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Erinnerungen: 1982-1990 [Gebundene Ausgabe]

Helmut Kohl
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Gebundene Ausgabe, 3. November 2005 EUR 29,90  

Kurzbeschreibung

3. November 2005
Mit Spannung erwartet: die entscheidenden Jahre auf dem Weg zur Wiedervereinigung, geschildert vom Kanzler der Einheit. Ob in Berlin am Tag des Mauerfalls oder mit Michail Gorbatschow auf der Krim, ob mit François Mitterrand in Verdun oder mit Ronald Reagan in Bitburg – während seiner Kanzlerschaft schuf Helmut Kohl Bilder von prägender Kraft, die Eingang gefunden haben in das Gedächtnis der Republik. Vom Nato-Doppelbeschluss bis zur Wiedervereinigung hat er die Weichen gestellt, die über die Zukunft Deutschlands und Europas entschieden. Angetreten mit dem Versprechen, die »geistig-moralische Wende« zu schaffen, gelang es unter seiner Regierung, die Bundesrepublik ökonomisch und sozial neu auszurichten. Jetzt gibt Helmut Kohl Auskunft über die dramatische Schlussphase des Kalten Krieges und den Fall der Mauer. Er erzählt von seinen Erfahrungen und Einsichten, von Weggefährten und Kontrahenten – und er erzählt mit jener Leidenschaft und Überzeugungskraft, die heute in der Politik so selten geworden sind.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1136 Seiten
  • Verlag: Droemer (3. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273209
  • ISBN-13: 978-3426273203
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.315 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Im zweiten Band seiner Erinnerungen schildert Helmut Kohl die nach seiner eigenen Auskunft aufregendsten Jahre seiner Kanzlerschaft. Angefangen mit seiner Wahl im Oktober 1982 bis zu der ersten (und letzten) freien Volkskammerwahl in der DDR, die den Weg für die Wiedervereinigung frei machte, von der er bei seinem Amtsantritt acht Jahre zuvor bestenfalls hatte träumen können. Doch für derlei Träume hätte er zu dieser Zeit wohl nur Häme geerntet. Die war auch so schon stete Begleiterin seiner ersten Amtsjahre, woran er sich dank seines sprichwörtlich dicken Fells aber schnell gewöhnte.

Das Buch liest sich über weite Strecken als (bisweilen ermüdender) Versuch, einstige Kritiker im Nachhinein nicht nur zu widerlegen, sondern vorzuführen. "Zu den Klischees seit Beginn meiner Kanzlerschaft", schreibt der Altkanzler ziemlich genau in der Mitte des Bandes, "gehörte die törichte Meinung, ich verstünde nichts von Außenpolitik. Der aus der pfälzischen Provinz stammende Politiker mit deutlichen Neigungen zur Innenpolitik – so die 'Analyse' einflussreicher Hamburger Medienmacher – betrachte die Außenpolitik als ein Politikfeld, das man getrost dem zuständigen Minister überlassen könne." Es folgen Reiseberichte, in denen Kohl seine zahllosen Treffen mit den Großen der Welt schildert -- und seine Weitsicht in weltpolitischen Fragen und die dementsprechenden Erfolge, zu denen er auch die deutsche Einheit zählt. Töricht war aus Kohls Sicht natürlich auch der "Putschversuch" einiger seiner "Parteifreunde": Bei seiner Schilderung der Ereignisse rund um den Bremer CDU-Parteitag von 1989 hält er sich denn auch seinerseits mit Häme nicht zurück. Bände spricht ein vom Autor zweifellos mit Genugtuung ausgewähltes Foto, das ihn und den soeben abgelösten Generalsekretär Heiner Geißler nebeneinander auf dem Podium zeigt: Erhobenen Hauptes blickt der Sieger auf den gebeugten Besiegten herab.

Gewiss: Kohls Betrachtungen sind durchzogen von einem bisweilen doch recht angestrengt wirkenden Bemühen, seinem Bild in den Geschichtsbüchern auch ja die richtigen Konturen vorzuzeichnen. Aber so sehr sie ihn deshalb in manchem Detail auch zweifellos trügen: Seine Erinnerungen vor allem an jene Jahre, die er in diesem zweiten Band behandelt, lohnen trotz allem die Lektüre. Ja: hier und da gerade deswegen! -- Andreas Vierecke


