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Eric Clapton - 24 Nights (Live from the Royal Albert Hall)
 
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Eric Clapton - 24 Nights (Live from the Royal Albert Hall)

Eric Clapton    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Eric Clapton
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Unbekannt (PCM Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Warner Music Group Germany
  • Erscheinungstermin: 1. Juni 1999
  • Produktionsjahr: 1990
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 6305323593
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.704 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Diese Aufnahmen markieren einen Wendepunkt im Werk des Eric Clapton. Die 24 Nights -- in Wirklichkeit waren es allerdings lediglich neun Nächte -- in denen der englische Gitarrengott in der Londoner Royal Albert Hall 1990/91 vor die Kameras trat, beendeten für den damals 45-Jährigen die 80er Jahre und warfen einen Blick voraus in ein Jahrzehnt, in dem er zurück zum Blues und gar hin zum R&B finden würde.

Alben wie August (1986) oder drei Jahre später Journeyman, bei denen die Plattenfirmen kommerziellen Druck auf die Produktion ausübten, und die hier mit Songs wie "Pretending" oder "Bad Love" vertreten sind, zeigten trotz eines ungebrochen flüssigen Gitarrenspiels eine deutliche Nähe zum Mainstream. Und darunter leiden die "4 -" und die "9 Piece Band", zwei der vier Besetzungen, mit denen Clapton auf 24 Nights zu sehen ist. Zwar gelingt dem ex-Yardbirds-, ex-John-Mayall-, ex-Cream-, ex-Blind-Faith- und ex-Derek-And-The-Dominos-Gitarristen auch hier -- etwa im unsterblichen "Sunshine Of Your Love" -- das eine oder andere seiner klassischen Soli, aber gegen das Zusammenspiel mit den alten und jungen Bluesmännern Buddy Guy und Robert Cray sowie seinem alten Schlagzeuger aus den 70ern, James Oldaker, kommen sie nicht an.

Mit dem Album From The Cradle sollte Clapton dann vier Jahre später diesen Pfad fortsetzen, und auch die Unplugged-Sessions von 1992 atmen den Geist des ungezwungenen Zusammenspiels, der bei den 24 Nights bereits aufblüht. Gelungen ist auch die Zusammenarbeit mit dem National Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Michael Kamen (der zehn Jahre später symphonisches Geschwurbel für Metallicas "S&M"-Konzerte schreiben würde): Vor allem das instrumentale "Edge Of Darkness", der Soundtrack einer BBC-TV-Serie, gehört zu den unterschätzten Meisterstücken im Katalog des Mannes, den sie "Slowhand" nennen. --Dietmar Schwenger

