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Produktinformation
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In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Extremer Suchtfaktor...,
Von Ramona Nicklaus "kielfeder.bplaced.net" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Erebos: Thriller (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:Erebos ist ein Spiel. Es beobachtet dich, es spricht mit dir, es belohnt dich, es prüft dich, es droht dir. Erebos hat ein Ziel: Es will töten. Extremer Suchtfaktor... Nick beobachtet die versteckte Übergabe von kleinen, unscheinbaren Päckchen schon seit ein paar Tagen. Er will unbedingt wissen, was sich dahinter verbirgt, doch niemand will ihm Rede und Antwort stehen. Die Eingeweihten kapseln sich ab und lassen niemand Unwissenden an sich heran. Bis auch Nick eines Tages in den Besitz des geheimnisvollen Etwas´ kommt. Es ist eine schlichte, kopierte CD. Nick installiert es und findet darauf ein Spiel: Erebos. Gegen seinen Willen nimmt ihn das Spiel gefangen und es fasziniert ihn so sehr, dass er sich fortan auf einem wackligen Lügennetz bewegt. Wird Nick sich dem Reiz des Spiels wieder entziehen können? Wird er es schaffen, das Geheimnis hinter Erebos zu lüften? Genau so, wie das Spiel Nick in seine Fänge bekommt, hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen. Ich war für kurze Zeit mit der Sucht infiziert und musste das Buch einfach immer weiter lesen! Dieses Buch hatte viele Reize, die mich immer wieder zurück in diese Welt haben gleiten lassen: Ungeheure Spannung, Interesse an der Auflösung und vor allem auch an dem geheimnisvollen Computerspiel, welches scheinbar alles über seinen jeweiligen Spieler zu wissen scheint. Es ist sogar so intelligent, dass es auf die unterschiedlichsten Fragen unterschiedlich antwortet. Die Sprache war sehr angenehm. Ein großer Teil spielt natürlich auch in der virtuellen Welt von Erebos, was mir jedoch irgendwann kaum mehr aufgefallen ist. Ursula Poznanski hat in die Welt so viel Lebendigkeit einfließen lassen, dass es sich auch einfach um einen guten Fantasy Roman handeln könnte. Zu Beginn erklärt sie noch ein wenig, mit welchen Tasten Nick dieses und jenes mit seiner Spielfigur machen kann, doch irgendwann hört das einfach auf. Das ist natürlich sehr angenehm, denn wer möchte sich über 200 Seiten durch Tastaturnamen lesen? Es ist alles fließend miteinander verwoben, was das Lesen nur noch reizvoller macht! Meiner Meinung nach ein absolut empfehlenswertes Buch, für Jung und Alt gleichermaßen! Ein wahnsinnig spannender Roman, mit einem sehr hohen Suchtfaktor! Dagegen wird sich niemand erwehren können... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
174 von 189 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tritt ein. Oder kehr um. Dies ist Erebos.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Erebos: Thriller (Taschenbuch)
Ich schreibe diese Rezension im Wissen, dass ich einer gefährlichen Spezies Buch in die Falle gegangen bin. Ich wollte rechtzeitig aufhören. Ich wollte es wirklich. Doch das Buch war stärker. Ich hielt meine Augen mit Gewalt offen, ich vergaß, zu essen, vergaß, zu trinken, folgte den Anweisungen der Autorin und erwischte mich sogar dabei, wie ich googelte, ehe es die Protagonisten taten. Ich war ein Junkie, ich war für die Welt verloren. Denn ich las EREBOS!"Was kann sie denn, die Realität? Hungrig machen, durstig, unzufrieden. Sie verursacht Schmerzen, sie schlägt mit Krankheit um sich, sie gehorcht lächerlichen Gesetzen. Vor allem aber ist sie endlich. Immer führt sie zum Tod. Was zählt und Kraft hat, sind andere Dinge: Ideen, Leidenschaften, sogar Wahnsinn. Alles, was sich über die Vernunft emporhebt. Ich entziehe der Realität meine Zustimmung." Dieses Zitat spricht die innersten Zusammenhänge von Erebos an. Ohne zu viel zu verraten, genau um diese Themen geht es. Es geht um Realität, Realitätsverlust und um den Tod. Held der Geschichte, und einer der alles durchlebt, den Zweifel, das Abenteuer, die Reue, die Vernunft, ist Nick, ein Schüler, der eigentlich ganz normal ist, sich für seine Freunde, Basketball, ein Mädchen und eine Rockband interessiert. Doch