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Kundenrezensionen

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am 4. Februar 2004
Tschichold ist nicht gerade gnädig mit denen, die gedankenlos mit der Typografie umgehen. Dass kann er sich als exzellenter Setzer, Typograf und Schriftschöpfer durchaus leisten. In seinem letzten Lebensabschnitt präsentiert er sich (und dieses Buch ist ein Zeugnis dieses Abschnitts) fast fanatisch konservativ. Wer Tschicholds Lebenslauf kennt, der weiß, dass diese Haltung eine Reaktion auf schlechte Erfahrungen ist.
Das ist schade, denn einem so exzellenten Typografen hätte man gerne auch Lösungen zu neueren und neuesten Problemen der Typografie entlockt.
Das Buch sollte dennoch jeder gelesen haben, der sich mit typografischer Gestaltung auseinandersetzt. Nicht dass die Richtlinien, die hier gegeben werden, schlecht wären - das Gegenteil ist der Fall - aber ich würde Tschicholds Haltung vor allem zum Ausgangspunkt eigener Überlegungen machen, und zwar aus der Perspektive, was denn die angedachte Typografie überhaupt leisten soll. Wer dieses Buch kritisch liest, der wird vielleicht merken, dass dieser funktionale Aspekt bei Tschichold eher etwas zu kurz kommt und der Autor etwas dazu neigt, die Typografie in feststehende, unveränderliche Regeln zu packen. So wertvoll die dann auch seien, sie lassen kaum lebendiges Gestalten mit Schrift zu.
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am 3. September 2001
Nachdem das zuerst 1960 veröffentlichte buch in den achtzigern & neunzigern eine fröhliche wiederbelebung erfuhr, folgt nun eine weitere - zur abwechslung mal als taschenbuch.
"Liegt es nicht klar zutage, daß mit schrift umzugehen keineswegs einfach ist?" Und so präsentiert uns der große Jan Tschichold grundbegriffe und grundregeln der typographie in einer handlichen "fibel für jedermann".
Nach ein wenig schriftgeschichte und "druckschriftenkunde" geht es zur sache: Gemeine sperrt man nicht, auszeichnungen sind mit der entsprechenden kursiven vorzunehmen. Versalien und kapitälchen haben gesperrt zu sein. Halbfette und fette schriftschnitte sind zu vermeiden. Dazu anweisungen zur bevorzugten anzahl verwendeter schriftgrade und schnitte, zum durchschuß und natürlich zu einzügen (kein Tschichold ohne einzüge). Eher versteckt, ein bedauerlich versöhnlicher abschnitt über die gleichwertigkeit symmetrischer und asymmetrischer typographie. (Es sei erinnert an Tschicholds aufsätze "Zur Typographie der Gegenwart", zwischen 1957 und 1960 verschiedenenorts publiziert, in denen er gegen asymmetrische typographie und übertriebenen gebrauch von serifenlosen polemisierte. Worauf sich Emil Ruder 1959 genötigt sah, in den "Typographischen Monatsblättern" stellung zu beziehen und die - asymmetrische und serifenlose - Schweizer Typographie zu verteidigen.) Weiterhin: Über den umgang mit illustrationen. Papiertönung. Ein plädoyer wider DIN-A4 und für das format 21 mal 28 cm. Wie der maschinengeschriebene brief auszusehen hat. Wie der gummistempel ("fast alle leute brauchen gummistempel") beschaffen sein sollte.
Das ganze ist reichlich mit typographischen beispielen versehen und, worauf Tschichold ausdrücklich hinweist, sorgfältigst typographiert: "Die rechte kante der vorliegenden seiten ist mit besonderer liebe glatt erscheinend gemacht worden, indem alle bindestriche, die sonst diese kante anfressen (man wolle irgendeinen anderen text zur hand nehmen und dies feststellen), um 2 punkt weiter hinausragen als die ungetrennten wörter."
Ein handliches büchlein mit dem ganzen Tschichold. Einsteigern sei es besonders empfohlen, denn man sollte die regeln kennen, die man dann bricht - wo wäre sonst der witz?
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am 15. Januar 2006
Jan Tschichold ist ein Mann der alten Schule. Er spricht über "gute Manieren bei der Farbauswahl" und grämt sich über das sehr helle künstliche Licht der modernen Beleuchtung (gemeint ist die Glühbirne) und die Konsequenzen bei falscher Papierwahl. Ich habe dieses Buch mit kritischen Genuss gelesen und kann es weiter empfehlen, auch wenn er mitunter etwas altbacken daher kommt. Ja, es kann mitunter nötig sein vom richtigen "typografischen Weg" abzuweichen und aus der Form zu fallen, man sollte aber zumindest wissen, welchen Weg man gerade verlassen hat. Und da leistet dieses Buch sehr gute Dienste.
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am 28. Februar 2008
Wir haben sie alle schon gesehen, die schreiend hässlichen Inserate, Werbeflyer und Plakate, und allein diese Tatsache zeigt, dass die Heerscharen selbsternannter Designer dieses Buch heute immer noch genau so nötig haben wie damals, als dieses Buch erstmals erschien.

