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Erfindungen der Natur: Bionik - Was wir von Pflanzen und Tieren lernen können Taschenbuch – 1. Oktober 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499620243
  • ISBN-13: 978-3499620249
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 320.588 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bionik ist eine der aufstrebenden Wissenschaftsdisziplinen unserer Zeit. Kein Wunder, wird doch immer mehr deutlich, dass wir von den über Millionen von Jahren entwickelten Erfindungen der Natur viel lernen können. Ob Ultraschall von Fledermäusen oder Elektroortung von Fischen, Termiten-Klimaanlagen oder Reparaturmechanismen von Pflanzen: In Informatik, Medizintechnik, Flugzeugbau und Architektur beispielsweise werden immer mehr bionische Erfindungen umgesetzt.

Wie aufregend, spannend und manchmal auch kurios die Wege der Bionik waren und sind, das zeigen die Autoren dieses Buches anhand vieler Beispiele. Dabei gelingt ihnen das Kunststück, ihre Themen ebenso umfassend wie verständlich und amüsant darzustellen. Bloßes “Abgucken” bei der Natur, das wird dabei schnell deutlich, bringt nur selten umsetzbare Erkenntnisse. Entdecken, Entschlüsseln, Übertragen, Anwenden -– das ist der spannende und oft mühsame Weg, den man in der Bionik geht. Und dazu gehört mehr als Wissenschaft, wie die Autoren aus eigener Erfahrung wissen: Auch an der intensiven Beschäftigung beispielsweise mit Patentrecht und Industrieprozessen kommt man nicht vorbei. Einer der Autoren, Wilhelm Barthlott, hat den gesamten Weg von der Entdeckung bis zur industriellen Anwendung erfolgreich beschritten -– mit dem bekannten Lotus-Effekt, der heute beispielsweise in Fassadenfarben und Imprägnierungssprays für selbstreinigende Oberflächen sorgt.

Dieses Buch erzählt unterhaltsam und zugleich sehr detailliert von den Wegen bionischer Forschung, von Forschern, Entdeckungen, Vorbildern der Natur und technischen Umsetzungen. Viele “Paradebeispiele” der Bionik -– wie die Haihaut, der Lotus-Effekt oder die Haftkraft von Gecko-Füßen -– werden hier endlich einmal ausführlich erklärt. Und zwar so, dass man sie auch ohne Vorkenntnisse verstehen kann. Spannend, informativ, amüsant: Wer etwas über den aktuellen Stand der Bionik wissen möchte, sollte zu diesem Buch greifen. -- Gabi Neumayer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Zdenek Cerman, geboeren 1972, Studium der Biologie an der Universität Bonn und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen. Seit 2001 Koordination der Arbeitsgruppe Bionik und seit 2004 Leitung der Fachgruppe «Industrielle Umsetzung» im nationalen Bionik-Kompetenznetz (BIOKON). 2005 einer der Gewinner des BMBF-Wettbewerbs «Bionik – Innovationen aus der Natur».

