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am 14. Mai 2004
14 Jahre nach der Wende liegt endlich eine umfassende Untersuchung über den Einfluß von Partei und Stasi auf den Fussball-Sport in der DDR vor. Nachdem man die ersten knapp 90 Seiten überstanden hat, in denen es hauptsächlich um trockene Politik geht, offenbart sich dem Leser ein umfassendes und oftmals erschreckendes Bild über die Verstrickungen zwischen Sport und Politik in der DDR. Selbst Leute die sich einbilden, viel über dieses Gebiet zu wissen, erfahren zahlreiche neue Fakten. Sei es über die meist realitätsfremden Fussballbeschlüsse oder über Zwangsdelegierungen von Spielern oder ganzen Mannschaften. Sei es über die Stasi-Mitarbeit von Fussballern oder der Umgang mit unbequemen Spielern, deren politische Einstellung oder Lebenswandel nicht ins sozialistisch-gesellschaftliche Bild passten. Sei es über die Absicherung und Kartenverteilung von EC-Spielen gegen Westvereine oder sei es über Fussballrandale, die auch in der DDR Tradition hatten. Auf alle Fälle wird man umfassend informiert und die 38 Euro Kaufpreis lohnen sich wirklich. Besonders gefreut hat mich die schonungslose Aufdeckung der Schiebereien zugunsten des BFC Dynamo - eine Sache, die mir im BFC-Buch "Der Meisterclub" viel zu kurz und unkritisch daher kommt. Nicht gefreut hat mich, daß man doch an vielen Stellen merkt, daß der Autor selbst nicht in der DDR gelebt hat und sich zum Teil derart äußert (z.B. verallgemeinert er an einer Stelle die DDR-Zeit als "unselige Zeiten") - Lesern mit einer eigenen Ost-Biografie dürfte dieser Fakt manchmal aufstoßen. Trotz dieser Kleinigkeit ist das Buch eine lohnende Anschaffung. Deutlich gegenüber anderen Fussball-Büchern hebt sich das Buch durch sein permanent sehr hohes Niveau ab, welches die Lesbarkeit nur selten stört. - Bis auf einige rein politwissenschaftliche Passagen wurde das Werk von Hanns Leske als Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades "Doktor der Politikwissenschaft" eingereicht. Der Titel wurde verliehen - und obendrei gibts von mir 4 Sterne.
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am 27. Januar 2005
Diese Buch ist leider nach "Die Geschichte des DDR-Fußballs" von Baingo/Horn die 2. Entäuschung aus diesem Verlag. Zahlreiche Fehler bei Nennung von Fakten, kritiklose Verwendung von Zitaten und Abgeschriebenes aus anderen Quellen (ohne deren Wahrheitsgehalt zu prüfen, deshalb auch oft Falsches enthalten) zur Untermauerung der eigenen Meinung sowie abenteuerliche Mutmaßungen ist das Ergebnis. Eigentlich unglaublich, daß es dafür einen Doktor-Titel gab.
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