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Erinnerung einer Überflüssigen /Madam Bäuerin /Die Rumplhanni Gebundene Ausgabe – 1. September 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 547 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (1. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471772588
  • ISBN-13: 978-3471772584
  • Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 4,6 x 22,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 609.479 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Lena Christ ist eine der bekanntesten bayerischen Volksschriftstellerinen (1881 - 1920). Sie hatte viel zu leiden, war stets in finanzieller Not und nur selten glücklich. Trotz ihrer außerordentlichen Begabung wählte sie früh den Freitod. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Erinnerungen einer Überflüssigen nennt Lena Christ die bewegende Aufzeichnung ihrer Lebensgeschichte. Dass die Autorin ganz sicher keine Überflüssige geblieben ist, bezeugt heute ihre Stellung als eine der renommiertesten bayerischen Autorinnen der Jahrhundertwende. Die Niederschrift ihres leidvollen Lebens besticht durch Authentizität und die Nähe zum Alltag der einfachen Leute. Was Lena Christs (1881-1920) Werke auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, auch das kleine Glück inmitten einer Welt voller Härte und Grausamkeit zu erkennen und zu genießen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 22. November 2004
Format: Taschenbuch
Dieses Buch fesselt einen von der ersten Seite an. Die Autorin, Lena Christ, hatte das seltene Talent, mit wenigen Strichen eine ganze Welt zu zeichnen, intensiv und detailfreudig. Die Kindheit bei den Großeltern im oberbayrischen Glonn, das harte Leben als Wirtstochter in der Münchner Vorstadt, die Bigotterie der Klosterschule oder die Schrecken ihrer Ehe mit einem Alkoholiker, alles verdichtet sich vor des Lesers Augen zu einprägsamen Bildern, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Selten wurde das Leben der "kleinen Leute" authentischer beschrieben.
Man kommt nicht los von dem Buch und hält es doch kaum aus weiterzulesen: Zu grausam ist das Schicksal des aufgeweckten kleinen Mädchens, das nach den ersten idyllischen Jahren bei den Großeltern in eine lieblose Welt versetzt wird und schlimmsten Misshandlungen durch die Mutter ausgesetzt ist. Und auch die Flucht in die Ehe entpuppt sich nur zu bald als weiteres Fiasko.
Dieser autobiographische Roman, Lena Christs Erstling, und ihre weiteren Werke machten sie bald bekannt; ihr Name wurde in einem Atemzug mit dem Ludwig Thomas genannt. Es ist bedauerlich, dass später ihr Werk jahrzehntelang nur unter Kennern bekannt war; umso erfreulicher, dass es nun wieder allgemein zugänglich wird.
Schließlich war Lena Christ alles andere als eine "Überflüssige", sondern ein Klassiker nicht nur der bayrischen Literatur.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alex am 20. Juli 2001
Format: Taschenbuch
Man fragt sich wieviel Grausamkeit und Ungerechtigkeit ein Mensch ertragen kann. Lena Christ hatte in ihrem Leben leider nicht sehr viel Glück und wurde auch auf das Schwerste mißhandelt. Ihren sechs Kindern konnte sie auch kein viel besseres Leben bieten. Dieses Buch rührt einen wirklich zu Tränen, aber ich habe es gerne gelesen und werde es wieder lesen. Gerade für Münchner ist dieses Buch interessant, denn es werden viele Orte beschrieben, wie sie Ende des 19.Jh. ausgesehen haben bzw. wie die Mentalität der damaligen Leute war.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Herbert Huber am 23. Dezember 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Ihre hier vorliegende Lebensgeschichte schrieb Lena Christ bereits als Dreißigjährige; kaum zu früh, denn noch keine Vierzig schied sie von eigener Hand aus dem Leben einer Überflüssigen.
Sie verlebt zunächst eine durchwachsene Kindheit in Glonn bei ihren Großeltern. Beim Besuch ihrer Mutter aus München wird klar, daß diese mit ihrem ledigen Kind nicht zurecht kommt. Sowohl die Mutter ohne Heirat als auch das Bankert sind in der stark ländlich und katholisch geprägten Umgebung Ausgestossene. Lenas Mutter will zunächst durch Ignoranz diesen Makel beheben. Als die achtjährige Leni nach München zur Mutter und Stiefvater kommt wird das Kind ausgenützt, geschlagen und mißhandelt. Auffallend ist in der bigotten Umgebung die Unterdrückung durch die Religion:
Die Mutter braucht die Arbeitskraft des fleißigen Kindes, hat aber immer ihren Schandfleck vor Augen. Das erträgt sie nicht. Die Diskrepanz zwischen der Frömmigkeit der Mutter und deren brutalem Verhältnis zum Kind fällt der Leni bald auf. Sie selbst schwankt zeitlebens zwischen heftiger Zuneigung und Abscheu vor den Widerwärtigkeiten im Elternhaus.
Freilich wäre zu prüfen, ob und wo Lena Christ ihr Verhältnis zur Mutter zu grob schildert. Auch um die Wende zum 20. Jahrhundert konnte man als volljährige Frau ausscheren, zumal in München. Das Intermezzo in der Floriansmühle zeigt es. Mir erschloß sich nicht ganz, welcher Magnetismus die Autorin immer wieder ins elterliche Wirtshaus zog.
Durch die treffende Sprache und das richtige Klangbild gelingt es Lena Christ ein Sittengemälde zunächst auf dem Lande, dann in der Großstadt München zu entwerfen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Becker am 9. Februar 2013
Format: Taschenbuch
Lena Christ wuchs in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts im ländlichen Oberbayern bei ihrem Großvater auf. Dort fühlte sie sich geborgen und wurde geliebt. Sie war ein uneheliches Kind und lernte ihre Mutter erst im Alter von 8 Jahren kennen, als diese sie zu sich und einem Stiefvater nach München holte, wo Lenas Leidenszeit begann. Sie wurde als Arbeitskraft ausgenutzt und sowohl seelisch wie körperlich in erschreckendem Maße misshandelt von einer Mutter, die ihr Kind vergelten ließ, wofür es nichts konnte - seine uneheliche Herkunft. Lena, ein anscheinend hübsches und munteres Kind mit einer starken Persönlichkeit, die sich trotz aller brutalen Gewalt, die ihr angetan wurde, immer wieder aufrichtete und an sich und das Leben glaubte, nahm dennoch zutiefst Schaden und schleppte dieses zerstörerische Erbe mit sich, als sie das Elternhaus verließ, um zu heiraten. Auch in der Ehe fand sie nicht das erhoffte Glück, sie endete katastrophal und wurde geschieden. Danach begann Lena Christ zu schreiben und heiratete ein zweites Mal. Dennoch schien ihr das Leben schließlich so unerträglich geworden zu sein, dass sie mit 39 Jahren Selbstmord beging. - Das tragische Ende einer Frau, die sich selbst als überflüssig empfand. Und wenn man ihre Erinnerungen gelesen hat, dann versteht man, dass aus der bitteren Saat, die in ihrer Kindheit gesät wurde, kein anderes Schicksal erwachsen kann.

Lena Christ schreibt über ihre Erfahrungen ohne Selbstmitleid in einem sachlich konstatierenden Ton. Sie zeigt die Welt, in der sie gelebt hat, sehr eindrucksvoll, ehrlich, spontan, genau beobachtend. Man spürt ihre Klugheit, auch Temperament, Entschiedenheit, Energie und betrauert umso mehr, dass diese vielversprechende Natur im Innersten zerbrochen und so um die Chance eines erfüllten Lebens gebracht wurde.
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