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Die Erfindung des Lebens. Roman Taschenbuch – 11. April 2011


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Taschenbuch, 11. April 2011
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 592 Seiten
  • Verlag: btb (11. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442739780
  • ISBN-13: 978-3442739783
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (129 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.114 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Für Die Erfindung des Lebens hat der Kölner Autor Hanns-Josef Ortheil eigentlich nicht viel erfinden müssen. Denn die Eckdaten des Romans sind seinem eigenen Lebensweg entsprungen. Hierzu gehört vor allem der Umstand, dass seine Mutter, die zwei Totgeburten hatte und zwei ihrer Kinder im Zweiten Weltkrieg verlor, nach dem Tod eines der beiden im Granathagel ihre Stimme verlor. Ortheil, nunmehr Einzelkind, konnte nach eigenen Angaben erst mit sieben Jahren sprechen und kommunizierte mit der Welt nur mit Hilfe des Klaviers, das er schon als Vierjähriger zu spielen lernte; sein erster Satz soll "Gib mal her" gewesen sein. Und genau darum geht es im autobiografischen Roman Die Erfindung des Lebens: um die Aneignung – Erfindung – einer Welt und eines Daseins, die sich vor allem der (spät gewonnenen) Sprache verdankt.

Wie sein Autor, so bleibt auch dessen Alter Ego Johannes im Roman nach dem Verlust der Sprache durch die Mutter stumm. Ausgeschlossen von der Welt der Anderen, erfindet er sich einen Freund, stets bedacht darauf, alles weitere Unglück von der Mutter fernzuhalten. Durch die Macht der Musik und dank eines bedingungslos liebenden Vaters eröffnet sich dem Helden das Universum der Dinge dennoch, zuletzt, als Schriftsteller, vor allem in Rom, wohin auch Ortheil einst in seiner Jugend ging. Und am Ende – wie selten in der deutschen Literatur, und wie schön deshalb einmal davon zu lesen! – gibt es ein Happyend und alles, oder doch das meiste wird gut.

Die Erfindung des Lebens ist eine Art nachbürgerlicher Bildungsroman, die Entwicklungsgeschichte eines Antibürgers, der durch Liebe, Schreiben und Musik zu sich selbst finden kann. Ein bewegendes, ein wichtiges Buch. Wenn es den Lebensweg Ortheils nicht gegeben hätte, so müsste man ihn auf diese Weise für die Literatur erfinden. -- Stefan Kellerer

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Hanns-Josef Ortheil hat den Roman seines Lebens geschrieben ..." (Titel, Thesen, Temperamente)

"Ein überwältigendes Buch, das ich geradezu verschlungen habe." (Giovanni di Lorenzo, 3 nach 9)

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177 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT am 5. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Kindheitserlebnisse - oft sind sie Traumata, Katastrophen, die einen Menschen für ein ganzes Leben prägen. So mag es dem 1951 in Köln geborenen Hanns-Josef Ortheil gegangen sein, so geht es in jedem Fall der Hauptfigur seines neuen Romans "Die Erfindung des Lebens".

Dieser stark autobiographisch inspirierte Roman ist die Geschichte eines Kindes, eines jungen Mannes, der seit frühesten Jahren stumm ist. Stumm ist auch seine Mutter, zu der er eine fast symbiotische Beziehung hat. Das wiederum hat eine furchtbare Vorgeschichte. Im Zweiten Weltkrieg sterben zwei Brüder von Johannes, zwei weitere bei der Geburt. Von da an verweigert sich die Mutter dem Leben und der Sprache - und der Sohn tut es ihr gleich. "Die Vergangenheit" war stets "gegenwärtig in Mutters Stummsein".

Deshalb gab es auch keine Außenwelt, in der und mit der man sich verständigen könnte. Der Vater tat zwar alles, um beiden das Leben erträglicher zu machen, aber .... Und so kann der Junge später nur konstatieren, dass er in seinen frühen Jahren "in einer Art verschwiegenem Geheimbund" gelebt hat. Seine "Wahrnehmungen hatten etwas von skurillem Autismus". Dass es in der Folge nicht zu einem "Idiotendasein" gekommen ist, verdankt der Jungen einem Klavier, das von nun an "über mein ganzes weiteres Leben entschied". Johannes heißt der Stumme von Köln, was im Hebräischen bedeutet: Gott hat mir Gnade erwiesen. Und in der Tat ... Johannes hat sein Leben neu erfunden.

