Wie jede gute Geschichte beginnt auch diese mit jemanden, der den Aerger, der auf ihn zukommt, selbst auf sich bringt.
Eric ist ein kleiner pickliger Teenager, der sich als Daemonenbeschwoerer versucht. Leider geht irgendwas schief und er bekommt anstatt eines Daemons Rincewind. Am Ende von Rincewinds letztem Abenteuer strandet dieser in den Kerkerdimensionen.
Eric glaubt Rincewind allerdings nicht, dass dieser ein Mensch ist und verlangt seine Wuensche erfuellt zu bekommen. Wie dies bei Geschichten mit Rincewind der Fall ist ist das Ende nicht absehbar.
Zusaetzlich zu ihrem Aerger werden die zwei kritisch von der Hoelle aus beobachtet.
Die Geschichte ist unglaublich komisch. Nicht nur die beiden Hauptcharaktere Eric und Rincewind sind gut und halbwegs glaubwuerdig geschrieben, sondern auch die meisten Nebengestalten der Geschichte kommen sehr lustig rueber. Eines der Highlights sind die Episoden in der Hoelle. Pratchett muss ein verrueckter Mensch sein, dass ihm sowas zu schreiben so unglaublich leicht faellt ;)
Die Geschichte ist unglaublich lustig. Den einen Stern Abzug gibt es auf Basis der geringen Laenge. mit 224 Seiten ist dies eine der kuerzesten eigenstaendigen Geschichten. Dies mag allerdings daran liegen, weil es eines der fruehen Baende ist. Mit Fortschreiten der Geschichten wird auch die Dicke der Romane groesser.
Wer ein gutes Buch fuer zwischendurch sucht, der ist hier an der richtigen Stelle, sollte es allerdings etwas längeres sein, dann sollte erst ein anderes Buch gelesen werden. Grundlage dieser Geschichte ist Sourcery, es gibt allerdings keinen Nachfolger der den direkten Erzaehlungsfaden wieder aufgreift, deshalb kann dieser Band auch ruhig verschoben werden.
Die Parallelen zu Faust und Dantes Inferno sind kaum zu uebersehen, wie dies bei Pratchett ja auch haeufiger ist.