Kurzbeschreibung
Sammy Gronemanns amüsant geschriebene Erinnerungen an die Zeit von 1860 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges geben auf vergnügliche Weise Einblick in das jüdisch-zionistische Milieu. Als Sohn eines Rabbiners kannte Sammy Gronemann beide Welten. "Er war mittendrin im , als er am Rabbinerseminar in der Gipsstraße studierte, bevor er ins Fach Jura wechselte und in das vornehme Berliner Hansa-Viertel zog." Im Hauptberuf Rechtsanwalt, betätigte er sich "nebenher" erfolgreich als Schriftsteller. Sein Roman Tohuwabohu aus dem Jahre 1920, eine mit leichter Hand geschriebene Satire, war in den 20er Jahren das, was man heute einen Bestseller nennt, ein Erfolgsroman, der sage und schreibe sechzehn Auflagen erlebte.
Über den Autor
Joachim Schlör, geboren 1960 in Heilbronn, lebt in Berlin. Von 1993 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, bis November 2001 wiss. Assistent am Lehrstuhl Neuere Geschichte II, Universität Potsdam, derzeit Projektleiter "Kompetenznetz Jüdische und Rabbinische Studien", Universität Potsdam.