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Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie: Eine Fibel für jedermann [Taschenbuch]

Jan Tschichold
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,00 kostenlose Lieferung Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Juli 2001
Tschichold ist einer der bedeutendsten Gestalter und Schriftschöpfer des letzten Jahrhunderts. Ohne selbst dem Bauhaus angehört zu haben, hat Tschichold die Bauhaus.Typographie theoretisch und mit seinen berühmt gewordenen Arbeiten geprägt wie niemand sonst. Gegen Ende seines Lebens besann er sich auf die Grundlagen der Typographie und schrieb als Handreichung für den Schriftsetzernachwuchs "Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie". Sein Credo: "In einem typographischen Meisterwerk erscheint die Handschrift des Künstlers ausgelöscht".

Wird oft zusammen gekauft

Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie: Eine Fibel für jedermann + Meisterbuch der Schrift + Die Kunst der Typographie
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Maro (Juli 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3875124138
  • ISBN-13: 978-3875124132
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 13,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 217.606 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exzellent, aber nicht ohne Vorbehalt 4. Februar 2004
Von "typoman"
Format:Taschenbuch
Tschichold ist nicht gerade gnädig mit denen, die gedankenlos mit der Typografie umgehen. Dass kann er sich als exzellenter Setzer, Typograf und Schriftschöpfer durchaus leisten. In seinem letzten Lebensabschnitt präsentiert er sich (und dieses Buch ist ein Zeugnis dieses Abschnitts) fast fanatisch konservativ. Wer Tschicholds Lebenslauf kennt, der weiß, dass diese Haltung eine Reaktion auf schlechte Erfahrungen ist.
Das ist schade, denn einem so exzellenten Typografen hätte man gerne auch Lösungen zu neueren und neuesten Problemen der Typografie entlockt.
Das Buch sollte dennoch jeder gelesen haben, der sich mit typografischer Gestaltung auseinandersetzt. Nicht dass die Richtlinien, die hier gegeben werden, schlecht wären - das Gegenteil ist der Fall - aber ich würde Tschicholds Haltung vor allem zum Ausgangspunkt eigener Überlegungen machen, und zwar aus der Perspektive, was denn die angedachte Typografie überhaupt leisten soll. Wer dieses Buch kritisch liest, der wird vielleicht merken, dass dieser funktionale Aspekt bei Tschichold eher etwas zu kurz kommt und der Autor etwas dazu neigt, die Typografie in feststehende, unveränderliche Regeln zu packen. So wertvoll die dann auch seien, sie lassen kaum lebendiges Gestalten mit Schrift zu.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nachdem das zuerst 1960 veröffentlichte buch in den achtzigern & neunzigern eine fröhliche wiederbelebung erfuhr, folgt nun eine weitere - zur abwechslung mal als taschenbuch.
"Liegt es nicht klar zutage, daß mit schrift umzugehen keineswegs einfach ist?" Und so präsentiert uns der große Jan Tschichold grundbegriffe und grundregeln der typographie in einer handlichen "fibel für jedermann".
Nach ein wenig schriftgeschichte und "druckschriftenkunde" geht es zur sache: Gemeine sperrt man nicht, auszeichnungen sind mit der entsprechenden kursiven vorzunehmen. Versalien und kapitälchen haben gesperrt zu sein. Halbfette und fette schriftschnitte sind zu vermeiden. Dazu anweisungen zur bevorzugten anzahl verwendeter schriftgrade und schnitte, zum durchschuß und natürlich zu einzügen (kein Tschichold ohne einzüge). Eher versteckt, ein bedauerlich versöhnlicher abschnitt über die gleichwertigkeit symmetrischer und asymmetrischer typographie. (Es sei erinnert an Tschicholds aufsätze "Zur Typographie der Gegenwart", zwischen 1957 und 1960 verschiedenenorts publiziert, in denen er gegen asymmetrische typographie und übertriebenen gebrauch von serifenlosen polemisierte. Worauf sich Emil Ruder 1959 genötigt sah, in den "Typographischen Monatsblättern" stellung zu beziehen und die - asymmetrische und serifenlose - Schweizer Typographie zu verteidigen.) Weiterhin: Über den umgang mit illustrationen. Papiertönung. Ein plädoyer wider DIN-A4 und für das format 21 mal 28 cm. Wie der maschinengeschriebene brief auszusehen hat. Wie der gummistempel ("fast alle leute brauchen gummistempel") beschaffen sein sollte.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom rechten Weg in der Typografie 15. Januar 2006
Format:Taschenbuch
Jan Tschichold ist ein Mann der alten Schule. Er spricht über "gute Manieren bei der Farbauswahl" und grämt sich über das sehr helle künstliche Licht der modernen Beleuchtung (gemeint ist die Glühbirne) und die Konsequenzen bei falscher Papierwahl. Ich habe dieses Buch mit kritischen Genuss gelesen und kann es weiter empfehlen, auch wenn er mitunter etwas altbacken daher kommt. Ja, es kann mitunter nötig sein vom richtigen "typografischen Weg" abzuweichen und aus der Form zu fallen, man sollte aber zumindest wissen, welchen Weg man gerade verlassen hat. Und da leistet dieses Buch sehr gute Dienste.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Veraltet? Ganz und gar nicht! 28. Februar 2008
Von F
Format:Taschenbuch
Wir haben sie alle schon gesehen, die schreiend hässlichen Inserate, Werbeflyer und Plakate, und allein diese Tatsache zeigt, dass die Heerscharen selbsternannter Designer dieses Buch heute immer noch genau so nötig haben wie damals, als dieses Buch erstmals erschien.

