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Erinnerungen an Czernowitz: Wo Menschen und Bücher lebten Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2008

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Zvi Yavetz, geb. 1925 in Czernowitz, ist Professor em. für Alte Geschichte an der Universität Tel Aviv, zu deren Gründungsvätern er gehört. Zuletzt erschien von ihm: Tiberius (2002).


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Als Zvi Yavetz am 26. April 1925 als Harry Zucker und einziges Kind des Leo Zucker und der Amalie Jawetz in Czernowitz zur Welt kommt, ist die Stadt östlich der Waldkarpaten rumänisch. Das Geburtshaus liegt etwas außerhalb, in der Ziegeleigasse, seinerzeit Strada Caragiale, unweit des Bahnhofs. Die Gasse rechnete sich zu einem Stadtrayon, den Yavetz in seinem Buch nicht wenig geistreich mit Niederczernowitz etikettiert.

Die Rolle des Familienoberhauptes übernimmt nach dem Selbstmord des Vaters die Mutter und deren Eltern. Der kleine Harry Zucker wird umsorgt und geliebt. Großvater, Moses Jawetz, ist ein eleganter, gebildeter Mann, Buchalter, "Freidenker, kompromissloser Zionist", der sich aber keiner politischen Richtung verpflichtet fühlt und fließend Hebräisch spricht, durchaus keine Selbstverständlichkleit im Czernowitz der 1930er Jahre. Mit seinem Enkel unterhält er sich "ausschließlich auf Hebräisch".

Bereits mit zwölf Jahren treibt Yavetz die Sensucht nach Erez Israel um. Nichts beschäftigt ihn so sehr wie die Auswanderung ins gelobte Land. "Ich war wie besessen und sah mich bereits in einer landwirtschaftlichen Schule in Palästina. Die Auswanderung nach Palästina wurde für mich zur fixen Idee." Tatsächlich aber fühlen sich die Menschen, für die eine solche Auswanderung in Frage kommt, unsicher und allein gelassen. Für ein Einwanderungszertifikat müssen 1000 englische Pfund aufgebracht werden, Geld, über das man kaum verfügt. Vielfach sind auch die Nachrichten aus Palästina selbst bedrückend.
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Zvi Yavetz Czernowitz C.H. Beck
ISBN 3406557473

Erinnerungen an Czernovitz „ wo Menschen und Bücher lebten“ ist der ungewöhnliche Titel dieses schönen Buches.

Die Stadt Czernovitz verbindet man mit den Namen vieler berühmter jüdischer Dichter, Denker und Forscher, die zu Zeiten der k u k Monarchie dort geboren wurden. Paul Celan, Rose Ausländer, Erwin Chargaff , Gregor von Rezzori, Aaron Appelfeld, Wilhelm Reich und eben Zvi Yavetz, um nur einige wenige zu nennen, kamen aus der Bukowina, deren Hauptstadt damals Czernowitz war.
Die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen ist die Geschichte einer einzigartigen Kulturmetropole, wie es auf dem Klappentext heißt, die s. Zt. zur österreichischen Monarchie gehörte. Eine wechselvolle Geschichte hatte sie dahin geführt. Hier lebten Ukrainer, Rumänen, Polen Ruthenen, Juden und Deutsche zusammen und hatten die Stadt zu kultureller Blüte geführt. Hier tummelten sich fremde Sprachen und Völker. Alles aber endete mit dem Faschismus, der auch in Rumänien Einzug hielt und alles zerstörte, was bis dahin war.
Nach einer ausführlichen historischen Einführung in die Geschichte der Stadt beschreibt Zvi Yaretz in diesem Buch seine Kindheit mit vielen Details und lebhaften Eindrücken.

Beginnend mit seiner Leidenschaft für Schnee, die ihn nie verlassen hat, leitet er über in das alltägliche Leben im Hause seiner Großeltern mütterlicherseits, in dem er aufgewachsen ist. Seine Mutter lebte ebenfalls dort. Von seinem Vater erfuhr er erst sehr spät, wer er war. Gekannt hat er ihn nicht und um seine Abwesenheit wurde ein großes Geheimnis gemacht.
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Prof. em. Zvi Yavetz, geboren 1925 in Czernowitz, einer der Gründungsväter der Universität von Tel Aviv, Träger höchster Auszeichnungen und Ehrendoktor an verschiedenen Universitäten. Das allein macht seine "Erinnerungen an Czernowitz" lesenswert und Yavetz versteht es, unterhaltsam zu schreiben, ohne einen literarischen Anspruch für seine Memoiren erheben zu wollen.

Im Jahr 1942, als Czernowitz von den alliierten deutschen und rumänischen Truppen besetzt war, gelang es ihm, "auf abenteuerliche Weise aus der damaligen Hölle zu flüchten". Leider erfährt der Leser über die Jahre 1939 - 1942 nur sehr wenig, denn Yavetz berichtet nicht aus eigener Beobachtung darüber, sondern allenfalls als Erinnerungssplitter in den Biografien seines damaligen Verwandten- und Freundeskreises (Stolperfalle 1: Weiße Flecken in der Biografie). Natürlich hat der Leser keinen Anspruch auf chronologisch vollständige Berichterstattung, aber fehlen, wie bei Yavetz, so schicksalsreiche Jahre, dann ist der Leser zumindest irritiert.

Das Buch besteht aus zwei Teilen, dem ersten, eher persönlich geprägten Teil und dem zweiten, der versucht, die historische Dimension der Zwischenkriegszeit in Czernowitz erfahrbar zu machen. Darüber hinaus, gibt es einen - entbehrlichen - Exkurs zu dem unspezifischen "Czernowitzer Humor" sowie einen Anhang zu den Autoren Drozdowski, von Rezzori und der "Czernowitzer Presse als Quelle zur Geschichte der Stadt".
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