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Erfolgsfaktor Risiko-Management. Chance für Industrie und Handel. Methoden, Beispiele, Checklisten. Mit CD-ROM
 
 
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Erfolgsfaktor Risiko-Management. Chance für Industrie und Handel. Methoden, Beispiele, Checklisten. Mit CD-ROM [Gebundene Ausgabe]

Frank Romeike , Robert Finke
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 29. April 2003 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 516 Seiten
  • Verlag: Gabler Verlag; Auflage: 1.Aufl. 2003. 2., korr. Nachdruck 2004 (29. April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3409122001
  • ISBN-13: 978-3409122009
  • Größe und/oder Gewicht: 24,5 x 17,5 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 897.407 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Frank Romeike
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mehrere Autoren aus Wissenschaft und Praxis beleuchten in den fünf Kategorien des Buches sehr praxisnah die relevanten Aspekte und Erfolgsfaktoren eines erfolgreichen Risikomanagements." Controlling, 07/2004

Werbetext

Das Risiko in den Griff bekommen mit Checklisten und CD-ROM

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungenes Buch 25. September 2003
Von "oprisk"
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist eine große Aufgabe ein umfassendes Buch über das Risikomanagement vieler verschiedenen Organisationstypen zu verfassen. Handels- und Industrieunternehmen, Finanzdienstleister, Behörden und gemeinnützige Organisationen verfolgen unterschiedliche Ziele unter Einsatz von unterschiedlichen Prozessen. Es ist darum wichtig diese Unterschiede zu erkennen, im Rahmen des Risikomanagements einzuordnen und die Implikationen zu analysieren. In diesem Buch sind solche Überlegungen nicht aufgenommen, vielmehr ist eine exemplarische Darstellung in Teil IV „Branchenspezifische Aspekte des Risikomanagements" gewählt worden. Die Industrie kommt in diesem Teil zu kurz und das Kapitel über die Autobahnprojekte wirkt etwas exotisch. Weiterhin fehlen hier auch die Non-Profit Organisationen und die Behörden.

Die Zielgruppe dieses Buches sind zum größten Teil Praktiker. Das Ziel des Buches - das dem Leser etwas verborgen bleibt - muss also die Implementierung des Risikomanagements in der Praxis sein. Dieses ist im ersten Teil „Grundlagen des Risikomanagements" nur bedingt gelungen. Insbesondere das Kapitel „Ein Rückblick: Risikomanagement von der Antike bis heute" zeigt wie schwierig es ist die statistische Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Ebenfalls fehlen bei der Ausführung der gesetzlichen Grundlagen Hinweise auf die englische Turnbull-Kommission und das Sarbanes-Oxley Gesetz (USA). Obwohl das Gesetz erst seit kurzem in Vordergrund gerückt ist, ist der Ursprung jedoch älter.

Das Operational Risk Management, das aufgrund der Anforderungen im Kapitalakkordentwurf des Baseler Ausschusses in Banken umgesetzt werden muss, findet in diesem Buch immer wieder eine Reflektion. Bei der Behandlung im Kapitel „Gesetzliche Grundlagen, Einordnung und Trends" kommt das Operational Risk aber zu kurz.

Das Projektrisiko findet in diesem Buch keine Berücksichtigung. Es ist schade, dass dieses Risiko nicht behandelt wurde, da es sich hier um ein Thema handelt, das sich nach meiner Meinung in allen Unternehmenstypen ereignet. Es gibt wahrscheinlich kaum ein Unternehmen, das nicht über ein fehlgeschlagenes Projekt berichten kann. Vielleicht findet dieses Thema in der nächsten Auflage dieses Buches seinen Platz.

Das Kapitel „Analyse ausgewählter Unternehmenskrisen" ist spannend geschrieben. Es ist allerdings nur eingeschränkt akzeptabel, Urteile über Wirtschaftsprüfer zu geben, wo Fakten und die Meinung des Autors sich vermischen. Ich meine, dass das Testat des Wirtschaftsprüfers hier auf alle Fälle falsch interpretiert ist (Seite 454). Wirtschaftsprüfer machen nicht für nichts ein Vorbehalt für Betrugsfälle. Es ist bekannt, dass dieser Vorbehalt der Öffentlichkeit kaum vermittelbar ist. Man sollte jedoch in einem seriösen Buch nicht unterschwellig den Eindruck wecken, als seien die Wirtschaftsprüfer daran interessiert, Kunden zu jedem Preis zu halten. Sicherlich, in den genannten Fällen sind unakzeptable Praktiken durchgeführt worden, aber dieses sollte nicht zum Anlass genommen werden, die Arbeit eines Wirtschaftsprüfers so darzustellen. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn auch im Rahmen dieses Buches ein Beitrag geliefert wäre, den „Expectation-Gap" zwischen tatsächlicher Leistung eines Wirtschaftsprüfers und die Wahrnehmung dieser Leistungen in der Öffentlichkeit zu schließen.