Zugegeben, der "alte" Tschichold ist für seine rigide Auslegung typographischer Regeln ebenso bekannt wie der "junge" Tschichold für seine Experimente, und man muss nicht jedes seiner Worte gewissenhaft bis ins Letzte verinnerlichen. Tschicholds Verdienste um die quasi wissenschaftliche Dokumentation der Technik für gewissenhaften und für das Auge angenehmen Satz von Druckstücken sind jedoch zumindest unter Typographen Legende, und dieses Buch ist der gelungene Versuch, dieses Wissen für jedermann aufzubereiten.

Alles in Allem ist dieses Buch eine lohnenswerte Anschaffung für jedermann, der erste Einblicke in die Welt sauberen Satzes werfen möchte - und wem Tschicholds Anschauungen in diesem Buch zu konservativ oder gar "veraltet" vorkommen, dem sei ein Blick in die noch älteren Werke aus Tschicholds frühen Jahren empfohlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Dieses Buch richtet sich an Einsteiger und die sogenannten Home-DTP User. Es zeigt einfach und verständlich Grundregeln auf und gibt Informationen zu Typografie, als umfassender Überblick.
Angefangen von der Bedeutung der Schrift und den Grundpfeilern der Typographie über Schriftentwicklung und Maßsysteme bis hin zur Makrotypografischen Lösung anhand von guten Beispielen deckt dieses Buch einen Großteil der Print Gestaltung ab.

Was mir allerdings weniger gefallen hat, ist die Tatsache das dieses Typografie Buch teilweise ein negatives Beispiel für gelungene Typografie ist. Auf manchen Seiten ist der Fließtext so eng gesetzt als würde man einen Teil der Zeile als ein Wort sehen, obwohl es mehrere Wörter sind. (z.B. Seite 77, Zeile 17)
Durch dieses Problem disqualifiziert sich das Werk selbst als Einsteiger Lektüre, man sollte immerhin mit guten Beispiel in einem Buch welches sich mit Typografie beschäftigt voran gehen.

Mein Fazit ist man kann es lesen und durch arbeiten, aber man sollte dem Werk kritisch gegenüber stehen, es hat typographische Fehler und es deckt nur einen Teil, mit einer starren Meinung des Autors beschriebenen, der Typografie ab.
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