Kurzbeschreibung
Mehr als 600 Denkmäler, Gedenkzeichen, Museen und Gedenkstätten erinnern mittlerweile in der gesamten Bundesrepublik an die kommunistische Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Sie sind Ausdruck der vielfältigen Erinnerung an das geschehene Unrecht, an Verfolgung und Repression, an die deutsche Teilung und ihre Folgen. Sie erinnern aber auch an den Mut und die Zivilcourage derjenigen, die sich in den vier Jahrzehnten dieser Diktatur widersetzten und dazu beitrugen, dass diese mit der friedlichen Revolution vom Herbst 1989 überwunden werden konnte. Die Bandbreite der Orte reicht von Gedenkstätten und Museen, Dokumentationszentren und Dauerausstellungen, über Skulpturen und Erinnerungslandschaften bis hin zu Gedenktafeln und -steinen. Diese Vielfalt und Vielgestaltigkeit spiegelt auch ein Stück Zeitgeschichte der vergangenen sechs Jahrzehnte wider. (Der Band enthält 83 Abbildungen.)
Über den Autor
Dr. Anne Kaminsky: Studium der Romanischen Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig, 1992 Promotion, Zuwendung zu Themen der Alltags- und Sozialgeschichte, Arbeiten zur Biographieforschung, als Sozialwissenschaftlerin Mitgestalterin der Ausstellung »Wunderwirtschaft« der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst 1996 und anderer zeit- und kulturhistorischer Ausstellungen, verschiedene Publikationen zu den genannten Themen. Weiteres Buch im Ch. Links Verlag: »Kaufrausch. Die Geschichte der ostdeutschen Versandhäuser«, 1998.