Es ist gelungen die Zusammenhänge zwischen Risiko und Ertrag darzustellen. Risiko ist nicht etwas negatives, das man in jedem Fall meiden sollte. Es geht darum das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag zu optimieren. Das kommt im Buch immer wieder zum Ausdruck.

Neben der Risikoidentifikation und -bewertung werden auch Risiko-managementmöglichkeiten betrachtet. Der Überblick über Versicherungs-möglichkeiten hilft dem Leser sich auch hier praktisch zu informieren. Das Outsourcing auch eine Möglichkeit des Risikotransfers darstellen kann, habe ich in diesem Buch vermisst. Insbesondere kleinere Unternehmen können so zum Beispiel ihre Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern verringern.

Das Buch ist insgesamt lesenswert. Die CD-ROM und das Glossar sind bei der Umsetzung in die Praxis sehr hilfreich. Die interdisziplinäre Behandlung des Risikos wird sicherlich auch zu einem Denkanstoß aus einer anderen Branche führen, was nur zu begrüßen ist.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Bedeutung des ganzheitlichen und proaktiven Risikomanagements wurde durch die jüngste Finanzmarktkrise schmerzhaft deutlich. Traditionsreiche und große Unternehmen, die noch vor wenigen Jahren als unverwundbar galten, sind ins Wanken geraten oder ganz vom Markt verschwunden. Die verbleibenden Unternehmen klagen über eine Kreditklemme und dramatisch wegbrechende Absatzmärkte. Kaufmännisches Geschick ist nun in allen Bereichen gefragt, in denen Chancen und Risiken immanent sind, unabhängig davon, ob es sich um finanzielle (Erfolgs- und Liquiditätsrisiken) oder operative Risiken (u.a. Management-, Beschaffungs-, Produktions-, Organisations- oder Vertragsrisiken) handelt.

Mit dem Buch Erfolgsfaktor Risiko-Management 2.0" ist den beiden Autoren die Neuauflage eines hervorragend konzipierten und von Sachkompetenz überzeugenden Buch gelungen. Das Werk richtet sich an Unternehmen in Industrie und Handel. Auf einer Reise durch alle Abteilungen und Aufgabenbereiche eines Unternehmens werden beispielhaft die dort auftretenden Chancen und Risiken diskutiert. Ein umfangreicher Methodenmix von qualitativen und quantitativen Verfahren eröffnet dem Leser viele Lösungsansätze für seine praktische Tätigkeit. Die unterschiedlichen Methoden - von der Spieltheorie über stochastische Methoden bis hin zu einer großen Palette analytischer Methoden - werden hinsichtlich praktischer Anwendbarkeit priorisiert und im Detail beschrieben. Besonders hilfreich ist dabei auch eine Methodenmatrix zu Beginn des Buches. Die oft schwierige Synthese von Wissenschaft und Praxis ist den Autoren dabei ausgezeichnet gelungen.

Im ersten und einführenden Teil wird Leser mit auf eine kurzweilige Reise über die Entwicklung des Risikomanagements von seinen Wurzeln in der Antike bis zum heutigen Stand der Wissenschaft mitgenommen. Ein weiterer Schwerpunkt des ersten Drittels des Buches liegt auf der Diskussion der Komplexität von Risiken in Industrie und Handel sowie der wert- und risikoorientierten Unternehmenssteuerung. Diese managementorientierte Betrachtung schließt ab mit der Analyse strategischer Chancen- und Risiken von Investitionen. Zur Anwendung vorgestellte Methoden sind hier die Spieltheorie und der Bewertungsansatz der Realoptionen.

Das zweite Drittel widmet sich operativen Chancen- und Risiken im Einkauf und Verkauf von Waren, in der Produktion und dem Personalmanagement. Hier gelangen auch moderne quantitative Verfahren wie der Cash Flow at Risk, EBIT at Risk und Budget at Risk anschaulich zur Anwendung. Im Supply Chain Management wird am Beispiel der Automobilindustrie ein Methodenbaukasten und ein Konzept zum Krisenmanagement vorgestellt. Im Gegensatz zu vielen oberflächlichen und rein verbal ausgerichteten Werken gelingt es den Autoren auch im Bereich des Personalrisikomanagements einen Ansatz zur semi-quantitativen Risikomessung aufzuzeigen, der es später ermöglicht alle Unternehmensrisiken zu einem Gesamtrisikobetrag zu aggregieren.

