Rezension
Wer fortgeschrittene Ahnung vom praktischen CSS-Einsatz hat und statt theoretischen Erklärungen lieber an einem lebensnahen Projekt lernt, ist bei
Eric Meyer's CSS genau richtig: mit 10 Projekten zeigt der CSS-Guru in seinem Buch wie CSS in Zukunft eingesetzt wird -- Meyer weiß wovon er spricht!
Die projektbezogene Herangehensweise hat er bereits in seinem Buch Eric Meyer on CSS 2002 erprobt -- die Idee ist, dem Autor nicht bei einem theoretischen Monolog zu lauschen, sondern ihm quasi über die Schulter zu schauen. Das ist mehr als gelungen und wenn Autoren wie Douglas Bowman, Dave Shea und Kai Laborenz mit einem eigenen Vorwort auftauchen, heißt das einiges.
Nun denn, was hat Meyer gemacht? Erstmal ein Buch für Praktiker. "Learning by doing" ist das konsequente Motto. Zweitens ein Buch für selbstbewusste HTMLer, die bereits CSS-Kenntnisse besitzen und diese verbessern und erweitern wollen, jedoch nicht die Zeit haben, sich seitenweise durch Standardbeschreibungen zu fräsen. Meyer geht wie gesagt den praktischen Weg. 10 Projekte, die zeigen, was CSS kann. Am Anfang ist jedes Projekt ohne CSS. Am Ende nur mit CSS. Und das passiert in Echtzeit. Also erst Editor und Browser auf und dann anfangen: Das erste Projekt besteht aus der Umarbeitung einer HTML/Gif-Konstruktion in reines CSS. Darauf folgt eine Fotogalerie, ein Finanzbericht und ein Projekt zu Hintergründen, etwa mit Transparenz. Von Projekt 5 bis 7 dreht sich alles um Listen: Menüs, Linklisten, Drop-Downs. Von Projekt 8 bis 9 sind Weblog-Sites an der Reihe und zuletzt kommt ein Entwurf für den CSS ZEN Garden -- erinnern wir uns, Dave Shea, Gründer des Gartens hat Meyer beim Buch geholfen. Dazu eine Website zum Buch. Was da zu finden ist? Die Projekte und Dateien und Beispiele und und und.
Eric Meyer's CSS ist eine Lobeshymne auf CSS. Vom Meister. Vom Guru. Von Meyer. Wer nicht von ihm gelernt hat, macht nicht in CSS :) --Wolfgang Treß
Buchrückseite
Die Übersetzung des US-Bestsellers "More Eric Meyer on CSS"!Um die durchgängig praxisnahe, alltagstaugliche Natur des Buches zu bewahren, wurde es in zehn Projekte aufgeteilt - jedes geht genau über ein Kapitel. Sie können beliebig von Projekt zu Projekt springen, weil jedes so geschrieben wurde, dass es so eigenständig wie möglich ist. Mit ein paar Ausnahmen haben die Projekte selbsterklärende Namen. Beispielsweise nimmt sich das Projekt 1 ("Eine existierende Seite wird konvertiert") eine Seite vor, die nur HTML-Markup und Pixel-GIFs verwendet, und konvertiert sie in reines CSS-Design, das für das Layout keine Tabellen, sondern Positionierung verwendet.Die Projekte 2 und 3 decken einige recht grundlegende Projekte ab: Da wird eine Fotogalerie gestaltet und gezeigt, wie ein Finanzbericht besser aussehen kann als der Standard. Projekt 4 hebt die Messlatte ein wenig höher, indem wir zeigen, wie Hintergründe auf kreative Weise genutzt werden können und wie relative und absolute Maße gemischt werden können, um Transparenz-Effekte zu erzielen.Dann folgt in den Projekten 5 bis 7 als Kernthema die Verwendung von Listen auf verschiedene Weisen. Das erste dieser drei Projekte verwendet eine Liste von Links, um ein Menü in einer Seitenleiste zu erstellen, und zeigt, zwei komplett verschiedene Layouts für die gleiche Liste. Das zweite Projekt dieser Trilogie nimmt eine Serie von verschachtelten Links und verwandelt sie in ein dynamisches Set von Drop-down-Menüs, die in den meisten Browsern funktionieren (und da ist der IE/Win mit von der Partie). Das letzte der drei Projekte erforscht die Verwendung der "Sliding Doors"-Technik, um eine Liste von Links in eine Reihe von "Tabs" umzuwandeln.Die Projekte 8 und 9 drehen sich um das Styling eines Weblogs beziehungsweise der dazugehörigen Homepage. Projekt 10 ist das ehrgeizigste und komplexeste des ganzen Buches: Da wird ein Entwurf für den CSS Zen Garden genommen und die Applikation vom Design bis zum Markup durchgegangen.