Die Geschichte dieses Lebens mit Katastrophen und Sternstunden erzählt Hanns-Josef Ortheil im Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart.
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169 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Petra Ruperti am 20. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Als begeisterte Leserin von Ortheils Büchern habe ich seinen neuen Roman gleich bei Erscheinen gekauft. Ich habe mir ein ganzes Wochenende für die Lektüre Zeit genommen, ich habe kaum etwas anderes getan, als diesen Roman zu lesen. In meinen Augen ist 'Die Erfindung des Lebens' nun das Erschütterndste und Überwältigendste, was dieser wunderbare Schriftsteller bisher geschrieben hat. Vielleicht liegt das daran, dass es sich um seine Kindheits- und Jugendgeschichte handelt und damit um die Geschichte eines stummen Kindes, das zusammen mit seiner stummen Mutter in einer engen Symbiose aufwächst. Durch das Klavierspiel und seinen couragierten Vater lernt es erst schreiben, dann sprechen und nabelt sich Schritt für Schritt von den gleichwohl geliebten Eltern ab. Ein großer Bogen wird dabei von den fünfziger Jahren bis in die Gegenwart geschlagen, in der wir dem Erzähler dieses Romans in Rom begegnen, wo er sich eine kleine Wohnung genommen hat, um genau diesen Roman zu schreiben. Wie Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergehen, wie sich ein ganzes Leben allmählich erhellt ' das alles wird intensiv erlebbar durch eine Sprache, wie sie gegenwärtig kein anderer deutscher Schriftsteller schreibt: klangvoll, musikalisch, sinnlich, ja geradezu betörend. Dieser Roman hat mich mitgenommen und berührt wie kaum ein anderer zuvor, keines seiner leuchtenden, magischen Bilder werde ich je wieder vergessen. Darüber hinaus hat er mir aber auch geholfen, mich wieder genauer an die eigene Kindheit zu erinnern, in die ich während des Lesens wie durch einen geheimen Zauber immer tiefer eintauchte.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. August 2011
Format: Taschenbuch
Musik hat etwas Heilsames, besonders, wenn man sie selbst macht. Das ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen. Und die Musik hat eine enge Verbindung zur Sprache.
Johannes, das Alter Ego des Autors in diesem Buch, erlebt das am eigenen Leib. Die Musik holt ihn aus seiner Stummheit, aus seiner Außenseiterposition, aus seiner Isolation.
Johannes wächst in einer engen Symbiose mit der Mutter auf, die sich nach dem Verlust ihrer anderen vier (!) Söhne wie eine Ertrinkende an ihn klammert. Keinen Schritt kann er allein machen, keine Freundschaften zu Gleichaltrigen aufbauen, nicht selbständig werden. Die Mutter ist nach dem letzten Todesfall verstummt, und Johannes wird aufgrund der engen Bindung ebenfalls stumm. Mutter und Sohn brauchen die Sprache auch gar nicht, sie verstehen sich aufgrund der Nähe zwischen ihnen ohne Worte.
Johannes verbringt die Tage überwiegend mit seiner Mutter in der elterlichen Wohnung. Beide lesen viel, so dass er sich die Sprache durchaus aneignet, er spricht sie nur nicht. Seine Art, sich auszudrücken, ist die Klaviermusik.
Schließlich gelingt es dem Vater, die ungesunde Symbiose zu beenden und es seinem Sohn zu ermöglichen, seine musikalische Begabung ausbilden zu lassen. Johannes ist ein großes Talent und wird an einem angesehenen Internat angenommen. Aber da kommt es erneut zu Problemen.
Schließlich scheitert die Pianistenkarriere an einer Sehnenscheidentzündung und Johannes wird zum Schriftsteller.
Er hat seine Sprache gefunden, und es ist eine sehr reiche Sprache. Gefühlvoll und sensibel schildert Ortheil diese ungewöhnliche Kindheit.
Besonders die Verzweiflung der Mutter und das Einfühlungsvermögen des Vaters werden plastisch. Und auch die Hochs und Tiefs von Johannes sind nachvollziehbar.
Ich fand dieses Buch überwältigend und einfach großartig.
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