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Erdsee Gebundene Ausgabe – 1995

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 712 Seiten
  • Verlag: Weitbrecht Verlag (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522718607
  • ISBN-13: 978-3522718608
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (102 Kundenrezensionen)
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Bei manchen Büchern bleibt auch viele Jahre nach dem Lesen, wenn Einzelheiten der Handlung und der Personen längst vergessen sind, der tiefe Eindruck einer bestimmten Atmosphäre bestehen -- einer bestimmten Stimmung, die durch das Buch erzeugt wurde. Der Erdsee-Zyklus von Ursula K. Le Guin könnte eines dieser Bücher sein. Vielleicht läßt sich ein solches Leseerlebnis -- fünfzehn Jahre nach dem ersten Erscheinen der Ausgabe -- jetzt mit dem neu erschienenen Sammelband wiederholen?

Tatsächlich macht die Sprache zunächst eher den Eindruck eines Jugendbuches. In schlichten Bildern wird die Geschichte des Jungen Sperber erzählt, der auf der Insel Gont inmitten der Inselwelt Erdsee aufwächst. Als seine ungewöhnlichen magischen Fähigkeiten entdeckt werden, schickt man ihn auf die Zauberschule der Insel Rok. Dort entfesselt er in einem kindischen Zweikampf das namenlose Böse, das erst wieder gebannt werden kann, wenn sein wahrer Name gefunden wird. Jene wahren Namen der Ursprache sind es, die den Zauberern Macht über Dinge, Menschen und Naturgewalten verleihen. Mit dieser Macht heilen sie Dorfziegen, gebieten über Wind und Regen und hüten das empfindliche Gleichgewicht der märchenhaften Inselwelt.

Nachdem Sperber im ersten Band seine eigene Macht kennengelernt hat, begegnet er im folgenden der jungfräulichen Priesterin Tenar im dunklen Labyrinth von Atuan. Im dritten Band ringt er als ehrfurchtgebietender Erzmagier um die Rettung von Erdsee, bis er schließlich wieder der ehemaligen Priesterin Tenar begegnet, die auf ihre ganz eigene Art die Welt rettet, abseits von Ruhm und Heldentaten.

