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Erfolgs-Gedächtnis: Wie Sie sich Zahlen, Namen, Fakten, Vokabeln einfach besser merken
 
 
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Erfolgs-Gedächtnis: Wie Sie sich Zahlen, Namen, Fakten, Vokabeln einfach besser merken [Gebundene Ausgabe]

Dr. Gunther Karsten , Martin Kunz
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sind Sie vergesslich? Merken Sie sich Namen, Daten oder Fakten nur schwer? Müssen Sie bei Telefonnummern immer zweimal hinschauen? Damit ist jetzt Schluss! Dank der einmaligen Trainingsmethoden von Dr. Gunther Karsten kann jeder die Leistung seiner grauen Zellen um ein Vielfaches steigern - und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Schon nach kürzester Zeit werden Sie sich an Termine oder Pin-Nummern problemlos erinnern - und auch den Einkaufszettel können Sie getrost vergessen. Zahlreiche Übungen und Hilfestellungen ermöglichen die leichte Umsetzung der Memorier-Methoden. Die amüsanten Anekdoten aus dem Gedächtnis-Alltag des Autors lassen auch das Lesevergnügen nicht zu kurz kommen.


Über den Autor

Dr. Gunther Karsten ist vielfacher deutscher Gedächtnismeister, elffacher Gedächtnisweltmeister in Einzeldisziplinen und dreifacher Vize-Gedächtnisweltmeister in der Zehnkampf-Wertung. Im Jahr 2007 errang er zum achten Mal den Deutschen Gedächtnismeistertitel. Er erreichte das höchste Gesamtergebnis in der Geschichte des Gedächtnissports, wodurch er sich auf Platz 1 der Weltrangliste katapultierte. Bei der Gedächtnis-Weltmeisterschaft in Bahrain wurde er „Gedächtnisweltmeister 2007“! Überdies hat er zahlreiche Gedächtnis-Weltrekorde und Guinness-Weltrekorde aufgestellt, zum Beispiel gelang es ihm, in nur einer Minute eine 102-stellige Zahl fehlerfrei zu memorieren oder sich in 30 Minuten eine Binärzahl mit 3570 Stellen einzuprägen. Seine enormen Fähigkeiten beruhen auf Techniken, die er sich vor Jahren selbst angeeignet und stetig weiterentwickelt hat. Er ist ein weltweit gefragter Gedächtnistrainer, aus dessen Trainingskursen bereits mehrere Kinder- und Junioren-Gedächtnis-Weltmeister hervorgegangen sind, sowie die jüngste Abiturientin Deutschlands 2003. Einem breiten Publikum wurde Gunther Karsten durch zahlreiche TV-Auftritte, wie bei Harald Schmidt oder J.B. Kerner, bekannt. In einem spektakulären Live-Auftritt in der RTL-Grips-Show mit Günther Jauch bewies er eindrucksvoll, wie leicht und schnell seine Techniken erlernbar sind: In nur knapp 2 Stunden brachte er Verona Feldbusch zu phänomenalen Mentalleistungen.

Der Wissenschaftsredakteur Martin Kunz ist Leiter des Ressorts Forschung & Technik bei „Focus“ und Autor des Bestsellers „Die Volumetrics-Diät“.

Auszug aus Erfolgs-Gedächtnis von Gunther Karsten, Martin Kunz. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Gedächtnistest: Bestimmen Sie Ihren GQ!

Was ist der GQ - der Gedächtnis-Quotient?

Bevor Sie die Geheimnisse des neuen Lernens kennen lernen und Ihre

Mentalkräfte durch zahlreiche Gedächtnisübungen verbessert haben,

soll ein Eingangs-Gedächtnistest zeigen, auf welchem Niveau Ihre Mental-Power

zu Beginn dieses Buches liegt. Durch zehn Tests, die insgesamt etwa

eine Stunde für die Bearbeitung in Anspruch nehmen, werden Sie Ihren

GQ erfahren. In Anlehnung an den IQ, den Intelligenz-Quotienten, steht

der GQ für den Gedächtnis-Quotienten. In der Tat bildet das Gedächtnis,

unsere Merkfähigkeit, einen Teilbereich der Intelligenz; und so wird

die Gedächtnisleistung auch in fast allen fundierten wissenschaftlichen

Tests zur Bestimmung der allgemeinen Intelligenz gemessen und beeinflusst

den IQ-Wert entsprechend.

