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Erfundene Geschichte: Unsere Zeitrechnung ist falsch. Leben wir im Jahr 1702?
 
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Erfundene Geschichte: Unsere Zeitrechnung ist falsch. Leben wir im Jahr 1702? [Gebundene Ausgabe]

Uwe Topper
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 253 Seiten
  • Verlag: Herbig (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776620854
  • ISBN-13: 978-3776620856
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 14,7 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 274.311 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In diesem dokumentarischen Sachbuch werden die Fälschungen der Geschichtsschreibung nachgewiesen. Mönche haben vom 11. Jahrhundert an unsere Geschichte geschaffen - ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Ablauf der Ereignisse. Es klingt unglaublich: Die Weltuhr geht falsch! Dieses Buch zeichnet die Entstehung unserer Zeitrechnung und der falschen Geschichtsschreibung unserer Wissenschaftler nach. Es ist die aufregende Dokumentation der Durchbrüche der neuen Zeitforschung , die den Irrtum unserer offiziellen Zeitzählung beweiskräftig enthüllt.

Der Verlag über das Buch

Unsere Zeitrechnung ist falsch
Der Autor Uwe Topper über sein Buch Erfundene Geschichte (Herbig 1999, ISBN 3-7766-2085-4)

Das neue Buch von Uwe Topper ist ein Schock für viele gebildete Menschen, wie sich seit einigen Monaten zeigt. Topper stellt uns deutlich vor Augen, daß in unserer gesamten Geschichtsschreibung, in unseren Vorstellungen von früheren Zeiten, in unserem Bewußtsein von unserer Vergangenheit ganz phantastische Dinge manipuliert wurden, deren Auswirkungen wir mit Kriegen und Neurosen auszubaden haben.

Nur eine klare Sichtung der Quellen läßt uns wieder einen freien Blick auf unsere Herkunft zu. Das aber ist Aufgabe aller Beteiligten - der Forscher wie auch der Akademiker.

Die Interessierten haben gemerkt, daß sich hier eine gewaltige neue Bewegung in der Geschichtsforschung Bahn bricht. Wer den Anschluß nicht verpassen will, muß Toppers neue Bücher lesen. Darin werden die wichtigsten Zeitrekonstrukteure mit ihren Ideen vorgestellt und in einen Zusammenhang gebracht. Grundlage für den Zusammenhalt war der von ihm mitbegründete Berliner Geschichtssalon, der seit 1994 schon 19 mal getagt hat und verschiedenartige neue Denkanstöße verbreitet. Es werden dort auch Themen wie "Eiszeit - eine Illusion" oder "Das elektromagnetische Universum" vorgestellt, ebenso wie die "Entstehung des Islam" oder die "Slawengenese" -alle Vierteljahre wieder eine Überraschung. Topper erarbeitet in seinen neuen Büchern klar den Unterschied zwischen Heinsohn, Illig und anderen Verschwörungstheorie! Mit klarem Blick für die Hintergründe der Zeitfälschung deckt Topper die Irrtümer auf, die aus der Manipulation des Zeitstrahls durch christliche Mönche entstanden sind. In seinem vielfach diskutierten Buch "Erfundene Geschichte" werden erstmals in populärer Weise die Vorgänge beschrieben, wie es zu einem Zeitsprung über 297 Jahre gekommen sein könnte.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von StarFire
Format:Gebundene Ausgabe
Man muß sich zwar schon in Historik und Geschichtsschreibung auskennen um Topper gut folgen zu können, aber er legt breitgefächert und schlüssig die Fakten dar mit denen die Historiker in aller Welt zu kämpfen haben. In Fachkreisen sind viele der Thesen bekannt und werden intern heftig diskutiert. Schließlich sind nicht alle Wissenschaftler weltfremd und verteidigen alte, nicht haltbare Thesen bis zum Tod.

Es hat ein Umdenken in den modernen Lehrsälen eingesetzt. Langsam zwar, aber um so sicherer, werden die wilden Sprünge und seltsamen Widersprüche in der Chronologie revisioniert und auch dem Laien verständlich gemacht.