Zugegeben, der "alte" Tschichold ist für seine rigide Auslegung typographischer Regeln ebenso bekannt wie der "junge" Tschichold für seine Experimente, und man muss nicht jedes seiner Worte gewissenhaft bis ins Letzte verinnerlichen. Tschicholds Verdienste um die quasi wissenschaftliche Dokumentation der Technik für gewissenhaften und für das Auge angenehmen Satz von Druckstücken sind jedoch zumindest unter Typographen Legende, und dieses Buch ist der gelungene Versuch, dieses Wissen für jedermann aufzubereiten.

Alles in Allem ist dieses Buch eine lohnenswerte Anschaffung für jedermann, der erste Einblicke in die Welt sauberen Satzes werfen möchte - und wem Tschicholds Anschauungen in diesem Buch zu konservativ oder gar "veraltet" vorkommen, dem sei ein Blick in die noch älteren Werke aus Tschicholds frühen Jahren empfohlen.
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am 6. April 2013
Dieses Buch richtet sich an Einsteiger und die sogenannten Home-DTP User. Es zeigt einfach und verständlich Grundregeln auf und gibt Informationen zu Typografie, als umfassender Überblick.
Angefangen von der Bedeutung der Schrift und den Grundpfeilern der Typographie über Schriftentwicklung und Maßsysteme bis hin zur Makrotypografischen Lösung anhand von guten Beispielen deckt dieses Buch einen Großteil der Print Gestaltung ab.

Was mir allerdings weniger gefallen hat, ist die Tatsache das dieses Typografie Buch teilweise ein negatives Beispiel für gelungene Typografie ist. Auf manchen Seiten ist der Fließtext so eng gesetzt als würde man einen Teil der Zeile als ein Wort sehen, obwohl es mehrere Wörter sind. (z.B. Seite 77, Zeile 17)
Durch dieses Problem disqualifiziert sich das Werk selbst als Einsteiger Lektüre, man sollte immerhin mit guten Beispiel in einem Buch welches sich mit Typografie beschäftigt voran gehen.

Mein Fazit ist man kann es lesen und durch arbeiten, aber man sollte dem Werk kritisch gegenüber stehen, es hat typographische Fehler und es deckt nur einen Teil, mit einer starren Meinung des Autors beschriebenen, der Typografie ab.
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am 31. Dezember 2004
Die Grundlagen sind ganz OK, aber die ganzen Beispiele aus einem Zeitruam vom 1896 bi 1958 .. naja, da fehlt doch ziemlich der Bezug zur Neuzeit. Um die Hintergründe zu verstehen ist das Buch ganz OK - wer sich jedoch Anregungen für DTP & Co. erhofft, der spart sich den Kauf besser.
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am 3. März 2006
Das Buch ist mit 45 Jahren hoffnungslos veraltet. Warum es heute noch als Standardwerk angesehen wird, ist mir rätselhaft.
Es sind keine 10 Empfehlungen enthalten, die man heute noch verwendet.
Das Buch ist eher eine persönliche Angriffsschrift des Autors auf alle möglichen Dinge, die ihm nicht gefallen. Das A4-Format ist nunmal Standard - ob es ihm gefällt oder nicht.
Die Beispiele sind allesamt gänzlich unbrauchbar, da völlig veraltet.
Störend ist die Tatsache, dass dieses Buch nicht wie von Herrn Tschichold gefordert gesetzt ist. Es ist ein "Reprint" mit sehr unregelmäßigem Schriftbild.
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am 20. Dezember 2005
Es ist schon OK diese genzen Sachen zu wissen was er da schreibt, doch meiner Meinung nach ist der Typ zu festgefahren.
Wundert mich aber nicht denn das Buch ziemlich alt.
Wenns nach ihm ginge dann müsste alles gleich aussehen und bloos nicht auffallen...
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am 10. Juni 2005
Das Buch gilt zwar als das Standardwerk schlechthin.
Mir fällt dabei auf: es ist hoffnungslos veraltet (1960). Der Autor lässt auf den ersten 10 Seiten nur Schimpftiraden "Orgien wildgewordener Buchstaben", "häßliche Namenszüge", "häßliche Tageszeitungen" usw.
Was das Buch indiskutabel macht: es ist extrem schlecht gedruckt , sehr unregelmäßiges Schriftbild - Drucktechnik 1960, obwohl es 2001 neu aufgelegt wurde.
Die Beispiele sind gut gemeint, aber nicht zu gebrauchen, da sie den Stand von 1960 repräsentieren.
Zu teuer.
Wenn man das Buch (die Idee) neu bearbeiten würde, wäre das sicher ein tolles Buch.
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