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Anders als etwa Michael "Bully" Herwigs Der Schuh des Manitu sind die Filme von Erkan und Stefan keine Parodien. Sie greifen vielmehr klassische Stoffe und Versatzstücke des B-Films auf und nehmen sie durchaus ernst. So unterscheidet sich Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis von den typischen Satanistengeschichten, wie sie seit Tagen der britischen Hammer Studios zum Inventar des Horrorkinos zählen, letztlich nur durch seine beiden Helden.
Die Komik des Films erwächst vor allem aus Erkans und Stefans Unwissenheit. Zunächst glauben die beiden, sie hätten sich durch eine revolutionäre Spielkonsole in eine virtuelle Spielrealität gezappt, und "checken" überhaupt nicht, dass tatsächlich die Zukunft der Menschheit von ihnen abhängt. Selbst die schöne Tana (Bettina Zimmermann), die plötzlich recht spärlich bekleidet in Stefans Zimmer steht und ihnen von dem bösen Zauberer Kartan (Leon Boden) erzählt, halten sie für eine Computerspielfigur.
So amüsant dieses Konzept auch ist, hat es auf die Dauer doch etwas Ermüdendes, zumal sich der Regisseur Axel Sand, der bisher vor allem als Kameramann gearbeitet hat, ganz auf die Geschichte und seine Darsteller verlässt. Doch letztlich können Erkan und Stefan mit ihrer wüsten Kunstsprache einen ganzen Film kaum alleine tragen. Das subversive Element ihrer Sprache, die längst nicht so eindimensional ist, wie sie zunächst vielleicht wirkt, kommt eben in den Interviews für headnut.tv deutlich besser zum Tragen als in einer Spielhandlung. --Sascha Westphal
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