Das letzte Drittel beinhaltet Kopfarbeit zur Messung aller Chancen und Risiken in den Funktionsabteilungen eines Unternehmens: Finanzielle Risiken, Marken- und Vertriebsrisiken, IT-Risiken und Risiko-Management in Projekten. Hierbei weisen die Autoren auch auf die häufigsten Hürden und Stolperfallen hin und diskutieren die vorhandenen Normen und Standards.

Die praktische Anwendung der in zwölf Kapiteln beschriebenen zahlreichen Methoden und Konzepte wird erleichtert durch ein Glossar und einen umfangreichen mathematischen Anhang von knapp 70 Seiten. Ebenso kann die Anwendbarkeit der zahlreichen Methoden für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche in einer überschaubaren tabellarischen Darstellung verglichen werden. Ergänzende Materialien, Beispiele und ein Diskussionsforum mit den Autoren auf RiskNETwork runden das Werk in sehr praxisgerechter Form ab.

Die Beiträge sind theoretisch fundiert, haben aber die unternehmerische Praxis immer im Blick. Das Buch dürfte Studenten und Wissenschaftler an Hochschulen ebenso ansprechen wie auch das Management in der Praxis. Es ist ein von Anfang an durchdachtes Werk gelungen, das in würdiger Weise dem Ruf der ersten Auflage als Standardwerk des Risikomanagement gerecht wird.

Autor: Prof. Dr. Arnd Wiedemann, Inhaber des Lehrstuhls für Finanz- und Bankmanagement, Universität Siegen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In der Folge der jüngsten Finanzkrise wurden in einer weltweit durchgeführten Studie 350 Manager aus Banken und Versicherungen von der Economist Intelligence Unit zum Thema Risikomanagement befragt. 70 Prozent der Finanzprofis gaben an, dass die jetzt spürbaren Auswirkungen der Finanzkrise mit Lücken im Risikomanagement zusammenhängen. Doch nicht nur Finanzdienstleistungsunternehmen müssen in den nächsten Jahren ihr Risikomanagement professionalisieren.

Auch viele Unternehmen aus den Branchen Industrie und Handel haben in der Zwischenzeit erkannt, dass letztlich der Unternehmenserfolg maßgeblich davon abhängt, dass ein proaktives Risikomanagement die strategische und operative Unternehmessteuerung begleitet. Im Vorwort weisen die Autoren darauf hin, dass Risikomanager zukünftig darauf hinweisen müssen, wenn zwischen dem Willen, Renditechancen zu nutzen, und der Bereitschaft, Risiken vorausschauend einzuschätzen, ein Ungleichgewicht existiert. Risikomanager werden die Ampel auf rot" stellen, wenn ein Abwägen der erwarteten Rendite und der Risiken zum Ergebnis führt, dass das Grundprinzip einer wertorientierten (oder auch nutzenorientierten) Unternehmensführung verletzt wird.

Die Autoren weisen darauf hin, dass viele aktuelle Methoden des Risikomanagements blind sind für die Realität: Auch in den vergangenen Jahren haben sich viele Unternehmen verhalten wie der Autofahrer, dessen Frontscheibe beschlagen ist und der deshalb mit Hilfe des Rückspiegels fährt [...]." In diesem Zusammenhang weisen die Autoren darauf hin, dass Unternehmen eher mit komplexen Netzwerken ohne einfache Ursache-Wirkungs-Logik vergleichbar sind.

Das in der zweiten Auflage erschienene Buch Erfolgsfaktor Risikomanagement 2.0" liefert fundierte Unterstützung zur praktischen (vor allem quantitativen) Umsetzung des Risikomanagement. Der Aufbau des Buches folgt dabei der Aufbau- bzw. Ablauforganisation von Unternehmen. Einen Schwerpunkt bilden die Kapitel Wert- und risikoorientierte Unternehmensführung", Risikomanagement im Einkauf und Verkauf", Risikomanagement in der Produktion" sowie Quantifizierung von Risiken im Finanzbereich". Ein mathematischer Anhang erläutert die wesentlichen mathematischen Werkzeuge, die jeder Risikomanager im Industrie- und Handelsunternehmen beherrschen sollte.

Fazit: Seinem Untertitel Methoden, Beispiele, Checklisten - Praxishandbuch für Industrie und Handel" wird dieses fundierte und umfangreiche Nachschlagewerk in überzeugender Weise gerecht. Im Vergleich zu anderen Werken zeichnet sich dieses Buch durch einen durchgehenden methodischen Tiefgang und eine erfrischend klare und verständliche Sprache aus.
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