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant und lesenswert 6. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Natürlich ist diese Darstellung eines unmittelbar beteiligten Zeitzeugen individuell gefärbt und vielleicht auch selbstgerecht. Aber eines muss man ganz klar feststellen. Helmut Kohl hatte die Chance seines Lebens und hat sie mit beiden Händen gepackt. Entgegen der Widerstände aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens war er es, der die Chance zur Wiedervereinigung genutzt hat. In diesem sehr kleinen historischen Zeitfenster zwischen November 1989 und August 1991 hat er die Tür weit aufgestoßen, die nur einen ganz kleinen Spalt offen stand.
Natürlich teilt er auch aus, aber auch über Parteigrenzen hinweg. Eine ganze Reihe von Poltikern werden scharf kritisiert, auch solche die heute noch in der Politik tätig sind, wie z.B. Oscar Lafontaine. Bemerkenswert positiv aber auch solche Berichte die sehr persönlich geschrieben sind, wie z.B. über Willy Brandt und seinen Handlungen in der Zeit Anfang der 90er Jahre bis zu seinem Tod.
Auch wird zum Beispiel klar, dass er wieder als Grundlage für die positiven Ereignisse der Jahre 1989 ff. den Nato-Doppelbeschluss nennt. Auch dafür lobt er erneut die Beteiligten, vor allem seinen direkten Amtsvorgänger Helmut Schmidt, wenn auch dieses Lob nach meinem Geschmack etwas deutlicher und klarer hätte ausfallen können.
Bei aller Kritik, die man an Helmut Kohl üben kann, vor allem an den noch ausstehenden Handlungen zwischen 1994 und 1998, das Buch ist lesenswert. Teilweise ist es spannend wie ein Krimi, vor allem, wenn man noch eigene Erinnerungen an die Zeit hat. Ohne pathetisch zu sein, an manchen Stellen wird einem wirklich wieder einmal klar, welch großes Glück das deutsche Volk in dieser Zeit gehabt hat. Es hätte auch völlig anders kommen können!
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Kanzler für alle Fälle 23. Mai 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Die Erinnerungen 1982-1990 von Helmut Kohl lesen sich viel flüssiger als noch seine Erinnerungen bis 1982. Ein Höhepunkt reiht sich an den nächsten in der ersten Hälfte seiner Kanzlerschaft! Auch Spitzen gegen seine politischen Gegner kommen nicht zu kurz. Positiv fand ich vor allem, dass jedem Jahr in etwa der gleiche Raum im Buch eingeräumt wurde und nicht die Deutsche Einheit alle anderen Vorkommnisse in den Hintergrund stellt. Natürlich bekommt sie aber eine herausragende Stellung - die sie ja auch verdient. Überraschenderweise übt Helmut Kohl an der ein oder anderen Stelle sogar Selbstkritik und räumt ein, dass nicht alle Entscheidungen perfekt waren. Die Erinnerungen 1982-1990 habe ich recht unterhaltsam gefunden und sie haben sich recht zügig gelesen - obwohl das Buch mit seinen gut 1.100 Seiten recht umfangreich ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider langatmig 26. Januar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich die zwei bisherigen Bände von Helmut Kohls Erinnerungen mit Interesse gelesen habe, hatte ich mich schon auf den dritten Band gefreut. Doch leider wurde ich enttäuscht.

Mein Problem ist dabei nicht die subjektive Darstellung, die viele Vorredner hier bemängeln - Subjektivität wird man einem Autor von Erinnerungen nicht ernsthaft vorwerfen können.

Doch ist das Buch äußerst langatmig geschrieben. Dies liegt wohl zum einen an der Dehnung des Stoffes. Ging der erste Teil noch von 1930 bis 1982 und der zweite mit 1982 bis 1990 immerhin noch über acht Jahre, werden nun auf ca. 730 Seiten nur 4 Jahre behandelt.

Dies alleine müsste noch nicht zwingend langweilig sein. Aber Helmut Kohl beschreibt in diesem Band kaum konkrete Begebenheiten, sondern fast ausschließlich allgemeine Überlegungen zu bestimmten Themen. So bietet z.B. ein Kapitel über seine Asienreise keinen Bericht über die Reise an sich, sondern eine allgemeine Darstellung der Asienpolitik der Bundesrepublik in dieser Zeit. Und so geht es weiter: Kapitel über einen EU-Gipfel: Nur allgemeine Gedanken zur Europapolitik, ihren Zielen, ihren Problemen etc. aber keine konkrete Darstellung des Verlaufs des EU-Gipfels. Zudem hat man den Eindruck, dass diese allgemeinen Überlegungen aus Bundestagsreden, offiziellen Kommuniqués usw. entnommen sind, was wiederum dazu führt, dass wenig Überraschendes dabei zu finden ist. Diese Vorgehensweise wird nur in ganz wenigen, meist innenpolitischen Kapiteln (z.B. Tod von Willy Brandt) unterbrochen, was zu Folge hat, dass das Lesen des Buchs mit der Zeit langweilig wird.

Daher nur drei Sterne und die Hoffnung, dass der nächste Band wieder etwas kurzatmiger wird.
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Veröffentlicht am 20. November 2010 von Hermann Leffers
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Hochinteressante und zum Teil schon längst wieder vergessene Schilderungen. Ein Rückblick wie die LINKEN die Wiedervereinigung verhindern und danach den Erfolg auf ihre... Lesen Sie weiter...
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Dieses Buch liest sich wie eine Bibel: über allen Weltgeschehnissen schwebt der allmächtige Kohl, um die Geschicke des deutschen Volkes in die besten Bahnen zu... Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 18. Mai 2006 von O. Miller
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