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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein herausragender Roman aus längst vergangener Zeit,
Von j_marquardt80@hotmail.com (Greifswald, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Erec (Taschenbuch)
Hartmanns "Erec" gilt als erster Artusroman in deutscher Sprache: Der tapfere Ritter Erec begibt sich mit seiner schönen Frau Enite auf gefährliche Aventiure, um seine verlorene Ehre wiederzuerlangen.Virtuos erzählt,handlungsstark und mitunter ironisch gefärbt, vermag dieser Roman auch heutige Leser zu unterhalten und gleichzeitig einen Einblick in mittelalterliche Denkmuster zu geben, die uns sicherlich skurril anmuten. Die Übertragung ins Neuhochdeutsche, die analog auf der rechten Seite steht, bleibt nah am Text. Dennoch empfehle ich, sich auf die mittelhochdeutsche Sprache einzulassen, die keine Fremdsprache ist, die uns nur fremd geworden ist.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannender Artusroman auch für Laien,
Von
Rezension bezieht sich auf: Erec (Taschenbuch)
Hartmann von Aue schuf mit dem Erec" den ersten deutschen Artusroman nach französischem Vorbild und beschäftigt bis heute die Germanisten. Aber obwohl ich die Geschichte um Erec und Enite tatsächlich nur aufgrund des Besuchs eines entsprechenden Seminars gelesen habe, möchte ich mich dem Buch in dieser Rezension mal von der nicht-wissenschaftlichen Seite nähern:Dem mittelhochdeutschen Text wird in dieser Ausgabe eine neuhochdeutsche Übersetzung gegenübergestellt, sodass auch Laien - zu denen ich mich durchaus auch noch zählen darf - den Roman mühelos lesen können. Überrascht war ich zudem, dass sich die Übersetzung nicht etwa völlig fremd liest, sondern dass das Buch durchaus zu fesseln weiß. Nach der Vorstellung des jungen Erec führt Hartmann von Aue durch eine Reihe von Abenteuer, die durchaus bis heute spannend zu lesen sind. Bisweilen drängte sich mir der Gedanke auf, dass der Erec" nicht weit von heutigen Fantasy-Romanen entfernt ist. Der besondere Reiz aber liegt eben in der Tatsache, dass es sich hier um ein Original" handelt, was das Lesen für mich nur noch spannender gemacht hat. Jedenfalls habe ich über die Lektüre erst mein Interesse gefunden, mich eingehender mit dem Buch und dem Mittelalter zu beschäftigen. Hierzu empfehle ich Höfische Kultur" von Joachim Bumke - wohl das Standartwerk auf dem Gebiet und ebenfalls alles andere als spröde Universitätsprosa. Fazit: Bis heute bietet der Erec" Hartmanns von Aue gute Unterhaltung und lässt sich leicht und angenehm lesen. Vorwissen wird meiner Meinung nach nicht benötigt, um der Geschichte zu folgen. Für ein tieferes Verständnis für das Mittelalter und die damaligen Gepflogenheiten empfiehlt sich allerdings schon weiterführende Literatur. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abenteuer eines mal eher unbekannten Artusritters,
Rezension bezieht sich auf: Erec (Taschenbuch)
Ich muß ehrlich gestehen, dass ich mir das Buch nur für die Uni gekauft habe. Ein Hang zum Mittelalter und zu Rittersagen war zwar da, doch Erec gehört nun nicht gerade zu den Artusrittern, die jeder sofort kennt, wie Lanzelot oder auch Iwein und doch geht es hier um einen interessanten Ritter, sowohl für Laien, als auch für Germanisten.Ich beginne mal mit den Laien. Diese haben hier eine Sage über einen sehr jungen Ritter und seine wunderschöne Frau (Enite), die sich beide noch im Leben beweisen müssen. Diesmal ist es kein Ritter, der seine Frau zu Hause lässt und alleine auf Abenteuer auszieht, sondern einer, der seine Frau mitnimmt und sich doch auch mal von ihr helfen lässt. Für Laien ist es auch sehr schön, dass die Übersetzung doch sehr nahe am Mittelhochdeutschen ist und von daher kann man so auch einen Einblick in die Sprache und Schriftkultur des Mittelalters bekommen. Für Germanisten wird es spannend, da Erec der einzige Artusroman ist, der sehr schön den doppelten Kursus aufzeigt. Erec geht den Weg zweimal und schafft es so immer weiter zu reifen, bis er letztendlich als guter König nach Karnant zurückkehren kann. Dies hat man in der Form und Klarkeit in keinem anderen Artusroman. Hartmann von Aue hat damit ein wahrlich großes Werk geschaffen und es wird in diesem Buch ausreichend gewürdigt. Die Behutsame Anpassung der Übersetzung fällt nicht arg ins Gewicht und selbst die Übersetzung ist daher sehr dicht am Original geblieben. Dieses Buch wird die Massen auch noch in Jahren, wenn nicht sogar Jahrhunderten zu fesseln wissen und sollte daher in keinem Bücherregal fehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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