Video Jakob Kurzinhalt
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Moviemans Kommentar zur DVD: Saftige Farben sowie sehr gute Kompression- und Schärfewerte kennzeichnen die DVD, die zudem mit einem knackigen Sound, der einen einwandfreien Raumeindruck vermittelt, ausgestattet ist. Auch die Extras lassen es an Informations- und Unterhaltungswert nicht mangeln.
Bild: Auch wenn in düsteren Einstellungen, vor allem in den ersten Szenen des Filmes, Flächenrauschen das Bild stark eintrübt (Schwenk, 00:04:33), kann es später durch klare Ansichten punkten. Am meisten stört am Anfang, dass sich keine wirklich präzisen Schwarztöne finden, Schwarz wirkt praktisch stets eher Grau (00:00:56). Dabei beinhaltet die DVD ansonsten äußerst präzise Schärfewerte. Auch der Farbumfang gibt sich kraftvoll, wenn auch nicht immer hundertprozentig natürlich. Hin und wieder neigen Hautfarben nämlich dazu, ins Orange- oder Lachsfarbene zu tendieren (Gesicht, 00:11:41). Dies stellen aber eher Ausnahmen dar, denn überwiegend besticht das Bild nicht nur durch seine kernigen Detailaufnahmen, sondern auch durch seine farbliche Lebhaftigkeit. Die Kompression arbeitet, bis auf wenige, leicht zu vernachlässigende Mängel (leichtes Kantenzittern des Tonbandgerätes, 00:12:00 oder Flimmern der Gitterstruktur im Hintergrund, 00:24:37) so gut wie lückenlos und bleibt auch in schnelleren Kamerabewegungen stabil.
Ton: Die zahlreichen Actionszenen des Filmes sind ein wahres Fest für das Zuschauerohr, Schüsse donnern enorm gewaltig durch den Raum und Helikopterflügel dröhnen mit Dynamik und Richtungsspezifik (Schüsse, 00:14:18) durch alle Boxen (Schuss, 00:02:47 oder Helikopter, 00:03:09). Aber nicht nur Effekte dröhnen richtungsgeladen durch die Kanäle, auch Stimmen wechseln gerne mal motiviert in die Seiten oder werden mit Hall versehen (Frauenstimme von links, 00:05:11) und der lebhafte Soundtrack nutzt die hinteren Kanäle sowieso als seinen Lieblingsspielplatz. Das schafft alles einen sehr lebhaften Raumeindruck, der stets motiviert ausfällt und praktisch zu keinem Zeitpunkt ausbleibt. Jedes Signal wirkt korrekt platziert. Die Musik könnte hin und wieder etwas mehr Basstiefe vertragen (Rap, 00:06:42). Den Dialogen fehlt diese schon weniger. Insgesamt ergibt sich eine lobenswerte Leistung, die vor allem durch Musik und Effekte lebt, was für eine Komödie, in der normalerweise die Dialoge im Zentrum stehen, nicht immer relativ außergewöhnlich ist.
Extras: Schon im Making Of (22:16 Min.) werden eine Menge Informationen zu Handlung, Figuren und Dreharbeiten vermittelt. Hier kommen nicht nur die Darsteller zu Wort, auch die Produktions- und Regieebene wird ans Mikro gelassen. Ausgewählte Filmausschnitte bebildern die Kommentare, die sich auch gerne mal technisch einzelnen Actionszenen widmen. In einem “Blick hinter die Kulissen“ wird weiter ins Detail der technischen Aspekte eingedrungen. Hier kann der Zuschauer dem Team beim Dreh von Stunts zuschauen. Es folgen die Musikvideos “Ich schwör“ und “Superchecker“ (2:49 Min.). Ein besonderes Extra stellt der Videokommentar zum Film dar, dieser unterscheidet sich von einem herkömmlichen Audiokommentar dadurch, dass wir Erkan, Stefan und Bully während ihrer Kommentare in einem Splitscreen-Fenster beobachten können. Darstellerinfos werden zu Erkan Maria Moosleitner, Stefan Lust und Alexandra Neldel angeboten. Abschließend folgen eine DVD-Empfehlung zum Film “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ (1:42 Min.) und ein Filmtipp zum Film “Freche Mädchen“ (2:06 Min.). Im Hauptmenu findet man außerdem eine Trailershow, die acht Trailer (14:23 Min.) bereit hält. --movieman.de