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Erfreuliche Drucksachen durch gute Typografie: Eine Fibel für jedermann
 
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Erfreuliche Drucksachen durch gute Typografie: Eine Fibel für jedermann [Taschenbuch]

Jan Tschichold
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Maro-Verlag (Juli 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3875124138
  • ISBN-13: 978-3875124132
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 13,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 120.907 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Erfreuliche Drucksachen durch gute Typografie Eine Fibel für jedermann

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "typoman"
Tschichold ist nicht gerade gnädig mit denen, die gedankenlos mit der Typografie umgehen. Dass kann er sich als exzellenter Setzer, Typograf und Schriftschöpfer durchaus leisten. In seinem letzten Lebensabschnitt präsentiert er sich (und dieses Buch ist ein Zeugnis dieses Abschnitts) fast fanatisch konservativ. Wer Tschicholds Lebenslauf kennt, der weiß, dass diese Haltung eine Reaktion auf schlechte Erfahrungen ist.
Das ist schade, denn einem so exzellenten Typografen hätte man gerne auch Lösungen zu neueren und neuesten Problemen der Typografie entlockt.
Das Buch sollte dennoch jeder gelesen haben, der sich mit typografischer Gestaltung auseinandersetzt. Nicht dass die Richtlinien, die hier gegeben werden, schlecht wären - das Gegenteil ist der Fall - aber ich würde Tschicholds Haltung vor allem zum Ausgangspunkt eigener Überlegungen machen, und zwar aus der Perspektive, was denn die angedachte Typografie überhaupt leisten soll. Wer dieses Buch kritisch liest, der wird vielleicht merken, dass dieser funktionale Aspekt bei Tschichold eher etwas zu kurz kommt und der Autor etwas dazu neigt, die Typografie in feststehende, unveränderliche Regeln zu packen. So wertvoll die dann auch seien, sie lassen kaum lebendiges Gestalten mit Schrift zu.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Nachdem das zuerst 1960 veröffentlichte buch in den achtzigern & neunzigern eine fröhliche wiederbelebung erfuhr, folgt nun eine weitere - zur abwechslung mal als taschenbuch.

"Liegt es nicht klar zutage, daß mit schrift umzugehen keineswegs einfach ist?" Und so präsentiert uns der große Jan Tschichold grundbegriffe und grundregeln der typographie in einer handlichen "fibel für jedermann".

Nach ein wenig schriftgeschichte und "druckschriftenkunde" geht es zur sache: Gemeine sperrt man nicht, auszeichnungen sind mit der entsprechenden kursiven vorzunehmen. Versalien und kapitälchen haben gesperrt zu sein. Halbfette und fette schriftschnitte sind zu vermeiden. Dazu anweisungen zur bevorzugten anzahl verwendeter schriftgrade und schnitte, zum durchschuß und natürlich zu einzügen (kein Tschichold ohne einzüge). Eher versteckt, ein bedauerlich versöhnlicher abschnitt über die gleichwertigkeit symmetrischer und asymmetrischer typographie. (Es sei erinnert an Tschicholds aufsätze "Zur Typographie der Gegenwart", zwischen 1957 und 1960 verschiedenenorts publiziert, in denen er gegen asymmetrische typographie und übertriebenen gebrauch von serifenlosen polemisierte. Worauf sich Emil Ruder 1959 genötigt sah, in den "Typographischen Monatsblättern" stellung zu beziehen und die - asymmetrische und serifenlose - Schweizer Typographie zu verteidigen.) Weiterhin: Über den umgang mit illustrationen. Papiertönung. Ein plädoyer wider DIN-A4 und für das format 21 mal 28 cm. Wie der maschinengeschriebene brief auszusehen hat. Wie der gummistempel ("fast alle leute brauchen gummistempel") beschaffen sein sollte.

Das ganze ist reichlich mit typographischen beispielen versehen und, worauf Tschichold ausdrücklich hinweist, sorgfältigst typographiert: "Die rechte kante der vorliegenden seiten ist mit besonderer liebe glatt erscheinend gemacht worden, indem alle bindestriche, die sonst diese kante anfressen (man wolle irgendeinen anderen text zur hand nehmen und dies feststellen), um 2 punkt weiter hinausragen als die ungetrennten wörter."

Ein handliches büchlein mit dem ganzen Tschichold. Einsteigern sei es besonders empfohlen, denn man sollte die regeln kennen, die man dann bricht - wo wäre sonst der witz?

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jan Tschichold ist ein Mann der alten Schule. Er spricht über "gute Manieren bei der Farbauswahl" und grämt sich über das sehr helle künstliche Licht der modernen Beleuchtung (gemeint ist die Glühbirne) und die Konsequenzen bei falscher Papierwahl. Ich habe dieses Buch mit kritischen Genuss gelesen und kann es weiter empfehlen, auch wenn er mitunter etwas altbacken daher kommt. Ja, es kann mitunter nötig sein vom richtigen "typografischen Weg" abzuweichen und aus der Form zu fallen, man sollte aber zumindest wissen, welchen Weg man gerade verlassen hat. Und da leistet dieses Buch sehr gute Dienste.
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