er erlebt, wie etwas sein Umfeld verändert und will wissen, was. So kommt er an eine DVD mit einem Computerspiel namens Erebos. Und katapultiert sich mitten in eine Geschichte, wo Spiel und Realität sich gefährlich vermischen. Erebos ist ein Jugendbuch und ist es ebenso wenig wie Harry Potter, denn ich habe alles, wirklich alles liegen und stehen lassen, um zu erfahren, wie es weiter geht. Der Spannungsbogen, den Ursula Poznanski aufbaut, ist extrem kunstvoll, die Übergänge zwischen den Ebenen so fließend wie in der Geschichte und ihre Figuren sind voller Leben. Seit dem Tag nach dem Erscheinen von Deathly Hallows habe ich nicht mehr so bedingungslos durchgelesen, so heftig mitgefiebert und mich so gerne überraschen lassen wie von dem, was hier geboten wird. Erebos ist nicht nur ein Buch. Es ist auch nicht nur die Verarbeitung eines Themas, das höchst aktuell und höchst wichtig ist. Es ist in erster Linie Stoff für alle Büchersüchtigen, Nachtdurchleser, Seitenverschlinger und Geschichtenfresser und ich möchte jeden, der nun Anlass sieht, sich darauf einzulassen, eindringlich warnen: Erebos ist ein Spiel. Es beaobachtet dich, es spricht mit dir, es belohnt sich, es prüft dich, es droht dir. Erebos hat ein Ziel: Es will gelesen werden! :-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender und moderner Jugend-Thriller,
Von
Rezension bezieht sich auf: Erebos: Thriller (Taschenbuch)
Auf einer Londoner Schule zieht ein besonderes Computerspiel seine Kreise: Erebos, ein Fantasy-Rollenspiel, dass den Kids erlaubt in eine wirklich umfangreiche und fantastische Welt einzudringen. Das Besondere daran: Erebos scheint mehr über die Welt außerhalb des PCs zu wissen, als man annehmen möchte. Als der Protagonist Nick Dunmore zum Spiel eingeladen wird, beginnt er schon nach kurzer Zeit süchtig danach zu werden. Sein Leben dreht sich nur noch um den spielsteuernden Boten und den Kampf gegen die Finsternis. Bis er eines Tages einen Auftrag bekommt, den er in der realen Welt auszuführen hat, und der einen gehörigen Schritt zu weit geht.Ich muss ehrlich sein: Nach 20 Seiten hätte ich das Buch beinhart zur Seite gelegt und mich mit etwas anderem beschäftigt. Grund dafür ist der ziemlich knappe und relativ einfache Schreibstil, der vermutlich wegen dem Etikett "Jugendbuch" sich nicht traut etwas schärfer und knackiger zu sein (dabei kann man den Jugendlichen weit mehr zutrauen). Allerdings entpuppt sich genau diese Sprache nach weiteren 50 Seiten als gelungenes Transportmittel um die im Buch beschriebenen Spielvorgänge zu schildern. Und ab da fiel es mir sogar schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ursula Poznanskis Jugend-Thriller lebt vor allem von einem: Der unglaublich detaillierten und fantasiereichen Darstellung der Computerspielwelt. Es ist schon beeindruckend, mit welchen Ideen und Konzepten sie ein Spiel gestaltet, dass es so wohl nie geben wird. Die erste Hälfte des Buches befindet man sich auch fast ausschließlich im Spiel, und genau wie Nick Dunmore möchte man zu Beginn eigentlich mehr von Erebos erleben, als von dem ganzen Drumherum in der realen Welt. Sehr gelungen ist dann der Bruch nach ca. zwei Drittel der Handlung. Da beginnt dann die Ermittlung und der eigentliche Thrill. Wieso kann sich ein fünfzehnjähriger Junge, der nur ein tolles Computerspiel zocken wollte nicht mehr seines Lebens sicher sein? Wie weit reichen die Finger des Boten in die reale Welt und steckt da mehr dahinter? Hier gewinnt die Handlung unglaublich an Fahrt und lässt die letzten Seiten wie im Fluge verstreichen. Die Auflösung ist dann doch sehr originell und sogar etwas anrührend. Löblich finde ich die Erwähnungen zu aktuellen Online-Medien wie deviantart und Facebook. Das gibt dem ganzen eine ziemliche Frische und zeigt, dass sich die Autorin durchaus eingehend mit der ganzen Thematik beschäftigt hat. Wer sich an der etwas zurechtgeschnittenen Sprache nicht stört und sich für die spannende und detailreiche Spielwelt interessiert, kann bedenkenlos zugreifen und wird mit Sicherheit gut unterhalten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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