Der vorliegende Test hat dagegen zum Ziel, ausschließlich Ihre Gedächtniskapazität

zu messen - Ihren GQ. Somit erfahren Sie am Ende einen den üblichen

IQ-Skalen entsprechenden Wert, zum Beispiel 80, 102 oder 155. Außerdem

können Sie sehen, wie viele Menschen einen geringeren - oder höheren

- GQ haben als Sie. (Auch wenn dieser Test kein wissenschaftlich normierter

Test ist, so ist er doch einerseits an Testfragen standardisierter

Testbatterien angelehnt und beruht andererseits auf den Erfahrungen,

die ich mit Hunderten von Teilnehmern meiner Seminare und Veranstaltungen

gesammelt habe.)

Wenn Ihr Wert deutlich unter 100 oder niedriger als Ihr IQ ist (falls

Sie ihn kennen), seien Sie nicht enttäuscht; vielleicht waren Sie

nicht voll konzentriert oder haben sich zu viel zugemutet - auf jeden

Fall werden Ihnen die in diesem Buch dargestellten Gedächtnissysteme

enorm weiterhelfen!

Am Ende des Buches finden Sie dann einen zweiten, in gleicher Weise

aufgebauten Test, den Sie allerdings erst machen sollten, nachdem

Sie das Buch gelesen und "verdaut" haben, das heißt nachdem Sie die

speziellen Strategien und Techniken im privaten Leben und im Beruf

wo immer möglich erfolgreich eingesetzt haben. Beherzigen Sie diese,

so wird sich beim Abschlusstest Ihr GQ im Geniebereich von deutlich

über 140 befinden!

Bitte beachten Sie: Der Test besteht aus fünf Aufgaben zu je einer

Minute und fünf Aufgaben zu je fünf Minuten. Da es jeweils recht kurze

Testzeiten sind und sich natürlich bei mehr Zeit mehr merken lässt,

ist die exakte Einhaltung der vorgegebenen Memorierzeiten - und Wiedergabezeiten

- unbedingt notwendig, um ein zuverlässiges Ergebnis zu erhalten.

Ferner sollten Sie konsequent den Modus der Punktevergabe für jeden

Test befolgen; ansonsten bekommen Sie ein wenig aussagekräftiges und

verfälschtes Endergebnis!

Unser Gehirn - ein faszinierender Datenspeicher

Nutzen wir tatsächlich nur zehn Prozent unseres Denkorgans?

Gratulation! Sie haben keine theoretische Abhandlung der Hirnforschung

erstanden, sondern einen leicht verständlichen und unterhaltsamen

Schnellkurs zur Steigerung der Gedächtnisleistung. Sie werden dieses

Buch schon nach wenigen Seiten schätzen lernen. Die Techniken und

Strategien, die ich erläutere, sollen Ihnen zu einer Mentalkraft verhelfen,

die Sie bisher für unmöglich hielten. Nach der Lektüre dieses Buchs

werden Sie sich wundern, warum nicht jeder längst mit Gedächtnis-Techniken

arbeitet, denn sie sind der Weg, die faszinierenden Möglichkeiten

unseres Denkorgans auszuschöpfen. Um die Wirkung der Merk-Methoden

besser verstehen zu können, möchte ich kurz auf die Anatomie und Physiologie

des Gehirns eingehen.

Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, der Mensch nutze sein Gehirn

nur zu zehn Prozent, manchmal wird behauptet, es seien sogar nur fünf

Prozent oder lediglich ein Prozent! Meistens entdeckt man solche Zahlen

in Prospekten für Persönlichkeits-, Gehirn- oder Motivations-Trainingsprogramme.