Produktbeschreibungen

Tracklisting 4 Piece Band, Running On Faich, White Room, Sunshine Of Your Love, Blues Band, Watch Yourself, Have You Ever Loved A Woman, Worried Life Blues, u.v.m.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
24-nights ist eine schöne Zusammenstellung an Titeln, die Eric Clapton vor den Neunzigern geschrieben hat, mit denen er bekannt geworden ist, etc. Sie sind rel. modern interpretiert, vor allem, was Erics Bluespiel anbelangt und topt, meiner Meinung nach, seine nachfolgenden Blueswerke um Längen, da diese nur ein Abklatsch von bereits gewesenem und keine Erneuerung darstellt. Die Atmosphäre der Royle Albert Hall, das Zusammenspiel der Bands und die Spielfreude ist herrhorragend eingefangen worden. Diese Konzerte bilden Erics Wendepunkt. Erics (kitschigen) Sounds der Achtziger werden durch mehr Gefühl ersetzt, lediglich die 80er Keyboardsounds erinnern daran, das dieses Jahrezehnt zur Produktion des Film man gerade ein Jahr zurück liegt. Zur Filmqualität: Diese ist leider äußerst mies! Auf mich wirkt es, als wäre der Film von eimem Monitor abgefilmt - die Farben sind monitortypisch blaublass... Schade, denn nur deswegen erhält diese DVD Punktabzüge.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Nach Claptons synthetisch-drögen Pop-Produktionen der 80er Jahre wie "Behind the sun", 1985, oder "August", 1986, besann sich Clapton Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre wieder zurück auf den Blues. Ansatzweise kann man das schon auf seinem Album "Journeyman" ('89) hören. Trotzdem ist "Journeyman" noch hauptsächlich bestimmt von kommerziellen Stücken im zeitgemäßen 80er Jahre Synthi-Pop-Sound, und Clapton arbeitet mit Synthesizern und Drum-Programmen. "Journeyman" ist im großen und ganzen eine ziemlich seltsame, unpassende, von kommerziell denkenden Produzenten bestimmte Mischung aus Pop, leichten Anklängen von Techno-Sounds und ein paar wenigen Bluesstücken, die allerdings teilweise ebenfalls in ein Popkostüm gekleidet sind - wie etwa "Old love". Mit "24 Nights" befinden wir uns zwei Jahre später. Was hat sich geändert? Eigentlich gar nicht all zu viel! Auch wenn sich Clapton wieder zum Blues zurückbesinnt, klingt auch auf "24 Nights" vieles noch sehr stark nach 80er Jahre Pop. Doch Clapton steht mit "24 Nights" am Wendepunkt -ein Jahr später nimmt er das geniale "Unplugged"-Album auf und geht dann 1994 wieder mit einer Bluesband auf Tournee, mit der er das Album "From the cradle" aufnimmt (auf dem er den Blues meiner Meinung nach etwas zu trocken, stur und einfallslos spielt). 1996 gibt er dann sein großartiges Konzert im Hyde Park, das großenteils vom Blues bestimmt ist, auf dem Clapton aber auch Uralthits wie "Badge", "Layla" oder "White room" in einem erstaunlich genialen bluesigen Sound zelebriert. Clapton bietet in den 9 Nächten, die er in der Royal Albert Hall spielt, Konzerte mit 4 verschiedenen Besetzungen - ein paar Ausschnitte davon sind auf der CD und dem Video zu hören/sehen. Von der ersten Band, der "4 Piece Band", sind 3 Stücke auf dem Video: "Running on faith", "White room" und "Sunshine of your love". "White room" und "Sunshine of your love" sind, wie jeder echte Claptomane weiß, natürlich noch Stücke aus der Cream-Zeit in den 60er Jahren - Klassiker. Doch die 4 Piece Band spielt sie enttäuschend - "White room", von Cream im unvergesslichen Sound als psychedelisches Rockstück gespielt, wird mehr oder weniger vergewaltigt und als einfallsloses Poprock-Stück mit synthetischen Hintergrunds-Sound heruntergespielt - mit einem durchgeschlagenen Beat, der den alten Zauber des Stückes total zerstört. Claptons Solo ist zwar technisch perfekt, ist aber enttäuschend nichtssagend und konzeptlos im Vergleich zum Solo auf der Original-Cream-Aufnahme oder 1996 im Hyde Park, wo er - meiner Meinung nach - seinen absoluten Höhepunkt in den 90ern erreichte und "White room", aber auch viele andere Stücke, wie "Old love" oder Bluesklassiker wie "Every day I have the blues" so fantastisch spielte wie nie zuvor und nie mehr nachher. "Running on faith" von Jerry Lynn Williams ist auch auf "Journeyman" verewigt und ein typisches leicht bluesig angehauchtes Poprockstück aus den 80er