Gekauft habe ich das Buch - wie empfohlen - als Ergänzung zum Klassiker der sachgerechten Verhandlungskunst "Das Harvard-Konzept".
Gelesen habe ich das Buch schon sehr bald unter einem viel breiteren Blickwinkel - nämlich auch als Impuls zum besseren Umgang mit meinen MitarbeiterInnen. Die Anwendung der Impulse im Berufsalltag gibt mir recht...
Das Einleitungszitat vermittelt recht überzeugend den Grundzugang zum Thema: "Wir können unsere Emotionen genauso wenig abstellen wie unser Denken. Die Herausforderung besteht darin, zu lernen, wie wir nützliche Emotionen stimulieren können - bei unseren Verhandlungspartnern genauso wie bei uns selbst"
Zum Inhalt:
I) Emotionen in der Verhandlung
1) Emotionen sind stark, allgegenwärtig und schwer in den Griff zu bekommen
2) Konzentrieren Sie sich auf Grundbedürfnisse, nicht auf Emotionen
II) Emotionen aktiv nutzen
3) Bringen Sie Wertschätzung zum Ausdruck
Erkennen Sie den Wert dessen an, was andere Menschen denken, fühlen und tun, und drücken Sie Ihre Anerkennung aus
4) Schaffen Sie Verdbundenheit
Machen Sie einen Gegner zum Partner
5) Respektieren Sie Autonomie
Vergrößern Sie Ihre Handlungsspielräume, und achten Sie die Autonomie anderer Menschen
6) Erkennen Sie Status an
Respektieren Sie den Rang einer Person, wo immer dies angebracht ist
7) Wählen Sie eine befriedigende Rolle
Und füllen Sie diese Rolle so aus, wie es Ihnen entspricht
III) Fit für die Praxis
8) Emotionale Ausbrüche
Was Sie tun können, wenn es doch zum Eklat kommt
9) Vorbereitung ist alles
Bereiten Sie den Ablauf, die Sachfragen und die emotionale Seite einer Verhandlung vor
10) Emotionen im Ernstfall
Ausführliches Literaturkapitel am Schluss erklärt auch die wissenschaftlichen Hintergründe für die Zugänge zu den einzelnen Kapiteln.
Sachlich fundiert! Praktisch nützlich! Insgesamt empfehlenswert!