Topper schreibt sehr trocken und bezieht sich auf viele andere Publikationen, die vermutlich nicht so leicht zugänglich sind. Eher etwas für Leute, die auf ZDF (Zahlen/Daten/Fakten) stehen und keinen Unterhaltungsroman oder rein populärwissenschaftlichen Text erwarten. Ich hätte mir Fußnoten und Zusatzerklärungen gewünscht, was aber bei dieser Art von Publikation wohl nicht bezahlbar gewesen wäre.

Für mich ein in vielen Teilen schlüssiges Buch, dessen Thesen sich in den letzten Jahren auch in Fachpublikationen der Historiker und Geschichtswissenschaftler wiederfinden und durchaus ernst genommen, vermehrt sogar bestätigt werden. Der Anspruch der Historiker ein nach außen hin geschlossenes Geschichtsbild zu präsentieren scheiterte schon immer an den kaum zu korrelierenden unterschiedlichen Zeit- und Datierungslinien. Im Wissenschaftsbetrieb war das schon immer bekannt - wurde aber kaum nach außen kommuniziert. Viele dieser Datierungs-Fehler benennt Topper sachlich, ohne dabei persönlich zu werden.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Langweilig ... sorry! 6. Mai 2005
Von Bernd B.
Format:Gebundene Ausgabe
Also, zunächst die gute Seite: Das Buch regt an, über unser konventionelles Geschichtsbild nachzudenken. Das Buch gibt auch genug Anlass zu der Vermutung, dass unser konventionelles Geschichtsbild nicht ganz stimnmen kann. Und das Buch könnte Lust auf weitere Beschäftigung machen ... wenn es nicht stocklangweilig geschrieben wäre. Der Autor ist schlichtweg kein Mensch, der einen mit seinem Stil mitreissen kann. Das ist Problem Eins. Problem Zwei ist der ständige Bezug auf irgendwelche Vorträge, Artikel und andere Publikationen, die nur selten schlüssig zitiert oder in irgendeiner Form aufbereitet werden. das Muster ist "Behauptung A - nachgewiesen durch Autor B in Werk C - daraus ergibt sich Behauptung D, die in Zusammenhang mit Annahme E den messerscharfen Rückschluss F zulässt". Das passiert immer wieder, in einem sehr wilden Hin- und Hergehüpfe und ohne erkennbaren Argumentationsstrang. Am Ende sitzt man (OK, sitze ich) dann da, sagt sich "nette Idee" und fragt sich, ob man sich die Mühe machen will, das selber nachzuforschen. Dann aber kam mir der Gedanke "So what?" Ob es nun Karl den Grossen wirklich gegeben hat, ob der Islam eine Abwandlung der Arianischen Glaubens ist und ob da nun 297 (oder so) Jahre "fehlen" erscheint mir nach Lektüre des Buches zwar durchaus denkbar, aber ungefähr so relevant wie der sprichwörtliche Sack Reis, der in China umkippt! Und dabei bin ich geneigt, solchen Aussenseitertheorien viel Gehör zu schenken. Aber bitte nicht in solch langweiliger Form!
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man Toppers beide Bücher gelesen hat, merkt man, daß da ein großer Unterschied zu Illigs beiden Büchern besteht: bei Topper ist Geschichtsschreibung ein offener Fluß, der von unzähligen Menschen gestaltet wurde, chaotisch und unkontrolliert; in diesem Dschungel müssen wir uns einen Weg bahnen, wobei Toppers neue Perspektiven helfen. Bei Illig wird das gesamte Geschichtsschema minus dreihundert Jahre übernommen und bestätigt. Die abgezogenen drei Jahrhunderte regen aber nur die Fachleute auf, der Normalleser gewinnt damit nichts. Soweit ich bei Topper verstanden habe, wurden nicht 300 Jahre künstlich in die Geschichte gemogelt, sondern es wurden verschiedene Zeittafeln aufgestellt, die mit unterschiedlichen Abständen rechnen, wobei einer der vielen Fehler recht häufig vorkommt: nämlich die Fehlkalkulation von 297 Jahren im Mittelalter. Das ist aber vergleichsweise harmlos, denn wie schwammig unsere gesamte Geschichtsvorstellung ist, wird einem erst klar, wenn man Topper gelesen hat.
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