Jahren, ebenfalls ziemlich einfallslos heruntergespielt - verglichen mit Claptons Unplugged-Version. Als nächstes folgen drei Stücke aus den Bluesnächten mit schwarzen Bluesgrößen wie Buddy Guy und Robert Cray an den Gitarren und dem Pianisten Johnny Johnson und dem Schlagzeuger Jimmie Oldaker, der einige Zeit in den 70er Jahren mit Clapton zusammengespielt hatte - ein unvergleich erfrischender Sound! Clapton und seine Mitspieler bieten teilweise brilliante Solos und Einwürfe bei Bluesstandards wie "Watch yourself", "Have you ever loved a woman" und "Worried life blues". Schade ist, dass der Blues hier vielleicht etwas trocken gespielt wurde - großenteils von einem Delta-Shuffle bestimmt - und nicht mehr feurig-expressive Einfälle kamen. Trotzdem sind die Bluesaufnahmen auf jeden Fall ein musikalischer Genuss. Über die 9 Piece Band - mit Stücken wie "Old love", "Bad love", "Wonderful tonight", "Pretending" - muss man ähnliches sagen wie über die 4 Piece Band. Die Stücke wurden leider alle in ziemlich synthetischem Poprock-Sound dargeboten - mit nur wenigen großen Momenten oder überraschenden Wendungen. Den Abschluss setzt ein Ausschnitt aus dem Konzert mit Band und Orchester, dirigiert von Michael Kamen, vielleicht ein krönender Höhepunkt der Aufzeichnung. Clapton und seine Musiker spielen - zusammen mit dem Orchester - zwei alte Bluesstücke - "Hard times" und den "Bell bottom blues" und "Edge of darkness", eine Komposition von Clapton/Kamen für eine Fernsehsendung - ein großartig arrangiertes, dramatisches Stück mit einem furiosen Clapton-Solo, unterstützt vom Sound eines 200 Mann starken Orchesters. Trotz einiger schwächerer Momente ist "24 Nights" also auf jeden Fall hören- und sehenswert. Doch wer sich "24 Nights" zulegt, sollte sich auf jeden Fall auch Claptons Unplugged-Album/Video und das Hyde Park Video anhören/schauen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Eric Claptons DVD 24 Nights, die es auch als Cd gibt, soviel ich weiß, ist in vier Teile aufgeteilt: eine 4 Piece Band, eine Blues Band, eine 9 piece Band und diese zusammen mit einem Orchester. Leider ist auf diesem Konzertmitschnitt aus dem Jahre 1990/91 in der Royal Albert Hall trotz einiger Stars wie Chuck Leavell, Ray Cooper, Steve Ferrone oder Robert Cray viel Langeweile und Schatten. Auch ist die Kameraführung und die Einstellung nicht immer toll (nicht gemeint ist die Qualität der DVD, die ist gut). Ganz gut dagegen ist der Sound auf der Bühne. Der erste Teil mit vier Männern klingt trotz der geilen Lieder Running on faith, White Room und Sunshine of your Love zu leer und langweilig, einfach zu sehr vielleicht im Stile des 80er Jahre Sounds, und es fehlt die zweite Gitarre. Die mit Stars bestückte Bluesband (Robert Cray, Buddy Guy, Johnny Johnson) spielt nach dem guten Watch yourself zwei identische, sehr langsame Bluesnummern, von denen eine gereicht hätte, auch wenn sie stark gespielt sind. Nun geht's aber bergauf: die 9 Piece Band. Sie spielt sich mit Pretending warm und kommt dann zum Wahnsinns-Lied mit einem genialen Gitarrenriff: Bad Love, gefolgt von der Hammer-Blues-Ballade Old Love, auch von Eric Clapton Unplugged bekannt. Und dann eine der schönsten Balladen der Rockgeschichte: Wonderful Tonight. Auch der letzte Part mit Orchester beginnt vielversprechend: eine leider viel zu unbekannter Blues-Rock-Ballade Bell Bottom Blues von Claptons Zeit als Derek and the Dominos, aber die letzten beiden Songs langweilen wieder, das letzte ist sogar nur instrumental, aber ohne schöne Melodien. Insgesamt muss ich sagen, bin ein wenig enttäuscht. Auch die teils übertrieben vielen Clapton-Solis sorgen für Überdruß. Aber ich will jetzt das Konzert nicht zu schlecht reden, denn es gibt zwar bessere Konzerte, aber auch viel schlechtere. Und die Band spielt mit Spielfreude und der Backgroundgesang ist toll. Was mir nicht so gefällt, auch wenn die Lieder gute Melodien haben, ist meistens die Umsetzung im Stile der 80er Jahre, zu Keyboardund Synhtezizer lastig. Ich finde das 6-Saiter-Bassspiel von Nathan East noch beeindruckend. Ein Durchschnittskonzert für mich, das einen leider nicht von den Socken haut.
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