICHT TIEFSTE DER ENNEAGRAMMBÜCHER., 22. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Erkenne dich selbst im Enneagramm. Die 9 Typen der Persönlichkeit (Taschenbuch)
Es gibt eine Reihe von vortrefflichen Büchern über das Enneagramm: Das leider vergriffene erste Buch von Margaret Frings Keyes ("Transformiere deinen Schatten") gehört unbedingt dazu, das umfassende und darin unersetzliche, wunderbar sensible Buch von Hurley und Dobson ("Wer bin ich?") und auch alle dicken Bücher der Helen Palmer; und wenn man auch für eine gediegene Kenntnis nicht hinreichende einführende Bücher nennen will: Helen Palmers "Kleines Enneagramm" und die Bücher von Eli Jaxon-Bear und Richard Rohr. Manch andere Autoren würde ich persönlich eher nicht empfehlen. Doch das tiefste, darin unersetzliche und zugleich begrifflich gediegenste von allen - und dabei in den unten empfohlenen Teilen von konzentrierter, doch verständlicher Knappheit - ist wohl Naranjos Buch. Zugleich ist es die beste Übersetzung eines Sachbuches, die ich in meinem 65-jährigen Leben gelesen habe: Der Übersetzer ist ein ausgesprochener Kenner der von Naranjo stark verwendeten philosophischen Terminologie, und er setzt seine Kenntnis so behutsam und treffend ein, dass man kaum glauben kann, dass das englische Original ebenso gut sein kann. Doch empfehle ich, mit der Lektüre gleich bei Kapitel 2 zu beginnen und zudem in jedem Kapitel den weitläufigen und den Laien eher nervenden Abschnitt "Vorläufer in der wissenschaftlichen Charakteriologie" einfach zu überspringen: Er bringt dem Laien nichts, im Gegenteil: macht ihn eher konfus; weniger ist hier mehr. Die Lektüre der Einleitung und des 1.Kapitels mag er dann nach Abschluss der Buchlektüre nachholen. Ein Buch, das es in den empfohlenen Teilen wert ist, ganz langsam und besinnlich Satz für Satz gelesen und bedacht zu werden und sich dabei in den jeweiligen Typus hineinzuversetzen: Wer es schnell herunterliest, hat nicht davon, was man davon haben kann. Manfred Kinsler, Dozent für Philosophie i.R.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Buch für Fortgeschrittene, 16. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Erkenne dich selbst im Enneagramm. Die 9 Typen der Persönlichkeit (Taschenbuch)
Das Buch: Erkenne dich selbst im Enneagramm kann ich so für den Einsteiger/Anfänger nicht empfehlen. Wenn ich mir vorstelle jemand beginnt mit der Arbeit an sich selbst und sucht ein Enneagrammbuch, ist dieses Buch einfach zu kompliziert für den Laien, vor allen Dingen wenn er/sie sprachlich vorher nichts mit Psychotherpie, Seelsorge, Psychiatrie etc. zu tun hatte. Andere Enneagrammbücher sind dort wesentlich einfacher. Beispiele:Palmer, Ebert/Rohr, Riso, Böschemeyer oder Gallen/Neidhardt. Die Vorschläge zur Selbstarbeit sind knapp und gehen auf den einzelnen Typen nicht ein. Die 9 Typen, Charaktere, Blickwinkel in der Welt zu sein sind sonst aber gut getroffen. Für mich war es noch mal eine "Bereicherung". Die Einleitung ist glaube, ich auch mehr als Ausleitung zu sehen. Ich würde sie eher zum Schluß, wenn überhaupt lesen. Interessant ist vielleicht noch der Unterschied zwischen Riso und Naranjo bei der Gegenüberstellung von Jungs "Psychologische Typen" und dem Enneagramm. Sie kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Insgesamt ein lesenswertes Buch. B.M.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Grundlagenwerk zum Enneagramm, 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Erkenne dich selbst im Enneagramm. Die 9 Typen der Persönlichkeit (Taschenbuch)
Naranjos Ausführungen werden vielfach als die tiefsinnigsten aller Enneagramm-Darstellungen betrachtet. Dem kann ich mich nur anschließen. Das Buch ist nicht umsonst ein Referenzwerk, auf das sich immer wieder andere Autoren beziehen und auf dessen Grundlage viele Therapeuten arbeiten. Es ist aber eher nichts für Enneagramm-Anfänger; Fortgeschrittene, Berater und Psychotherapeuten aber finden darin einen fast unerschöpflichen Fundus. Obgleich das Buch psychologische Ansprüche stellt ist es doch dank der ausgezeichneten Übersetzung sehr flüssig zu lesen. Das Werk hätte verdient neu aufgelegt zu werden.
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