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Alle diese unterschiedlichen Aspekte können Sie in seinem Konzert sehen, das im New Yorker Madison Square Garden aufgezeichnet wurde, um Geld für das Drogen- und Alkohol-Rehabilitationscenter des Gitarristen in der Karibik einzuspielen. Natürlich erhalten Sie eine gesunde Dosis von Clapton als Frontmann der fast zwei Stunden dauernden Show, von den zu erwartenden Songs "Layla" und "Tears in Heaven" bis zu "River of Tears", dem vielleicht besten Song seines 1998 entstandenen Albums Pilgrim (zu hören ist hier ein mehr an Gospel orientiertes Arrangement).
Aber seine Stunde ist erst wirklich gekommen, wenn er mit seinem Gitarrenspiel Sheryl Crows "Different Kind" begleitet, dem Saxophonisten David Sanborn während "Little Wing" einige heiße Rhythmen beisteuert oder mit Bob Dylan zu "Cross-Roads" harmoniert. Wenn Eric Clapton Mary J. Bilge begleitet, wirkt das vielleicht ein wenig seltsam, aber spätestens, wenn er mit einem energiegeladenen "Sunshine of your Love" eine Zugabe gibt, ist klar, dass alle viel Spass bei der Show gehabt haben. --Sam Graham
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Claptons Band ist bis auf die Bläser-Section identisch, ergänzt allerdings um den Supersaxophonisten David Sanborn und die Keyboarder Dave Delhomme und Tim Carmon, der auf "Old Love" ein derart geiles Moog-Solo vom Stapel lässt, dass selbst Clapton es kaum fasst (toll, dass der Kameramann die Szene eingefangen hat).
Diese DVD bietet einen Querschnitt durch Claptons Programm bis zurück zu Cream-Titeln und Hendrix' legendärem "Little Wing" (Klasse: Sheryl Crow). Daneben tritt auch Mary J. Blige auf und - nicht zu glauben - ein älterer Herr mit Krawatte und Stratocaster: Robert Allen Zimmermann, bekannter als Bob Dylan. Zwar wird er in diesem Leben weder singen noch Gitarre spielen lernen, aber sein Genöle auf "Don't think twice, it's allright" ist super. Und historisch sein Duett mit Clapton bei "Crossroads".
Eine spielfreudige Band, die den Meister hervorragend begleitet, und eine klasse Kombi aus guten Kameraaufnahmen und klarem Sound. Einzige Ausnahme: Der Tonmeister schlief, als der Rhythmusgitarrist Andy Fairweather-Low bei "Sunshine of your love" Background-Vocals sang, und phasenweise bei Sanborns Saxophonspiel. Das ist aber auch der einzige kleine Wermutstropfen.
Fazit: Für Freunde einfach zeitlos guter Musik eine unbedingte Empfehlung, für alle Clapton-Freaks ein absolutes Muss!
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