Und sicherlich durchschauen Sie, wie nützlich diese Behauptung ist,

denn sie deckt sich mit den Geschäftsinteressen jedes unseriösen (weil

schlecht informierten oder vorsätzlich schlecht informierenden) Mental-Gurus:

Wer wäre nicht daran interessiert, auch den viel größeren (um 90 bis

99 Prozent), aber anscheinend brachliegenden Teil des Gehirns zu nutzen?

Und so verbreitete sich der Mythos vom ungenutzten Gehirn über die

Jahre, untermauert auch durch eine angebliche Äußerung vom oft falsch

zitierten oder missverstandenen Albert Einstein! Und so werde ich

auch oft gefragt, was man tun kann, um die restlichen 90 Prozent unserer

grauen Zellen in Gang zu setzen. Meine nüchterne Antwort: "Wenn Sie

tatsächlich nur zehn Prozent nutzen würden, wären Sie außerstande,

diese Frage zu stellen!"

Hirnforscher sind einhellig der Meinung, dass wir Menschen nahezu die

Gesamtmasse unseres Gehirns aktivieren. Neueste Analysen von Computertomographie-Bildern

ermöglichen zu fast jedem Areal des Gehirns eine gewisse Zuordnung.

Und längst kann man jedem Menschen mit Hilfe von Tomographen und Hirnstrom-Messgeräten

(EEG) beim Denken zusehen. So fanden Forscher für Dutzende geistige

und körperliche Funktionen entsprechende neuronale Bereiche, die beispielsweise

für die Sprachbegabung oder das Zahlengedächtnis verantwortlich sind.
Zwar existieren auf der Landkarte des Gehirns noch viele weiße Flecken

(ähnlich wie auf dem Globus vor 500 oder 600 Jahren), aber nichts

deutet darauf hin, dass wir seit Jahrmillionen Menschheitsgeschichte

ein Kilogramm nutzlose Hirnmasse mit uns herumschleppen.

Die Erkenntnis, einen rundum vitalen Zentralrechner zu besitzen, sollte

Sie allerdings nicht dazu verleiten, das Buch beiseite zu legen. Ganz

im Gegenteil: Denn genauso wie bei einem Computer können wir (mit

gewissen Einschränkungen - aber dazu später) im Kopf zwischen Hardware-

und Software unterscheiden. Auch ein Computer benötigt alle seine

elektronischen Bestandteile für einen einwandfreien Betrieb, was man

beispielsweise daran sieht, dass er "den Geist aufgibt", wenn ein

winziges Bauteil der Hardware defekt ist. Aber wie effektiv man diese

Hardware nutzt und welche Gesamtleistung der Rechner vollbringt, hängt

von der (meist sehr kostbaren und teuren) Software ab, die installiert

ist!

Nehmen wir einmal an, eine Testperson sollte entscheiden, welcher von

zwei Computern der bessere ist: Auf dem einen läuft eine mickrige

Textverarbeitung, auf dem anderen eine fantastische 3-D-Animation.

Jeder würde wohl letzteren mit Sicherheit für den besseren halten

- obwohl in unserem Gedankenexperiment beide Computer mit identischer

Hardware ausgestattet sind.

Genauso verhält es sich mit unserem Gehirn. Wir benötigen nahezu die

gesamte Struktur unseres Denkorgans zur Bewältigung des Alltags und

der beruflichen Anforderungen. Darüber hinaus bewegen sich die messbaren

Unterschiede im Oberstübchen gesunder Menschen im Übrigen in sehr

engen Grenzen: Unsere Schaltzentrale besteht zu 75 Prozent aus Wasser,

ist etwa 1000 bis 2000 Gramm schwer (Männer haben im Durchschnitt

100 Gramm mehr - aber keine falschen Rückschlüsse daraus ziehen, meine

Herren!). Sie ist aus etwa 300 Milliarden neuronalen Zellen aufgebaut,

dies entspricht einer größeren Zahl als der uns im Universum bekannten

Sterne. Selbst das Gehirn von Albert Einstein, für die meisten Menschen

Inbegriff eines Genies, wies als einzig signifikanten Unterschied

zum "Durchschnittsgehirn" einen leicht vergrößerten Schläfenlappen

auf. Für seine epochalen Errungenschaften reicht diese anatomische

Erklärung jedoch nicht aus. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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