Wilhelm Barthlott, geboren 1946, Studium der Biologie, Chemie und Physik in Heidelberg. Professor für Botanik, Leiter des Nees-Institutes für Biodiversität der Pflanzen und Direktor der Botanischen Gärten der Universität Bonn. Arbeitsgebiete Evolution der Blütenpflanzen, Tropische Biodiversitätsforschung sowie pflanzliche Grenzflächen und ihre biomimetische Anwendung. Für die Entdeckung der Funktionsweise und die technische Umsetzung der selbstreinigenden Lotus-Oberflächen erhielt er zahlreiche Preise (u. a. Karl-Heinz-Beckurts-Preis 1997, Philip-Morris-Forschungspreise 1999, Deutscher Umweltpreis 2000). Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz, der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften Düsseldorf und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Jürgen Nieder, geboren 1955, Studium der Biologie und Promotion in Zoologie an der Universität Bonn. Arbeitet in der Erwachsenen- und Lehrerfortbildung und ist außerdem am Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen als Koordinator der Arbeitsgruppe Epiphyten tätig. Fachpublikationen zu Ökologie und Verhalten von Fischen, Biodiversität von Epiphyten, Biologiedidaktik und Bionik.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 18. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Die Bionik ist die Wissenschaft der Nachbildung natürlicher Systeme. Diese künstlichen Systeme gleichen in charakteristischen Eigenschaften den natürlichen oder sind ihnen analog.
Die Definition wurde 1958 erstmals dargelegt, und zwar bezeichnenderweise von einem Militär. Denn in den Anfängen und erst recht in der modernen Bionik sind die Militärs meist die Auftrag- und Geldgeber.
So sind Untersuchungen an natürlichen Oberflächen (Kapitel I, S. 27-78) auf vielfältige Weise interessant. Die Nachbildung der Oberflächenstruktur von Mottenaugen etwa ist eine Möglichkeit, deren sehr geringe Reflexion technisch einzusetzen. Beispielsweise werden transparente Abdeckungen von Autoprojektoren dadurch entspiegelt (die 8% Reflexion einer Glasscheibe werden auf unter 1% reduziert). Mit Hilfe der Nachbildung der Oberflächen einer Lotus-Pflanze können Behälter mit klebrigsten Flüssigkeiten restlos entleert werden.
Neben zahlreichen Beispielen die Welt der Oberflächen betreffend, werden die tierischen Sinne und ihre Möglichkeiten für technische Errungenschaften ausführlich erläutert (Kapitel II, S. 79-108).
Weitere Schwerpunkte des Buches sind gewachste Oberflächen (Kapitel III, S. 109-158) sowie das Phänomen des Fliegens und ihre Umsetzung und Nutzung (Kapitel IV, S. 159-194) - wir lernen Beispielsweise, was ein Pelikan mit einem Airbus gemein hat.
Es folgen die technischen Verbesserungen, die durch die Erforschung des Schwimmens in der Natur möglich sind (Kapitel V, S. 195-236) und die Robotik, also die Nachbildung von tasten, krabbeln und laufen durch technische Apparate (Kapitel VI, S. 237-258).
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "asolga" am 9. November 2005
Format: Taschenbuch
In dem Taschenbuch „Erfindungen der Natur“ von Cerman, Barthlott und Nieder geht es um ein noch relativ junges Forschungsgebiet, die Bionik. Zu Beginn erfährt der Leser eine Menge interessanter Dinge über die Wurzeln dieser interdisziplinär arbeitenden Wissenschaft und ihren geschichtlichen Hintergrund. Unter anderem wird hier erklärt, woher eigentlich die Idee stammt, das Frühstücksei mit einem (meist) präzise arbeitenden Streuwerkzeug zu verfeinern. Außerdem wird gleich zu Anfang betont, was „echte Bionik“ ausmacht: nicht das simple Kopieren der Natur, sondern das Verstehen natürlicher Phänomene und deren anschließende Umsetzung in technische Lösungen.
Im Verlauf des Buches werden sämtliche bedeutende Bioniker (insbesondere aus Deutschland) mit ihren Forschungsschwerpunkten vorgestellt und ihre zum Teil herausragenden Leistungen sehr anschaulich dargelegt. Alle wichtigen Themenkomplexe in der Bionik finden Berücksichtigung. So wird gezeigt, was Solarzellen von Motten „lernen“ können, weshalb Geckos nicht von der Wand fallen und was der neue Airbus A380 mit dem Pelikan gemeinsam hat. Kleine Exkurse, z.B. zur Entwicklung des Raterelektronenmikroskops, liefern zusätzliche interessante Informationen und lockern das Buch auf. Komplexere Zusammenhänge, wie das Prinzip der Finite-Element-Methode, werden so anschaulich erklärt (Goudastück), dass sie auch für den Laien verständlich sind. Das Buch schließt mit einer verallgemeinerten Vorgehensweise in der Bionik, in deren Zusammenhang auch auf die so wichtigen patentrechlichen Belange eingegangen wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan Kleiber HALL OF FAME REZENSENT am 30. Juli 2007
Format: Taschenbuch
°
"Erfindungen der Natur" zählt ganz sicher zu den besten Sachbüchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Sehr gelungen finde ich die Mischung aus wissenschaftlichem Anspruch und dem Ziel, selbst komplexere Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Das Autorenteam gibt dabei einen breit gefächerten Überblick über biologische Prinzipien, Mechanismen und Techniken, die sich im Lauf der Evolution im Tier- und Pflanzenreich entwickelt und bewährt haben. Allein das ist schon lesenswert für alle Biologie-Interessierten. Die Erforschung dieser natürlichen Strategien und deren Anwendung auf menschliche Probleme scheinen auf der Hand zu liegen. Erstaunlich ist es daher, dass manche Erkenntnisse noch relativ neu sind und einiges noch gänzlich unerforscht ist. Auch hier gehen die Fortschritte in der Forschung eben einher mit der technischen Weiterentwicklung der Untersuchungswerkzeuge. Ein super spannendes, absolut lesenswertes Buch.

~
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Demetrius am 21. November 2005
Format: Taschenbuch
Bionik ist ein außerordentlich spannendes Thema. Lösungen aus der Natur werden auf technische Fragestellungen übertragen und nach Möglichkeit in Produkte umgesetzt (was häufig nicht so einfach ist). Den Klettverschluss kennt jeder, aber es gibt noch eine Fülle anderer Anwendungen, die in diesem Buch vorgestellt werden. Das erste bionische Patent wurde - wie wir hier erfahren - für einen Salzstreuer erteilt, der nach dem Vorbild der Mohnkapsel für gleichmäßige Streuergebnisse sorgen soll. Haben sich die Autoren vielleicht auch von der Natur anregen lassen? Ihr Buch ist jedenfalls ausnehmend gut gelungen, ich würde sagen, es setzt Maßstäbe. Denn die Materie ist sehr komplex, es gibt wohl keinen Wissenschaftszweig, der so interdisziplinär ausgerichtet ist wie die Bionik. Den Autoren gelingt es, mit einer beeindruckenden Souveränität in das Thema einzuführen, Probleme auf den Punkt zu bringen (z.B. militärische Forschung, "zu gutes" Image der Bionik, fehlende Grundlagenforschung), vielfältigste Anwendungsbeispiele vorzustellen - und zwar so, dass sie sehr gut verständlich sind. Und schließlich gefällt mir auch die Art, wie die Autoren schreiben: klar, anschaulich, präzise, unaufgeregt und dabei noch amüsant. Ich finde, SO sollten Sachbücher sein - nicht nur über die Bionik. Auf eine angenehme Art unaufgeregt. Das Buch zeigt, dass man ein Thema nicht marktschreierisch verkaufen muss - damit tut man dem Thema nämlich keinen Gefallen. Und auch dem Leser nicht, der schlecht informiert wird. Daher wünsche ich diesem Buch viele, viele Leser.
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