Ich selbst bin auf Daniel Wirtz durch Stephan Weidner (Kopf der Onkelz) gekommen. Sub7even war die Vorband der Onkelz, Weidner hatte das Projekt Nordend Antistars.
Durch Langeweile habe ich dann mal wieder Der W bei youtube gesucht und dann auch Verknüpfungen von Daniel Wirtz gesehn. Also gleich mal reingehört. Eine Stunde später habe ich mir dann das erste Album 11 Zeugen bestellt.
Ein geniales Album und Wirtz knüpft da an, wo er aufgehört hat, dem guten Musikschreiben. Zugegeben, wenn es ums instrumentale gehen würde, würde ich 3,5 Sterne vergeben, aber textlich ganz klar wieder eine 5. Und diese 5 überwiegt dermaßen, dass sie das instrumentale wieder wett macht. Die Musik passt einfach zu seinem Gesang bzw. seinen Texten. Daher gibt es von mir 5 Sterne.
Das Album beginnt mit dem Lied "Im Freien Fall" und ich muss sagen, besser hätte er das Album nicht beginnen können. Es macht einen super ersten Eindruck, zeigt schon leichte aber nicht zu krasse Einblicke, auf das was kommt. Ich könnte jetzt auf jeden weiteren Song eingehen, gestehe aber, dass ich dazu etwas faul bin.
Zur Single L.M.A.A., wenn man denkt, dass er das beste Lied als Single veröffentlicht, lag man falsch. L.M.A.A. ist längst nicht das beste vom Album.
Meine absoluten Favoriten sind Scherben, ein sehr ruhiges melancholisches Lied, was über 6 Minuten geht und Meilenweit, das vor allem mit seinem realitätsbezogenen Text zusagt.
Mit diesem Album hat Daniel Wirtz wirklich neue Maßstäbe gesetzt. Hoffentlich erscheint noch mehr von ihm!