Mit ihrer einfachen und wunderschönen Sprache trifft Le Guin mitten ins Herz. Die Handlung ist geradlinig, in keinem der Romane findet man mehr als eine Handvoll wichtiger Personen, und doch wirkt die kraftvolle und unaufdringliche Symbolik der Geschichte, die fast greifbare Präsenz der beschriebenen Welt wie ein Rausch auf die Sinne. Keine Frage, Erdsee gehört zu den wenigen wirklich großen Büchern der Fantasy -- damals wie heute. --Birgit Will -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ursula K. Le Guin, geboren 1929 in Kalifornien, ist die unbestrittene Großmeisterin der Fantasy-Literatur und wurde für ihre Romane und Erzählungen mit über vierzig Preisen ausgezeichnet. Ihr legendärer >>Erdsee<<-Zyklus, in viele Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft, wird heute in einem Atemzug mit Tolkiens >>Herr der Ringe<< genannt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ML am 29. Januar 2005
Format: Taschenbuch
Nachdem ich Tolkien, Williams und Martin genießen durfte, stieß ich bei meiner Suche nach neuer Fantasy in Silverbergs Anthologie auf Le Guin`s Erdsee.
Nach über 900 Seiten und 4 Bänden stehe ich vor einer zwiespältigen Meinung:
Nicht zu Unrecht genießt Le Guin einen guten Ruf im Bereich der Fantasy, denn im Gegensatz zu vielen anderen Autoren schafft sie eine neue Welt, eine neue Art von Fantasy, die einen Leser in den Bann ziehen kann. Hier rollen keine Köpfe und es werden auch keine Arme abgehackt oder Körper durchbohrt; Will sagen, wer nach Massenschlachten giert, liegt bei Erdsee falsch. Le Guin schafft eine philosophische Welt in der es um den Menschen geht, um dessen Leben und Tod, dessen gute und schattige Seite. Gerade das heißt, dass ein jeder Mensch (auch Erzmagier) Schicksale und Verantwortung zu tragen hat, im Rahmen der vorgegebenen Regeln, Aufgaben übernehmen und sein "ICH" finden muss.
Neben dieser faszinierenden Welt, die einen immer wieder weiter lesen lässt, muss ich aber sagen, dass es Le Guin im Gegensatz zu Martin oder Williams (bei mir) nicht geschafft hat, ihre Charaktere lebhaft erscheinen zu lassen. Am stärksten beginnen noch Band 1 (Sperbers erste Jahre auf Rok) und Band 2 (Arhas Ausbildung), doch im Verlauf des Buches und mit zunehmendem Alter der Personen verlieren die Charaktere an Farbe bzw. bleiben unausgereift. Erst wieder am Ende des 4. Bandes, und dann ganz plötzlich bekommen die beiden Figuren wieder Leben eingehaucht. Die Figur Lebannen bleibt sowohl im dritten Band, als auch als König absolut blass und undifferenziert. Diese Problematik macht es dem Leser nicht gerade leicht die immer wieder auftretene Langatmigkeit und Langeweile zu überbrücken.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Listior am 21. Mai 2002
Format: Broschiert
Wenn man es einmal wagt, die Erdseetetralogie objektiv mit dem überschätzten Herrn der Ringe zu vergleichen, wird man feststellen: Dieser Zyklus ist um Längen besser! Warum? nun, zum einen wird der Leser hier nicht mit den gängigen Gut-Böse Klischees bombardiert. Im ersten Teil des Zyklus flieht Ged vor dem Ergebnis seines eigenen Stolzes; er wird nicht angeleitet von einem ach-so-guten König, der nur einmal mit dem Schwert winkt, und schon ist alles wieder im Lot. Hier geht es zum einen um Selbstfindung, zum anderen darum, einen eigenen fatalen Fehler wieder gutzumachen. Der zweite Teil verwickelt uns in religiöse Machtspielchen, in Intrigen und finstere Gespinnste von Konservativismus, Fanatismus und durchaus erschütternder Naivität. Im Prinzip werden hier sämtliche Glaubens- und Tempelkulturen der bekannten Religionen einmal politisch und fern aller Lügen, ideologischer Überbauten und Romantik unter die Lupe genommen und im Rahmen einer spannenden Geschichte immer wieder in aggressive Denkanstöße gegossen. Der dritte Teil der Saga berichtet im Prinzip mehr oder weniger unterschwellig von Sektiererei, falschverstandenem Okkultismus und von der elementaren angst aller Lebenwesen vor dem Tode. hier indes taucht das Königsmotiv auf; aber dieser König ist kein großer Held, er ist mehr als eine sich erfüllende Prophezeiung; hier erleben wir, wie jemand vom Kind zum Erwachsenen heranreift, wie er mal schneller, mal langsamer auf ein Ziel zusteuert, das ihm selbst vollkommen unbekannt ist und erst kurz vor Ende der Geschichte einigermaßen deutlich zutage tritt. Hier erleben wir aber auch einen anderen Reifungsprozeß: die Entwicklung des Erzmagiers Ged hin zu einem - nun, einem Mann.Lesen Sie weiter... ›
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "hammer_hand" am 2. Oktober 2001
Format: Broschiert
Mein Einstieg in die Fantasy Literatur begann mit dem Herrn der Ringe - beeindruckende Landschaften, epische Schlachten, gigantische Atmosphäre. HDR habe ich in der Folge dann gleich 2 Mal verschlungen, sowohl das englische Original als auch die dt. Übersetzung. Nun kann man den Erdsee Zyklus in keiner Weise mit dem Herrn der Ringe vergleichen (der für mich immer noch die Referenz in Sachen Fantasy ist). Erzählt wird hier die Geschichte von einem Zauberer und zwar von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter. Man taucht in eine Welt ein die durch ein instabiles Machtgefüge zwischen Gut und Böse gekennzeichnet ist. Fantastisch die Magier: wortkarg, aber wenn nötig einen weisen Spruch auf der Lippe - natürlich auch ihr Umgang mit der Umwelt: Formgebung und Namenskunde sind nur einige der Fähigkeiten die sie ein ganzes Leben studieren. Wundersame Drachen, älter als alle anderen Geschöpfe, bedrohlich, klug und nahezu allwissend und mit einer Macht ausgestattet, die viele Magier übertrifft.........
Nicht nur die Sprache dieses Buches animiert zum Weiterlesen, auch die detaillierte Beschreibung seiner Figuren - ähnlich wie im HDR. Es ist mir auch oft passiert dass ich den Weg der Hauptperson auf der beigefügten Karte mitverfolgt habe - wie beim HDR! Fazit: Wer nur den Herrn der Ringe kennt ist vielleicht enttäuscht, allen anderen offeneneren Fantasy Anhängern ist dieses Buch wärmstens empfohlen.
Ich würde diesem Titel gerne "nur" 4 1/2 Sterne geben aber geht ja nicht, 4 wären definitiv zu wenig. Manchmal hat man das Gefühl als baue sich die Handlung etwas zu schleppend auf weshalb eine Spitzenbewertung unpassend wäre. - aber trotzdem 5 Sterne
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