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Erika Mann - Eine jüdische Tochter: Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familie Mann-Pringsheim
 
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Erika Mann - Eine jüdische Tochter: Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familie Mann-Pringsheim [Taschenbuch]

Viola Roggenkamp
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Erika Mann - Eine jüdische Tochter: Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familie Mann-Pringsheim + Die rote Erzherzogin: Das ungewöhnliche Leben der Elisabeth Marie, Tochter des Kronprinzen Rudolf + Der letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und LeibwächterUnter Mitarbeit von Sandra Zarrinbal und Burkhard Nachtigall
Preis für alle drei: EUR 29,89

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (10. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596174619
  • ISBN-13: 978-3596174614
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 201.721 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Viola Roggenkamp
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zum 100. Geburtstag von Erika Mann am 9. November 2005: Mit ihrer brillant formulierten Spurensuche nach dem Jüdischsein in der Familie Mann-Pringsheim schließt Viola Roggenkamp, die Bestsellerautorin des Romans Familienleben, eine verleugnete Lücke. Von nun an muß, wenn man über den deutschen Dichter Thomas Mann spricht, auch hierüber gesprochen werden.

Über den Autor

Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die weiblichen Mitglieder der Familie Mann sind ja spätestens seit den Büchern von Inge und Walter Jens ("Frau Thomas Mann" und "Katias Mutter") und von Hildegard Möller ("Die Frauen der Familie Mann") zu (verspäteter) öffentlicher Aufmerksamkeit und Prominenz gelangt und man denkt zuerst, wieso muss dann noch ein Buch - nur über Erika Mann - geschrieben werden? Aber schon nach den ersten Seiten beweist die Autorin, dass es nicht nur möglich ist, ein ganzes Buch über Erika Manns (und ihrer Geschwister) Verhältnis zum Judentum ihrer Mutter Katia und der Pringsheim-Großeltern zu schreiben und auch, dass dieses Buch nötig war!
Bis auf Golo wollte anscheinend keines der Mann-Kinder mit diesem Thema konfrontiert werden, alle hatten die berühmte Reaktion ihrer Mutter Katia, befragt nach ihrem Judentum, verinnerlicht: "Unsinn, alles Unsinn". Und besonders Erika als Thomas Manns "kühnes, herrliches Kind" konnte und wollte das Jüdische in ihrer Biographie nicht zulassen, obwohl sie aufgrund ihrer Interessen, Aktivitäten und Lebensgeschichte natürlich vor allem in jüdischen bzw. Emigrantenkreisen verkehrte und sogar Berichterstatterin bei den Nürnberger Prozessen war.
Das Buch ist sehr schön, voller "Herz und Hirn" geschrieben, es bringt viele neue Aspekte bzw. stellt bekannte Aspekte in einen neuen Zusammenhang, eben des Themas des Buches, und vermeidet dadurch die bei manch anderer Familie-Mann-Biographie aufkommende Langeweile der schon bekannten Fakten. Sehr lesenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bohrend 16. April 2010
Von nugavio
Format:Taschenbuch
Diese Arbeit ist unbequem : Unbarmherzig denkt die Autorin ihre Gedankengänge bis zum Schluß, wirft Verstorbenen Unterlassenes vor. Denn es geht natürlich nicht nur um Erika, sondern auch um die Pringsheims und Manns überhaupt, um manche mehr, um manche weniger.
Ich empfinde es als Leistung, der Familiengeschichte der Manns diese Gedanken mit weitestgehend bezwingender Klarheit hinzugefügt zu haben.

Einige Urteile sind meiner Meinung nach zu pauschal gefällt und manchmal versteigt sich Frau Roggenkamp zu Schlußfolgerungen, welche schlicht abenteuerlich wirken : etwa, wenn sie in der Kniebeuge des greisen Thomas Manns vor dem ebenso greisen Pius XII. einen "homophilen Akt" (Zitat) sehen will. Wenn man so etwas liest, zweifelt man durchaus, aber eigentlich nur kurz, auch an anderen Thesen und Schlußfolgerungen.
Dennoch ist das Buch wichtig. Ob die Autorin, wie der Fischer-Verlag vollmundig verkündet, eine verleugnete Lücke geschlossen hat, vermag ich nicht zu sagen. Sie hat zumindest geholfen, diese ans Licht zu holen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die weiblichen Mitglieder der Familie Mann sind ja spätestens seit den Büchern von Inge und Walter Jens ("Frau Thomas Mann" und "Katias Mutter") und von Hildegard Möller ("Die Frauen der Familie Mann") zu (verspäteter) öffentlicher Aufmerksamkeit und Prominenz gelangt und man denkt zuerst, wieso muss dann noch ein Buch - nur über Erika Mann - geschrieben werden? Aber schon nach den ersten Seiten beweist die Autorin, dass es nicht nur möglich ist, ein ganzes Buch über Erika Manns (und ihrer Geschwister) Verhältnis zum Judentum ihrer Mutter Katia und der Pringsheim-Großeltern zu schreiben und auch, dass dieses Buch nötig war!
Bis auf Golo wollte anscheinend keines der Mann-Kinder mit diesem Thema konfrontiert werden, alle hatten die berühmte Reaktion ihrer Mutter Katia, befragt nach ihrem Judentum, verinnerlicht: "Unsinn, alles Unsinn". Und besonders Erika als Thomas Manns "kühnes, herrliches Kind" konnte und wollte das Jüdische in ihrer Biographie nicht zulassen, obwohl sie aufgrund ihrer Interessen, Aktivitäten und Lebensgeschichte natürlich vor allem in jüdischen bzw. Emigrantenkreisen verkehrte und sogar Berichterstatterin bei den Nürnberger Prozessen war.
Das Buch ist sehr schön, voller "Herz und Hirn" geschrieben, es bringt viele neue Aspekte bzw. stellt bekannte Aspekte in einen neuen Zusammenhang, eben des Themas des Buches, und vermeidet dadurch die bei manch anderer Familie-Mann-Biographie aufkommende Langeweile der schon bekannten Fakten. Sehr lesenswert!
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Viola Roggenkamp über Erika Mann 0 18.08.2009
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