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Ein Buch vor allem - aber nicht nur - für Männer, die sich selbst im Weg stehen. Noah Saint John zieht interessante Parallelen zwischen Magersüchtigen und scheinbar ewig Erfolglosen. Er stellt fest, dass vor allem Frauen von der Magersucht betroffen sind und fragt sich, ob und wie dieses Phänomen denn bei Männern zutage tritt und erschafft den Begriff der "Erfolgsmagersucht".
Seiner Meinung nach sind vor allem intelligente und feinfühlige Menschen häufig von dieser Selbstverzehrung und Selbstbehinderung betroffen, obwohl sie alles an Wissen und Fertigkeiten zur Erreichung ihrer Ziele mitbringen. Einige davon legen los, um dann kurz vor dem großen Sieg doch noch aufzugeben. Allen gemeinsam ist, dass sie - trotz scheinbar vorhandenem Selbstbewußtsein - sich niemals wirklich die Erlaubnis für ihren Erfolg gegeben haben. (Vielleicht im Sinne unbewußter Glaubenssätze oder Verstrickungen?)
Deshalb ist dem Autor zufolge bei diesen Menschen auch der Einsatz von Affirmationen nutzlos, da sie in ihrem Innersten den Erfolg irgendwie zu vermeiden suchen. Er rät daher zum Einsatz von Afformationen und versteht darunter bestärkende Fragen, z.B. "Warum bin ich so erfolgreich? Warum bin ich so beliebt?" Das Denken wird so auf die Suche nach positiven Antworten geschickt, anstatt trotzig auf "chaka, du schaffst es!" zu reagieren. Ein sehr interessantes Buch, das zum Weiterdenken anregt.
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