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5.0 von 5 Sternen
Nur scheinbar trocken, stattdessen unscheinbar bildend und lebendig!, 13. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Eristische Dialektik/ CD (Audio CD)
Schopenhauer, der pessimistische Metaphysiker des Willens, erörtert in seiner „Eristischen Dialektik“ die Kunst, in Diskussionen begründet und zu Recht (!) Recht zu behalten.
Den etwas trockenen theoretischen Ausführungen, die jedoch so knapp, präzise und vollständig wie möglich gehalten sind, folgen immer anschauliche Beispiele, die neben der Verdeutlichung des dialektischen Prinzips auch in Punkto Allgemeinwissen lehrreich sind.
Die „Eristische Dialektik“ ist ein anspruchsvolles, bildendes, mit einigen lateinischen und griechischen Fachtermini angereichertes Grundlagenwerk der philosophischen Dialektik. Durch die zahlreichen Beispiele und die Übersetzungen der griechischen Begriffe im Booklet macht es dieses Hörbuch aber zu einem wirklich sehr gut bewältigbaren Muss für jeden philosophisch Interessierten!
Beim Stichwort „Dialektik“, langweilig wie es anmutet, beginnt man ja eigentlich unwillkürlich zu Gähnen, aber Schopenhauer hält einen dabei trotzdem wach. Das ist durchaus eine Kunst für sich, die wohl nicht zuletzt dem Sprecher Andreas Dietrich mit seinem sehr guten und angenehmen Sprachduktus zu verdanken ist, der gerade bei einem solchen Werk sehr wichtig und hilfreich für das inhaltliche Textverständnis ist.
Ich wüsste nicht, wie man es besser machen sollte: 5 Sterne!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Sprecher ohne Werkverständnis, 13. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Eristische Dialektik/ CD (Audio CD)
Ich habe über die "Eristische Dialektik" eine Seminararbeit verfaßt, mehrere Kurse in moderner Logik absolviert und kann einen Abschluß in Philosophie vorweisen. Ich appeliere hiermit an Ihren Glauben an meine Autorität (-; ): Der Sprecher versteht nicht recht, was er da liest. Ständig setzt er die Betonung falsch. Da ist der von den Vorrezensenten gelobte "angenehme Vortragsduktus" nachgerade irreführend und erschwert zusätzlich das Verständnis. Von wegen "man könnte meinen, ein stolzer Schopenhauer spricht": Schopenhauer, in Kenntnis der neuen Medien, hätte seinen bekannten Bannstrahl "wider die Sprachverhunzer" auch diesen Leseautomaten treffen lassen.
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